Vegane Waffeln mit frischen Früchten. Sommer pur!
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Black Coconut Shake
Seit ein paar Tagen scheint nun endlich die Sonne. Ich traue dem Braten zwar noch nicht ganz, aber zu einem Kaltgetränk konnte ich mich immerhin inspirieren lassen. 100% sommerlich ist es dennoch nicht geworden…weder farblich noch geschmacklich…aber gut, richtig gut! Und 50% sind es ganz bestimmt, vielleicht sogar 70 😉
Gefrorene Banane und Kokosmilch geben einen sommerlichen Touch, das Marzipan verleiht dem Topping die nötige Süße und mit Hilfe der Aktivkohle wird es so richtig hübsch schwarz. Aber aufpassen, sie färbt nicht nur das Getränk 😉 Die Erdbeere(n) sind eigentlich nur Deko, würden sich aber zusätzlich als Püree im Glas ganz gut machen.
Falls Ihr keine Kokoskohle zuhause habt, möchte ich Euch diese ans Herz legen. Die verwende ich selbst in meiner Küche und kann nicht meckern. Soll übrigens auch für hellere Zähne sorgen…. nur falls das jemand nötig hat 😉
Für 2 Personen
Zutaten
- 1 Dose Kokosmilch (400ml)
- 2 Bananen, geforen (ca.170g)
- 1TL Kokosnuss Aktivkohle
- 50g Marzipanrohmasse
- 2 Sahnesteif
- Eiswürfel
Zubereitung
- 160g vom festen Teil der Kokosmilch abnehmen und in ein Gefäß geben.
- Marzipanrohmasse mit 2EL vom flüssigen Teil der Kokosmilch im Wasserbad erhitzen und solange rühren bis eine homegene Creme ensteht. Nun das Ganze unter den festen Kokosteil (Punkt 1) heben. Für 45-60 Minuten in den Froster geben und gelegentlich umrühren.
- Kurz vor Ablauf der in Punkt 2 angegebenen Zeit die gefrorenen Bananen zusammen mit der restlichen Kokosmilch in der Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab cremig mixen.
- Kokos-Marzipan-Creme aus dem Froster holen, Sahnesteif zugeben und mit dem elektrischen Schneebesen „aufschlagen“.
- Eiswürfel in die Gläser geben, Bananen-Kokosmix einfüllen und mit der Marzipancreme toppen .


Schoko-Donuts mit Erdnussbutter
Vegane ofengebackene Donuts, gefüllt mit Erdnussbutter. Hmmm, so gut!
WeiterlesenVeganer Schoko-Gugelhupf
Ein Rührkuchen mit Haselnüssen und fein geraspeltem Apfel. Lecker, locker und saftig!
Schokokuchen geht immer, oder? Und eine schnelle Variante, gebacken in einer Gugelhupfform sowieso. Alle Zutaten in einer Schüssel zusammenrühren, in die Form füllen, ab damit in den Ofen und bei einer gemütlichen Tasse Tee die Füße hochlegen. So macht Backen doch wirklich jedem Spaß. Oder wie seht Ihr das?
Okay, okay…eine kleine Hürde ist in diesem Rezept auch eingebaut. Ihr müsst einen (oder je nach Größe auch mehr) A(Ä)pfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und 100 Gramm fein raspeln. Dafür nehmt Ihr am besten eine schön mürbe Sorte wie Boskop oder Jonagold. Aber das war eigentlich auch schon die umständlichste Aufgabe im Rezept. Der Rest ist unschlagbar schnell zusammengezimmert und das Ergebnis (trotzdem) ein Genuss.
Tipps & Abwandlungsmöglichkeiten
Wie bei allen Rührkuchen gilt: Nicht zu lange Rühren, sonst verkleistert Euch der Teig zu sehr und der Kuchen ist am Ende nicht so fluffig.
Solltet Ihr kein Sprudelwasser im Haus haben, dann geht zur Not auch normales Leitungswasser. Allerdings wird der Kuchen mit kohlensäurehaltigem Wasser tatsächlich lockerer.
Reibt den Apfel wirklich frisch bevor Ihr ihn in den Teig gebt und nicht schon Stunden vorher.
Nach dem Fetten der Backform habe ich diese mit Paniermehl ausgestreut, damit nichts anklebt. Das liegt daran, dass ich das so gelernt und eigentlich immer so gemacht habe. In letzter Zeit lasse ich das allerdings immer öfter weg und die Kuchen lösen sich meist trotzdem problemlos aus der Form. Ich denke, das würde auch bei diesem Kuchen gelingen. Versucht habe ich es hier aber noch nicht und kann auch keinerlei Garantie dafür geben. Probiert es gern mal aus und schreibt mir in die Kommentare ob es funktioniert.
Solltet Ihr diesen Kuchen etwas weihnachtlicher gestalten wollen, so gebt noch 1-2 Teelöffel Lebkuchengewürz und etwas Abrieb einer Bio-Orange dazu.
Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Zusammenrühren und Füße hochlegen! LG:-)



Veganer Schoko-Gugelhupf
Zutaten
- 350 g Weizenmehl Typ 405
- 45 g Backkakao
- 1 Backpulver (15g)
- 100 g brauner Zucker
- 1 Prise Salz
- 70 g Haselnüsse gemahlen
- 100 g neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps-)
- 250 ml Haferdrink
- 120 ml Sprudelwasser
- 100 g mürber Apfel ohne Schale, fein geraspelt
Außerdem
- Fett und Paniermehl für die Backform
- Puderzucker zum Bestäuben
Anleitung
- Backform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
- Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen.
- Öl, Haferdrink und Wasser ebenfalls mischen und nach und nach mit dem Schneebesen unter die Mehlmischung rühren bis ein homogener Teig entstanden ist. Zum Schluss den geraspelten Apfel unterziehen.
- Teig in die Form füllen, kurz auf die Arbeitsfläche stoßen, in den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 50 Minuten backen. (Stäbchenprobe).
- Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, stürzen und mit Puderzucker bestäuben.
www.vegan-zu-tisch.de
Hier gibt es noch mehr tolle Rührkuchen-Rezepte:
Matcha-Marzipan-Kugeln
Leckerste vegane Kugeln …. zum Verschenken und selber Naschen 😉
WeiterlesenZupfbrot mit rotem Pesto
Ein fluffiges, veganes Brot zum Abreißen.
WeiterlesenFlorentiner
Ein knuspriges Gebäck mit Mandeln und Amaranth. Selbstverständlich vegan!
Es ist Anfang Dezember und heute geht`s los mit meinem ersten Weihnachtsrezept des Jahres: Florentiner, einem traditionellem Gebäck welches wohl tatsächlich in Italien vollkommen unbekannt ist. Der Ursprung soll sogar in Frankreich liegen. Sachen gibt`s. Aber gut, das kommt nun in der Backwelt nicht so selten vor. Man denke nur an den Russischen Zupfkuchen, der laut Internet eine deutsche Erfindung sein soll. Oder an den Amerikaner, der auch nicht aus den Staaten stammt. Egal, schmecken muss es.
Üblicherweise sind nur Nüsse oder Mandeln enthalten. Ich habe einen Teil davon mangels genügend Vorräten durch gepoppten Amaranth ersetzt. Ganz standesgemäß ist bei mir jedenfalls auch gehacktes Orangeat in die Masse gewandert. Wer`s nicht mag, einfach durch gehackte Trockenfrüchte ersetzen. Datteln oder Aprikosen stelle ich mir toll vor. Bei diesen Talern sind aber der Fantasie sowieso keine Grenzen gesetzt. Ich denke, ich werde mich demnächst noch einmal an ein weiteres Rezept setzen.
Um eine schöne runde Form zu bekommen, habe ich flache Muffinförmchen mit einem Durchmesser von 7 Zentimtern aus Papier genutzt. Solltet Ihr keine zur Hand haben, dann müsste auch das Aufsetzen auf Backpapier funktionieren…habe ich allerdings noch nicht getestet. Und ob sie dann wirklich so schön rund werden, weiß ich nicht. Erfahrungen Eurerseits sind mir aber sehr willkommen.
Final werden die Florentiner einseitig in eine flüssige Schokolade getunkt. Laut Regelbuch muss es eine reine Schokolade sein. Nun, ich habe dagegen verstoßen und eine vegane Zartbitterkuvertüre mit etwas Kokosfett gemischt. So ist die Glasur etwas flüssiger und lässt sich besser händeln. Gern könnt Ihr aber auf das zusätzliche Fett verzichten und die dann etwas dickere, reine Schokolade mittels Pinsel auftragen. Das sollte gut klappen.
Das war es von meiner Seite. Euch eine schöne Adventszeit und viel Spaß mit dem Rezept! LG 🙂


Vegane Florentiner
Kochutensilien
- 8 Muffin-Papierförmchen
Zutaten
Mandelmasse
- 40 g Zucker
- 40 g Sojasahne zum Kochen
- 30 g vegane Margarine
- 10 g Karamellsirup dickflüssig
- 50 g Mandeln gehobelt
- 25 g Amaranth gepufft
- 10 g Orangeat
Glasur
- 40 g vegane Zartbitterkuvertüre
- 10 g Kokosfett (nicht Kokosöl!!!!)
Anleitung
- Orangeat klein hacken.
- Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Zucker, Sojasahne, Margarine und Karamellsirup in einem kleinen Topf verrühren und zum köcheln bringen.
- Mandeln, Amaranth und Orangeat zugeben und für eine Minute köcheln lassen.
- Die Masse in 8 Papierförmchen füllen und mit Hilfe eines Teelöffelrückens etwas glatt streichen.
- Förmchen auf den Gitterrost des Ofens stellen. Für 8-10 Minuten auf der mittleren Schiene goldbraun backen.
- Kurz abkühlen lassen, aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter gänzlich auskühlen lassen.
- Kuvertüre zusammen mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen. Die Unterseite der Florentiner eintauchen. Auf einem Kuchen-bzw. Pralinengitter fest werden lassen. Guten Appetit.
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Lust auf noch mehr Gebäck?
Rosinenbrötchen
”Kekse mit Rosinen, die aussehen wie Schokostückchen, haben mich zu einem sehr misstrauischen Menschen gemacht.“
Dieser Spruch trifft voll und ganz auf mich zu. Und ich glaube, ich werde mir irgendwann noch das entsprechende Shirt besorgen um dieses Statement durch die Welt zu tragen. Ich mag sie einfach nicht…weder die Optik noch die Konsistenz. Gut möglich, dass ich durch meine Kindheit in Ostdeutschland eine Art Christstollen-Trauma habe. Manchmal, aber auch nur manchmal!, muss man über seinen Schatten springen…schließlich wohne ich hier ja nicht alleine. Und so habe ich es erneut gewagt und den kleinen Biestern einen Platz in meiner Küche eingeräumt.
Interessanterweise finde ich sie in diesen Brötchen überhaupt nicht so schlimm. Liegt aber sicherlich auch daran, dass wirklich nur wenig drin sind…im Gegensatz zu besagtem Stollen, der manchmal gefühlt komplett aus Rosinen bestand, die nur von ein klein wenig Teig zusammen gehalten wurden. Rauspulen war in diesem Fall also komplett sinnlos und es blieb nur der Griff in die Plätzchendose.
Für den vollen Backerfolg vorab noch ein paar Dinge:
Damit die Rosinen nicht austrocknen weicht sie am besten über Nacht in etwas Wasser ein oder kocht sie auf kleiner Flamme für etwa 20 Minuten vor der Weiterverarbeitung.
Anstelle des Wassers könnt Ihr auch braunen Rum verwenden. Der gibt zusätzlich Geschmack.
Knetet die Rosinen sofort mit ein, sonst bekommt Ihr sie nicht gleichmäßig untergemengt…ich spreche da aus Erfahrung 🙁
Und, falls Ihr rosinentechnisch so gar nicht über Euren Schatten springen könnt, lasst sie einfach weg. Die Brötchen schmecken echt auch ohne! Oder Ihr nehmt stattdessen besagte Schokostückchen und zwar am besten backfeste vegane Zartbitter-Tröpfchen.

Rosinenbrötchen
Kochutensilien
- Backpapier
Zutaten
- 350 g Mehl Typ 405
- ½ Würfel Frischhefe (ca.21g)
- 50 g brauner Zucker
- 40 g neutrales Pflanzenöl ( z.B. Raps-)
- 140 ml Sojadrink
- 70 g Sojajoghurt Vanille
- 50 g Rosinen über Nacht eingeweicht in Wasser oder Rum
- 1 Prise Salz
Anleitung
- Mehl in eine große Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen. Hefe zerbröseln und mit dem Zucker heinein geben.
- Sojadrink vorsichtig erwärmen (nur lauwarm, nicht heiß, weil sonst die Hefe zerstört wird). Zur Zucker-Hefe-Mischung geben und mit etwas vom Mehl zu einem dicken Brei verrühren. An einem warmen Ort stehen lassen bis die Masse deutlich Blasen wirft.
- Nun Salz, Öl, Sojajoghurt und Rosinen zugeben und solange mit der Küchenmaschine (oder wer stark ist, mit bloßen Händen) kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
- Den Teig in 8 gleiche Stücke teilen und diese auf wenig bemehlter Arbeitsfläche zu etwa 40cm langen Strängen formen. Diese dann jeweils aufrollen und das Ende mit etwas Wasser „ankleben“, damit die Schnecken später nicht aufdröseln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und mit einem Küchentuch abdecken.
- Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Das Blech (ohne Küchentuch ;-)) in den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 20 Minuten goldbraun backen. Fertig!
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Hier findet Ihr übrigens noch mehr Rezepte aus Hefeteig.
Und nun wünsche ich Euch wie immer viel Spaß beim Nachbacken! Über ein Feedback würde ich mich freuen und sagt gern auch ob Ihr Interesse an weiteren Rezepten mit Rosinen habt.
Matchacremekuchen
Ein veganer Kuchen mit zweierlei Cremes auf einem Schokoboden und einem Matcha-Gelee on top.
Liebe Freunde des grünen Tees, heute habe ich ein Rezept nur für Euch. 🙂 Ein geschichteter Kuchen mit einem schokoladigen Boden, einer leckeren Tonkabohnen-Creme und gleich zweimal Matcha on Top. Wer den besonderen Geschmack von Matcha Tee mag, wird diesen Kuchen lieben. Probiert ihn unbedingt mal aus!
Was ist eigentlich Matcha?
Viele von Euch kennen und lieben ihn bereits. Aber für alle die, die noch wenig bis keine Berührungspunkte mit ihm hatten, mal ein paar kurze Infos vorab. Matcha bedeutet soviel wie „gemahlener Tee“ . Die von Hand gezupften Blätter der Teepflanze (Camellia Sinensis) werden zunächst gedämpft & getrocknet und dann nur das zarte Blattgewebe in Steinmühlen zu feinem Pulver zermahlen. Der Prozess ist aufwendig und langwierig. Deshalb ist dieser Tee nicht besonders kostengünstig.
Damit er seine wunderschön leuchtend grüne Farbe behält sollte er luftdicht und dunkel aufbewahrt werden. Ansonsten wird er sehr schnell gräulich gelb. Ich spreche da aus Erfahrung 🙁
In Japan gibt es spezielle Zeromien, bei denen der Tee auf unterschiedliche Weise zubereitet wird. Dabei geht es selbst verständlich nicht nur um das reine Teetrinken, sondern um ein ganzheitliches, spirituelles Erlebnis. Und wie beim Sushi gibt es auch hier richtige Meister, die eine langjährige Ausbildung hinter sich gebracht haben. Das klingt auf jeden Fall alles sehr spannend und nach einer besonderen Erfahrung, die man, wenn in Japan, einmal mitgemacht haben sollte.
Tipps
Ich sprach oben bereits von den verhältnismäßig hohen Kosten für das Pulver. Sicher solltet Ihr auf Qualität achten, aber zum Backen braucht es nicht den teuersten Matcha Tee. Man kippt schließlich auch nicht den besten Wein in die Soße, sondern genießt ihn später pur dazu.
Ich habe im Rezept eine quadratische Backform bzw. tiefes Backblech angegeben. Wer eine solche nicht hat bzw. nicht mit den entsprechenden Abmessungen, der kann auch direkt ein Backblech mit aufgestelltem Backrahmen nutzen. Alternativ eignet sich eine runde Form mit einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern.
Viel Spaß beim Nachbacken!!!


Matchacremekuchen
Kochutensilien
- 1 Backform ca. 27x27cm oder Ø 30cm
- 1 Backrahmen
- 1 Backpapier
- 1 elektrisches Handrührgerät mit Schneebesen-Aufsatz
- 1 Kochtopf
Zutaten
Boden
- 280 g Mehl Typ 405
- 10 g Backpulver
- 75 g brauner Rohrzucker
- 25 g Backkakao
- 1 Prise Salz
- 140 ml Sojadrink Schokolade
- 175 ml Sprudelwasser
- 75 g neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps-)
Tonkacreme
- 120 g vegane Butter (z.B. Alsan), zimmerwarm
- 70 g Sojaschlagcreme gesüßt
- 50 g Puderzucker
- ⅓ Abrieb einer Tonkabohne
Matchacreme
- 100 g vegane weiße Schokolade
- 230 g Sojaschlagcreme gesüßt
- 1 Sahnesteif
- 4 g Matcha-Tee-Pulver (etwa 2 gehäuft. TL)
Matcha-Gelee
- 250 ml Wasser
- 2 EL Zucker
- 1 veganer Tortenguss klar
Außerdem
- gehackte vegane weiße Schokolade zum Bestreuen
Anleitung
- Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Für den Boden Mehl, Backpulver, Zucker, Kakaopulver und Salz in einer Schüssel mischen. Sojadrink, Sprudelwasser und Öl ebenfalls mischen. Die flüssigen nun nach und nach zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren..
- Die Backform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Die Form kurz auf die Arbeitsplatte schlagen, damit großzügige Lufteinschlüsse verschwinden. In den Ofen geben und für etwa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen (Stäbchenprobe).
- Nun die Tonkacreme zubereiten. Dafür die zimmerwarme Margarine schaumig schlagen, den Puderzucker und Abrieb der Tonkabohne mit dem elektrischen Handrüher untermixen. Zum Schluss nach und nach die aufgeschlagene Sojasahne unterziehen bis eine homogene Masse entsteht.
- Die Tonkacreme auf den abgekühlten (und eventuelle mit einem Messer etwas begradigten) Boden streichen. Kalt stellen.
- Für die Matchacreme zunächst die vegane weiße Schokolade zusammen mit dem Matchapulver im Wasserbad schmelzen. 230g Sojasahne mit Sahnesteif aufschlagen. Nun nach und nach die flüssige Matchaschokolade unterziehen.
- Die Matchacreme gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Damit das Gelee später nicht an den Seiten herunter läuft einen Backrahmen aufsetzen und mit selbigem gleich die ungeraden Kanten eliminieren. Kalt stellen.
- Für den Guss 250ml Wasser mit Tortengusspulver, Zucker und Matchatee glatt rühren. Das Ganze zum Kochen bringen, von der Herdplatte nehmen und etwa 1 Minute abkühlen lassen. Dann schnell mit einem Esslöffel von der Mitte heraus auf dem Kuchen verteilen. In den Kühlschrank geben bis der Guss fest ist. In kleine Quadrate schneiden, mit geraspelter/gehackter veganer weißer Schokolade verzieren.
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Untenstehend findet Ihr noch mehr Blechkuchen-Rezepte. Viel Spaß damit!
Apfel-Grieß-Kuchen
Noch kein Rezept im Oktober, geschweige denn September…meine Herren, es wird Zeit. Jetzt wo die Tage kürzer werden steht man schließlich viel lieber in der Küche, vom noch viiiiel lieber essen reden wir erst gar nicht. Der heutige Kuchen ist wieder von der schneller zuzubereitenden Sorte. Ich hoffe, das ist in Eurem Sinne! Solltet Ihr größeres Interesse an Exemplaren mit mehr Chichi haben, dann lasst es mich bitte wissen!!! Mein Rezeptebuch ist voll….und ich würde mir die Mühe machen 😉

Passend zum Herbst backen wir heute einen Apfel-Grieß-Kuchen. Einen sehr schnell zuzubereitenden, aber das hatte ich glaube ich schon erwähnt 😉
Dieses Backwerk kommt ganz ohne herkömmliches Mehl aus. Lediglich Weichweizengrieß und gemahlene Mandeln halten die Apfelstücke zusammen.
Das zusätzlich verwendete Apfelmus macht diesen Kuchen ganz besonders saftig. Gewürzt ist er neben Vanille (im Pflanzendrink) mit Nelken und Zimt und passt deshalb noch ein Stück mehr zu den kürzer werdenden Tagen. Die Apfelsorte, die Ihr verwendet spielt eigentlich keine so große Rolle und ist eher Geschmackssache. Ich empfehle aber eine süß-säuerliche wie Elstar oder Braeburn, die jetzt im Herbst ihre Hochsaison haben.
Der Braeburn ist übrigens die Sorte mit dem höchsten Vitamin C – Gehalt überhaupt, aber das mal nur so am Rande.
Ob Ihr die Äpfel vor dem Backen schält, liegt komplett in Eurem Ermessen. Mit Schale, vor allem wenn sie besonders hübsch rot ist, sieht der Kuchen sicherlich schöner aus. Ich persönlich mag ihn lieber ohne.

Nun aber nochmal kurz zurück zum Grieß, in unserem Fall Weichweizengrieß. Dieser wird, wie der Name schon sagt, aus Weichweizen hergestellt.
Grieß entsteht nach dem ersten Mahlvorgang und ist ein Stärkekorn, dass durch Eiweissstrukturen zusammengehalten wird. Auch er kann in weiteren Mahlvorgängen zu Mehl vermahlen oder aber direkt als Zutat in der Küche weiter verwendet werden. Am bekanntesten ist er sicherlich vor allem in bzw. als Grießbrei. Er macht sich allerdings auch gut als Pudding oder im Kuchen. Und das werde ich Euch mit meinem Rezept beweisen.
Genug der vielen Worte. Viel Spaß beim Backen!

Apfel-Grieß-Kuchen
Kochutensilien
- 1 Springform Ø 18cm
Zutaten
- 275 g Weichweizengrieß
- 200 ml Sojadrink Vanille
- 1 Päckchen Backpulver (15g)
- 100 g Zucker
- 100 g Mandeln gemahlen
- ½ TL Zimt gemahlen
- 1 Msp. Gewürznelken gemahlen
- 1 Prise Salz
- 70 g neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps-)
- 150 g Apfelmus
- 200 g Äpfel (Endgewicht, bereits entkernt und geschält)
- Puderzucken nach Belieben zum Bestäuben
- Fett und Paniermehl für die Backform
Anleitung
- Den Weichweizengrieß mit Sojadrink verrühren und 15 Minuten quellen lassen.
- Backpulver, Zucker, Mandeln, Zimt, Nelken und Salz in einer großen Schüssel mischen. Mit dem elektrischen Handrührgerät Öl und Apfelmus unterrühren. Die Grieß-Sojadrink-Mischung zugeben und glatt rühren.
- Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Backform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
- Den Apfel vom Kerngehäuse befreien, schälen (wer mag kann die Schale auch dran lassen) und in kleine Stücke schneiden. Sofort unter den Teig heben, damit sie nicht braun werden
- Teig in die Form füllen, obenauf etwas glatt streichen, in den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 30 Minuten backen. Dann mit einem Stück Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, und für weitere 30 Minuten backen (Stäbchenprobe)
- Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
www.vegan-zu-tisch.de
Weitere Rezepte mit Äpfeln gefällig? Dann bitte hier entlang 🙂











