Jahr: 2017

Florentiner

Los geht`s mit meinem ersten Weihnachtsrezept des Jahres: Florentiner, einem traditionellem Gebäck welches wohl tatsächlich in Italien vollkommen unbekannt ist. Üblicherweise sind nur Nüsse oder Mandeln enthalten. Ich habe einen Teil davon mangels genügend Vorräten durch gepoppten Amaranth ersetzt. Bei diesen Talern sind aber der Fantasie sowieso keine Grenzen gesetzt. Ich denke, ich werde mich demnächst noch einmal an ein weiteres Rezept setzen. Um eine schöne runde Form zu bekommen, habe ich flache Muffinförmchen aus Papier genutzt. Solltet Ihr keine zur Hand haben, dann müsste auch das Aufsetzen auf Backpapier funktionieren…habe ich allerdings noch nicht getestet. Erfahrungen Eurerseits sind mir aber sehr willkommen. Viel Spaß mit dem Rezept! Ergibt 8 Stück mit 7cm Durchmesser Mandelmasse 40g                   Zucker 40g                   Sojasahne zum Kochen 30g                   vegane Margarine (z.B. Sojola) 10g                   Karamellsirup, dickflüssig 50g                   Mandeln, gehobelt 25g                   Amaranth, gepufft 10g                   Orangeat Glasur 40g                  vegane Zartbitterkuvertüre 10g                   Kokosfett Außerdem 8 Papier-Muffinförmchen (7cm Durchmesser) Zubereitung Orangeat klein hacken. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zucker, Sojasahne, Margarine und Karamellsirup in einem kleinen Topf verrühren und zum köcheln bringen . Mandeln, Amaranth …

Rosinenbrötchen

”Kekse mit Rosinen, die aussehen wie Schokostückchen, haben mich zu einem sehr misstrauischen Menschen gemacht.“ Dieser Spruch trifft voll und ganz auf mich zu. Und ich glaube, ich werde mir irgendwann noch das entsprechende Shirt besorgen um dieses Statement durch die Welt zu tragen. Ich mag sie einfach nicht…weder die Optik noch die Konsistenz. Gut möglich, dass ich durch meine Kindheit in Ostdeutschland eine Art Christstollen-Trauma habe. Manchmal, aber auch nur manchmal!, muss man über seinen Schatten springen…schließlich wohne ich hier ja nicht alleine. Und so habe ich es erneut gewagt und den kleinen Biestern einen Platz in meiner Küche eingeräumt. Interessanterweise finde ich sie in diesen Brötchen überhaupt nicht so schlimm. Liegt aber sicherlich auch daran, dass wirklich nur wenig drin sind…im Gegensatz zu besagtem Stollen, der manchmal gefühlt komplett aus Rosinen bestand, die nur von ein klein wenig Teig zusammen gehalten wurden. Rauspulen war in diesem Fall also komplett sinnlos und es blieb nur der Griff in die Plätzchendose. Für den vollen Backerfolg vorab noch ein paar Dinge: Damit die Rosinen nicht austrocknen …

Matchacremekuchen

Liebe Freunde des grünen Tees, heute habe ich ein Rezept nur für Euch. 🙂 Ein geschichteter Kuchen mit einem schokoladigen Boden, einem Hauch Tonkabohne und gleich zweimal Matcha on Top. Wer den herben Geschmack mag, wird diesen Kuchen lieben. Probiert ihn unbedingt mal aus! Ich habe im Rezept eine quadratische Backform angegeben. Wer eine solche nicht hat bzw. nicht mit den entsprechenden Abmessungen, der kann auch direkt ein Backblech mit aufgestelltem Backrahmen nutzen. Für eine quadratische Backform 27cmx27cm + Backrahmen Boden 280g                Mehl 10g                  Backpulver 75g                   brauner Rohrzucker 25g                  Backkakaopulver 140ml              Sojadrink Schokolade 175ml              Wasser 75g                   neutrales Öl 1 Prise             Salz Tonkacreme 120g                vegane Margarine (z.B. Alsan Bio), zimmerwarm 70g                  Sojaschlagcreme, gesüßt 50g                  Puderzucker 1/3                   Tonkabohne, Abrieb davon Matchacreme 100g                 weiße Reismilchschokolade 230g                 Sojaschlagcreme, gesüßt 1                        Sahnesteif 4g                     Matchateepulver (etwa 2 gehäufte TL) Matchagelee 250ml              Wasser 2EL                  Zucker 1                       Tortenguss, klar 1TL                  Matchateepulver Außerdem Backpapier weiße Reismlichschokolade zum Bestreuen Zubereitung Für den Boden Mehl, Backpulver, Zucker, Kakaopulver und Salz in …

Drei Stücke Apfel-Grieß-Kuchen zusammen mit frischen Äpfeln in einem Drahtkorb.

Apfel-Grieß-Kuchen

Noch kein Rezept im Oktober, geschweige denn September…meine Herren, es wird Zeit. Jetzt wo die Tage kürzer werden steht man schließlich viel lieber in der Küche, vom noch viiiiel lieber essen reden wir erst gar nicht. Der heutige Kuchen ist wieder von der schneller zuzubereitenden Sorte. Ich hoffe, das ist in Eurem Sinne! Solltet Ihr größeres Interesse an Exemplaren mit mehr Chichi haben, dann lasst es mich bitte wissen!!! Mein Rezeptebuch ist voll….und ich würde mir die Mühe machen 😉     Passend zum Herbst backen wir heute einen Apfel-Grieß-Kuchen. Einen sehr schnell zuzubereitenden, aber das hatte ich glaube ich schon erwähnt 😉 Dieses Backwerk kommt ganz ohne herkömmliches Mehl aus. Lediglich Weichweizengrieß und gemahlene Mandeln halten die Apfelstücke zusammen. Das zusätzlich verwendete Apfelmus macht diesen Kuchen ganz besonders saftig. Gewürzt ist er neben Vanille (im Pflanzendrink) mit Nelken und Zimt und passt deshalb noch ein Stück mehr zu den kürzer werdenden Tagen. Die Apfelsorte, die Ihr verwendet spielt eigentlich keine so große Rolle und ist eher Geschmackssache. Ich empfehle aber eine süß-säuerliche wie Elstar …

Waldpilz-Coca

…oder auch mallorquinische Pizza. Leider kam ich während meines Mallorca-Trips nicht in den Genuss einer Coca, weiß aber sehr wohl, dass sie zu den Spezialitäten der Insel gehört. Ich habe meine mit den ersten frischen Waldpilzen belegt … selbst gesammelt, versteht sich ;-). Tomaten und Schalotten und ein knuspriger Boden machen das Ganze perfekt. Probiert`s mal aus! Für 2-4 Personen Boden 300g               Mehl 1/2                   Würfel Frischhefe 1 Prise             Zucker 100g                Öl (ich habe Rapsöl verwendet) 100ml             Wasser, lauwarm 1 TL                 Salz Belag 280g                Waldpilze, frisch 280g                Tomaten, fest (am besten Fleischtomaten) 2                       Schalotten 1                       Knoblauchzehe 1 TL                 Salz 1 TL                 Kümmel Paprika, Pfeffer   Außerdem Backpapier Öl, Geschmack nach Wahl, zum Beträufeln frische Petersilie zum Bestreuen Zubereitung Für den Boden lauwarmes Wasser und Öl in einer Schüssel mischen. Die Hefe hinein bröseln und verrühren. Zucker und Salz zugeben. Dann nach und nach das Mehl. Mit einem Knethaken zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Diesen abgedeckt für etwa 2h an einem warmen Ort ruhen …

Stracciatella Waffeln mit Brombeer-Pfirsich-Eis

(Artikel enthält Werbung) Dieses leckere Waffel-Rezept habe ich in Kooperation mit Cloer für Euch erstellt, gebacken mit dem Waffelautomaten 1620. Und weil das Brombeer-Pfirsich-Eis so gut ankam, packe ich dieses Rezept für Euch obendrauf. Viel Spaß damit! Für 5 Waffeln und 10 Kugeln Eiscreme Waffeln 200g                 Mehl 1gestrich.TL   Backpulver 75g                    Zucker 100g                 vegane Butter 180ml              Wasser mit Kohlensäure 1/2                     Vanilleschote (ausgekratztes Mark davon) 25g                    Zartbitterschokolade Eis 200g                 Brombeeren, frisch 100g                  Pfirsich, möglichst sehr saftig 200g                  Sojajoghurt natur 100g                   Sojaschlagcreme optional            Sirup zum Nachsüßen   Zubereitung Eis Pfirsich ohne Haut klein schneiden. Brombeeren und Pfirsich zusammen in eine Schüssel geben und etwas zerstampfen. Sojajoghurt und Sojaschlagcreme zugeben und gut verrühren. Wer mag kann an dieser Stelle mit Sirup noch etwas Nachsüßen (ich habe das nicht getan, weil die Waffeln süß genug sind). In die Eismaschine füllen und Programm starten. Nach Programmende am besten direkt servieren. Ansonsten in eine geeignete Schüssel füllen und in den Froster geben. Das Eis dann bitte einige Minuten vor dem …

Waffeleisen Cloer

(Artikel enthält Werbung) Endlich ist es wieder soweit. Nach langer „Getestet“-Rubrik-Abstinenz möchte ich Euch heute in Kooperation mit der Cloer Elektrogeräte GmbH ein tolles Produkt vorstellen. Es handelt sich um ein Waffeleisen und ich kann Euch gar nicht sagen wie froh ich bin. Nicht, dass ich noch keins besitzen würde, aber das eines anderen Herstellers, ebenfalls in Blütenform, hat vor einigen Jahren mit der Umstellung auf vegane Waffeln seinen Dienst quittiert…alles, aber auch wirklich alles, blieb im Eisen kleben. Und das Zweite ist eines für eckige, leider recht dicke Waffeln…aber das funktioniert wenigstens 😉 Seitdem ich mir in den sozialen Netzwerken täglich Fotos von leckeren Waffelbergen ansehen muss, keimte so gaaanz langsam der Neid auf…aber damit ist jetzt Schluss 🙂 Vielen Dank an dieser Stelle an das Team von Cloer! Nun aber zu den Fakten:   Cloer… … ist ein international tätiger Hersteller von Elektrokleingeräten mit Sitz in Arnsberg. Das 1898 gegründete Familienunternehmen begann in den 30er Jahren mit der Produktion von elektrischen Haushaltsgeräten…(Quelle:https://wiki.cloer.com/de)   1620… …ist die Typenbezeichnung des Waffeleisens, welches ich für Euch …

Quadruple Chocolate Cupcakes

Dem ein oder anderem dürfte es vielleicht schon aufgefallen sein….ich habe eine absolute Schwäche für (vegane!) Schokolade und fast allem was daraus besteht. Dem war nicht immer so, zumindest zu Anfang meiner veganen Ernährung tat ich mich schwer mit dem herben Geschmack von Zartbitter. Neben ein paar damals vergleichsweise sehr teuren Reismilch- (Entschuldigung, „Reisdrink“- ) Varianten war sie die Einzige, die oft von Haus aus vegan und im normalen Supermarkt erhältlich war (einige Hersteller verwenden bis heute z.B.Butterreinfett, leider!). Mittlerweile hat sich beides geändert, das Angebot ist größer und meine Geschmacksknospen haben sich mehr als nur an dunkle Schokolade gewöhnt. Hier und heute gibt es eins meiner Lieblingsrezepte: Quadruple Chocolate/ im Boden, im Frosting, im Topping und geraspelt obendrüber. Na, ist das was? Für eine Muffinform mit 6 Stück Boden 150g                 Mehl 1gehäuft.TL    Backpulver 40g                   Zucker 10g                   Backkakao 35g                   Zartbitterschokolade 35g                   vegane NussNougatMasse 175ml               Sojadrink 35g                   neutrales Öl 1 Prise              Salz Frosting 100g                 Sojaschlagcreme 60g                   Zartbitterkuvertüre, vegan Topping 40g                    Zartbitterkuvertüre, vegan 1TL                  …

Stachelbeertorte

So, nachdem diese Stachelbeertorte für viele Instagramer optisch ein Highlight war, möchte ich Euch nun auch geschmacklich davon überzeugen. Ich hoffe stark, es gelingt mir! Bitte habt keine Scheu vor den Arbeitsschritten, es sieht komplizierter aus als es ist. Und!, dieses Rezept halbwegs verständlich zu erklären, war viel schlimmer….das könnt Ihr mir glauben 😉 Stachelbeeren sind echte Vitamin C-Bomben. 100g der süß-säuerlichen Früchte decken bereits etwa ein Drittel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Sie tragen ihren Namen nicht ganz zu Recht, denn die Beeren sind lediglich behaart, nur das Gehölz trägt Stacheln. Es gibt viele verschiedene Sorten, manche als Sträucher, andere als Hochstämme. Die Farben reichen von grün bis rot. Ich hörte, sie sind für viele Menschen gar nicht so spannend und überhaupt nicht lecker. Ich verstehe gar nicht warum und bin jedesmal traurig, wenn unsere kleinen Sträucher nicht so viele Früchte abwerfen. Und sowieso finde ich, dass die Saison um einiges zu kurz ist. Ich werde das Thema in jedem Fall weiter verfolgen und das ein oder andere Rezept kredenzen, es niederschreiben um es dann …

Johannisbeerkuchen vom Blech

So, hier ist es … das versprochene Rezept mit schwarzen und roten Johannisbeeren. Es ist ein mega schneller Rührkuchen vom Blech mit leichter Vanille-Note, der auch optisch gut was hermacht. Wir sind hier glücklicherweise in der Situation, dass wir einen Strauch mit schwarzen Johannisbeeren im Garten beherbergen, der sich vor lauter Früchten nach allen Seiten biegt. Aktuell muss ich nur die roten Ribisel zukaufen. Die recht neu gepflanzten Hochstämme wollen noch nicht so recht 🙁 Mit viel Glück kann ich mich aber sogar irgendwann auch an einer champagnerfarbenen Sorte erfreuen und den Kuchen dann dreifarbig backen. Die roten Johannisbeeren haben ja von Haus aus eine weichere Schale, sind meist viel kleiner und lassen sich deshalb oft schwer von den Stielen befreien. Dafür nutze ich gern die Zinken einer Gabel. So lassen sich die Früchte recht schnell und sauber abstreifen. Wichtig ist nur für alle Sorten… unbedingt mit Stiel waschen, damit Saft und Geschmack erhalten bleiben. Wusstest Ihr eigentlich, dass schwarze Johannisbeeren im Rohzustand mehr Vitamin C haben als Zitronen? Nein? Ich auch nicht, aber ich …