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Reisnudeln mit Chinakohl

Gebratener Chinakohl mit Reisbandnudeln, Mungobohnensprossen, Erdnüssen und Röstzwiebeln. Yummy und vegan!

Na, schon bereit für das nächste Rezept? Oder bastelt Ihr noch am veganen Kartoffelgratin? Dann merkt Euch das neue Gericht einfach schonmal für Eure nächste Küchenschlacht vor.

Einer der Hauptakteure im Rezept ist der Chinakohl mit all seinen gesunden Inhaltsstoffen. Weil er keinen harten Strunk besitzt, lässt er sich kinderleicht verarbeiten bzw. schneiden. Aber er hat auch einen weiteren, entscheidenden Vorteil gegenüber Weißkohl und Co: Er verursacht kaum bis keine Blähungen. Wenn das mal kein Argument ist 😉

Unsere zweite Hauptzutat sind Reisnudeln. Damit meine ich nicht Kritharaki, die nur so aussehen als ob, sondern solche, die tatsächlich aus Reis statt Weizen hergestellt werden. Ich habe welche in 3mm Breite verwendet und deshalb kann man sie schon als Bandnudel bezeichnen. Die findet Ihr in jedem gut sortierten Asia-Markt.

Ansonsten sind die üblichen Verdächtigen enthalten. Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebel fürs Asia-Feeling. Champignons und rote Misopaste für den berühmt berüchtigten Umami-Geschmack. Gesalzene Erdnüsse und Mungosprossen für Knack und extra Würze. Chili für ein klein wenig Schärfe … naja, ihr wisst schon.

Die Mungobohnen-Keimlinge habe ich selbst gezogen, in einem selbstgebastelten Sprossenglas. Not macht erfinderisch. Landleben bedeutet nämlich auch, dass man nicht permanent Zugang zu Supermärkten hat. Dort gibt es die Mungosprossen in der Frischetheke zu kaufen. Zumindest ist das in den größeren Märkten so. Einziger Nachteil beim Selberziehen ist die Zeit vom ersten Wässern bis zur „Ernte“. Da vergehen allermindestens 3 Tage. Heißt, man muss sein Essen schon gut planen.

Aber warum frisch, wenn es die doch im Glas zu kaufen gibt? Ja, natürlich gehen Eingeweckte auch. Sie sind aber einfach nicht so knackig… finde ich und sage deshalb: Wenn Ihr die Möglichkeit auf frische Keimlinge habt, greift lieber dazu. Jawohl!

Viel Spaß beim Ausprobieren. Und gebt gern mal Bescheid, ob Ihr Interesse an einem Sprossenanzucht-Beitrag habt. Dann würde ich mich der Sache annehmen und Euch ein hübsch bebilderte Anleitung zur Verfügung stellen. LG 🙂

Dieses schnelle, asiatische Gericht ist vegetarisch und vegan. Es kommt ohne Ei, ohne Butter und sonstige Zutaten tierischen Ursprungs aus.

Vegane Reisnudelpfanne mit Chinakohl

Kati Neudert
Asiatische Reisnudeln mit Chinakohl, Pilzen und Mungobohnenkeimlingen
Gericht Hauptgang, Hauptgericht, herzhaft
Küche Asiatisch
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 650 g Chinakohl
  • 220 g Champignons
  • 3 EL Erdnussöl
  • 300 g Reisnudeln 3mm
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln (5-6 Stück)
  • 2 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 rote Chilischote
  • 20 g vegane rote Misopaste
  • 500 g Wasser
  • 2 EL brauner Zucker
  • 50 g Mungobohnenkeimlinge
  • 40 g geröstetes Sesamöl
  • 50 g geröstete, gesalzene Erdnüsse
  • 3-4 EL Soajsoße zum Abschmecken
  • 40 g Röstzwiebeln

Anleitung
 

  • Zunächst alles Gemüse zurecht schneiden:
    Den Chinakohl halbieren und dann in etwa 0,5cm Streifen scneiden.
    Die Champignons halbieren und in Scheiben schneiden. Dann in kleine Stücke hacken.
    Den hellen Teil der Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, den dunklen Teil etwas breiter. 2-3 EL der dunklen Ringe für die Deko beiseite stellen.
    Die Chilischote putzen, Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden.
    Ingwer und Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken (oder ganz fein hacken).
    Die Erdnüsse grob hacken.
  • Nun 3 EL Erdnussöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen (bei mir Stufe 7 von 9). Kohl und Champignons zugeben und unter gelegentlichem Umrühren etwa 3 Minuten anbraten.
  • Währenddessen die Reisnudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Bei mir war das ein einweichen für etwa 6 Minuten in warmem Wasser.
  • Nun Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Chilischote zugeben und für weitere 2 Minuten mitbraten.
  • Jetzt die Misopaste zusammen mit 500ml Wasser plus den braunen Zucker zugeben und alles für 4 Minuten köcheln lassen.
  • Jetzt die abgetropften Reisnudeln und die Mungosprossen unterheben und etwa 5 Minuten weiter köcheln lassen. Macht gern zwischendurch einen Nudelbiss-Test, damit sie nicht zu weich werden.
    Nun geröstetes Sesamöl und gehackte Erdnüsse unterheben. Mit 3 bis 4 EL Sojasoße abschmecken.
  • Die Nudelpfanne portionieren und mit Frühlingszwiebelgrün und Röstzwiebeln servieren.

www.vegan-zu-tisch.de

Hier findet Ihr weitere vegane Nudelrezepte:

Vegane Lebkuchen Plätzchen

Ein schnelles Rezept für vegane Lebkuchen zum Ausstechen.

Ein letztes Plätzchen-Rezept habe ich noch für Euch, denn Weihnachten liegt diesmal so günstig, dass sicher viele von Euch übers Wochenende abermals den Backofen anschmeißen.

Aber dann ist wirklich Feierabend für dieses Jahr. Also mit Plätzchen meine ich. Ein, zwei andere Rezepte könnten noch kommen. Alles ohne Garantie. Das hängt ein bisschen davon ab, wie sich die nächsten Tage so gestalten und ob noch Luft für die Arbeit am Blog bleibt.

Zum heutigen Rezept: Wie Titel und Untertitel schon vermuten lassen, handelt es sich um einen veganen Lebkuchen bzw. Lebkuchenteig zum Ausstechen. Hier könnt Ihr nach Lust und Laune arbeiten um die schönsten und kreativsten Gebilde zu erschaffen.

Weil ich selbst immer verschiedene Ausstecher verwende, kann ich die Menge der Kekse leider nicht genau beziffern. Hinzu kommt, dass Ihr den Teig bei größeren Formen besser etwas dicker ausrollt, bei kleineren dünner. Grob gesagt, sind es 3 bis 4 Bleche, die dabei rumkommen. Und da habe ich auch gleich den ersten Tipp für Euch:

Im Teig ist Natron enthalten. Dieses braucht eine Säure um seine Triebkraft zu entfalten und damit seine Arbeit zu erledigen. Allerdings lässt diese Triebkraft immer weiter nach je mehr Zeit verstreicht. Das ist ähnlich wie bei der Verwendung von Backpulver. Bei Natron aber angeblich noch schlimmer. Deshalb wird hier erst nach der halbstündigen Kühlzeit der Apfelessig untergeknetet.

Solltet Ihr nun nur ein einziges Backblech zur Verfügung haben und damit nicht flüssig hintereinander weg arbeiten können, dann teilt den Teig bitte in zwei Hälften. Die eine davon geht direkt wieder in den Kühlschrank, unter die zweite knetet Ihr die Hälfte des Essigs. Verarbeitet dann den ersten Teig komplett bevor Ihr den anderen mit Säure anreichert.

Den Guss solltet Ihr anrühren während das erste Blech noch im Ofen ist. Der muss nämlich auf die noch heißen Plätzchen gestrichen werden. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus veganer Butter, Puderzucker und Sojadrink. Sollte Euch der Guss im Laufe der ganzen Backvorgänge zu dick oder vielmehr zu fest werden, dann erwärmt ihn nochmals ein wenig. Aber bitte alles niemals kochen lassen!

Und schon komme ich zum letzten Tipp: Die Lebkuchen sind anfangs noch etwas fest. Sie brauchen ein paar Tage bis sie weicher werden. Um diesen Prozess zu beschleunigen, wendet den altbewährten Trick an und legt ein/zwei Stücke Apfel mit in die Keksdose.

Ich wünsche Euch einen schönen 4. Advent und wünsche viel Spaß beim Backen und Kochen! LG 🙂

Die Ausstecher oder (Ausstecherle) sind vegan. Sie kommen ohne Ei, ohne Milch oder sonsige Zutaten tierischen Ursprungs aus.

Sie sind ein perfektes Weihnachtsgebäck und lassen sich nach Lust und Laune ausstechen und mit Pistazien, Mandeln oder anderen Nüssen verzieren.

Vegane Lebkuchen Plätzchen

Kati Neudert
Schnelles Rezept für vegane Lebkuchen zum Ausstechen
Gericht Backen, Gebäck, Plätzchen, süß, Weihnachtsplätzchen
Portionen 3 – 4 Bleche

Zutaten
  

Teig

  • 100 g vegane Butter weich
  • 80 g Sojadrink heiß
  • 100 g dickflüssiger Karamellsirup oder Rübensirup
  • 480 g Mehl Typ 405
  • 100 g Puderzucker
  • 15 g Backkakao
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Salz
  • 25 g Apfelessig

Guss

  • 20 g vegane Butter
  • 10 g Sojadrink
  • 70 g Puderzucker
  • optional gehackte Mandeln und/oder Pistazien zum Verzieren

Anleitung
 

  • Für den Teig zuerst den Sojadrink erhitzen. Die vegane weiche Butter in die Rührschüssel geben und den Sojadrink darüber gießen.
    Dann den Karamellsirup zugeben und alles auf hoher Stufe kurz vermengen. Das flockt ein wenig, ist aber kein Grund zur Sorge 🙂
  • Nun Mehl, Puderzucker, Backkakao, Natron, Lebkuchengewürz und Salz mischen und dann nach und nach zur Buttermischung geben und unterkneten.
    Solange kneten bis ein schöner homogener Teig entstanden ist.
    Diesen luftdicht verpackt für 30 Minuten in den Kühlschrank geben
  • Optional nun für die Deko 3-4 EL Pistazien, Mandeln oder sonstige Nüsse hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  • Nach Ende der Kühlzeit zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
    Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Achtung: Solltet Ihr nur ein Backblech besitzen, dann bitte im nächsten Punkt bitte besonders aufpassen.
  • Nun 25g Apfelessig unter den gekühlten Teig kneten. Wenn Ihr nur ein Blech Euer Eigen nennt, dann bitte den Teig teilen. Die erste Hälfte zurück in den Kühlschrank und unter die zweite die Hälfte des Essigs kneten.
    Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,4-0,5mm dick ausrollen (bei kleinen Ausstechern etwas weniger, bei Großen etwas mehr). Nun nach Belieben ausstechen und mit etwas Abstand auf das erste Blech setzen bis es voll ist.
    Dieses Blech nun sofort in den Ofen schieben und für 10-12 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
    Wenn Ihr schnell (oder zu zweit) seid, dann fix noch das zweite Blech bestücken. Ansonsten bitte zu allererst den nächsten Schritt befolgen.
  • Für den Guss den Sojadrink leicht erhitzen und die vegane Butter vollständig darin auflösen. Dann den Puderzucker einrühren bis weit und breit keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
    Den Guss mit einem Pinsel auf die noch heißen Plätzchen auftragen und optional sofort mit gehackten Nüssen verzieren. Sofort deshalb, weil der Guss sehr schnell fest wird.
  • Mit dem restlichen Teig so verfahren bis er gänzlich aufgebraucht ist.
    Sollte Ihr zu den "Einblechlern" gehören, dann bitte das Unterkneten des Essigs im zweiten Teig nicht vergessen!!!

www.vegan-zu-tisch.de

Noch mehr Rezepte für Weihnachtsplätzchen findet Ihr hier: