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Vegane Rhabarber-„Quark“-Torte mit Mango-Gelee

Das nächste Rezept aus den gesammelten Werken, das ich mit Euch teilen möchte ist eine vegane Rhabarber-„Quark“-Torte mit Mango-Gelee. Die Rhabarber -Saison startet gerade und ich kann es kaum erwarten, endlich damit zu experimentieren.

Im Supermarkt habe ich ihn bereits gesichtet, im Garten wird er gerade erst groß. Genau genommen nicht in unserem, sondern in dem unserer Nachbarin. Und die hat so viel davon, dass sie uns jedes Jahr mit einer großzügigen Rhabarber-Spende beglückt. Irgendwie mag er bei uns nicht so richtig. An drei verschiedenen Stellen habe ich ihn in die Erde gesetzt, aber die Pflanzen dümpeln so vor sich hin. Schlimmer sogar…an einer der Stellen ist er gänzlich verschwunden…ausgerechnet jener, der letztes Jahr noch mit drei Stängeln so aussah als würde er dieses Jahr richtig Gas geben wollen. Waren es Mäuse oder Ameisen?…Wer weiß, was sich da im Untergrund alles so abspielt. Und wie gut, dass es nette Nachbarn gibt!

Wusstet Ihr eigentlich, dass Rhabarber zwar meist süß zubereitet wird, botanisch gesehen aber ein Gemüse ist? Das liegt daran, dass man beim Obst die Früchte verzehrt während beim Gemüse andere Teile der Pflanze gegessen werden. In diesem Fall eben der Stiel und genau deshalb widerrum zählt er zu den Blattstielgemüsen.

Das der Rhabarber ebenso wie der Spargel nach dem Johannistag (dem 24.Juni)  nicht mehr geerntet werden sollte ist weitläufig bekannt. Doch während es beim Spargel eher darum geht der Pflanze genug Regenerationszeit fürs nächste Jahr zu geben, hat es beim Rhabarber zusätzlich einen gesundheitlichen Aspekt. Der Gehalt an Oxalsäure nimmt im Laufe der Zeit zu und genau diese vermindert die Aufnahme wichtiger Nährstoffe im Körper und soll ziemlich schlecht für die Nieren sein.

Also Leute,  die Rhabarber-Saison ist kurz…auf geht`s, lasst uns einen Kuchen….ähm, eine Torte backen!

Vegane Rhabarber-"Quark"-Torte mit Mango-Gelee

Kati Neudert
Gericht Dessert
Portionen 1 Torte Ø 18cm

Kochutensilien

  • 1 Springform Ø 18cm

Zutaten
  

Boden

  • 100 g Mehl Typ 405
  • 20 g Zucker
  • 45 g vegane Margarine
  • 1 EL Wasser
  • 1 Prise Salz

Belag

  • 200 g Rhabarber geputzt und in 0,8-1cm Stücke geschnitten

"Quark"-Masse

  • 650 g Quarkalternative Vanille
  • 1 ½ Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 50 g Zucker
  • 40 g vegane Margarine weich (mindestens zimmerwarm)

Mango-Gelee

  • 100 g frische Mango klein geschnitten
  • 150 ml Wasser
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Tortenguss klar

Optional

  • Kokosraspeln zur Dekoration

Anleitung
 

  • Den Rhabarber putzen und in 0,8-1cm große Stücke schneiden, sofern noch nicht geschehen.
  • Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten.
  • Die Springform fetten, mit Mehl bestäuben und den Teig möglichst gleichmäßig auf dem Boden andrücken. Mit einer Gabel Löcher hinein piksen und auf der mittleren Schiene 10 Minuten vorbacken.
  • In der Zwischenzeit für die Füllung alle Zutaten mit dem elektrischen Handrührgerät mit Schneebesenaufsatz zu einer homogenen Masse vermixen.
  • Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen. Die Rhabarberstücke gleichmäßig darauf verteilen. Die Quarkmasse darüber gießen und für weitere 45 Minuten bei 190°C backen.
  • Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Springform vollständig auskühlen lassen.
  • Die Mango in kleine Stücke schneiden (sofern noch nicht geschehen) und zusammen mit Wasser in einen kleinen Topf geben und durchpürieren. Zucker und Tortenguss-Pulver unterrühren. Masse aufkochen lassen, vom Herd nehmen und nach 1 Minute Ruhezeit auf dem Kuchen verteilen.
  • Die Torte samt Springform mehrere Stunden (am besten über Nacht) kühl stellen.
  • Den Springformrand vorsichtig lösen und die Torte optional am Rand und auf der Gelee-Schicht mit Kokosraspeln verzieren.

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Lauch-Kartoffel-Quiche

Heute machen wir eine Lauch-Kartoffel-Quiche. Also besser gesagt Ihr macht die…ich bin ja schon fertig 😉 Aber keine Sorge, ich führe Euch hier im Rezept wie immer Schritt für Schritt durch.

Die Quiche ist schön saftig und dabei trotzdem schnittfest. Und das Beste…sie schmeckt auch kalt richtig gut. „Quiche“ heißt soviel wie Kuchen, nur eben in herzhaft, und stammt aus der französischen Küche. Klassischerweise wird sie mit einer Eier-Milch-Mischung gefüllt. Die müssen wir natürlich ersetzen und tun das in diesem Fall mit Seidentofu. Für den Eier-Geschmack habe ich Kala Namak verwendet. Das sogenannte Schwarzsalz hat einen schwefeligen Geruch und erinnert damit an Eier. Wenn Ihr das nicht mögt oder nicht da habt, könnt Ihr es auch weglassen.

Noch ein paar allgemeine Hinweise für Euch: Bei den Kartoffeln habe ich mich für eine vorwiegend festkochende Sorte entschieden. Die sind quasi der Allrounder bei uns in der Küche und wir haben (fast) immer welche vorrätig. Wieviel Gramm Ihr letztendlich benötigt um auf das vorgegebene Endgewicht zu kommen hängt ein bisschen von der Qualität der Kartoffeln und Eurer Schältechnik ab. Deshalb habe ich im Rezept nur eine „in-etwa“ Angabe gemacht.

Den Boden müsst Ihr nicht zwingend mit Schälerbsen oder anderen getrockneten Hülsenfrüchten vorbacken. Das geht auch ohne, jedoch behält er so besser seine Form. Die Erbsen könnt Ihr dann in einem luftdichten Behälter verstauen und fürs nächste Blindbacken wieder verwenden. Ungekochter Reis soll wohl auch prima funktionieren, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Beim veganen Streukäse-Ersatz habe ich eine würzige Variante verwendet. Die gibt der Quiche nochmal zusätzlich geschmacklichen Schwung. Ihr könnt auch jeden anderen verwenden oder ihn ganz weglassen. Ich verrühre diesen immer mit etwas Flüssigkeit, damit er beim backen nicht austrocknet. Und hier gilt, je cremiger desto besser. Wenn Ihr die Möglichkeit habt, nehmt lieber Hafer-oder Sojasahne anstelle des Pflanzendrinks.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachbacken! Schreibt mir gern wie es geklappt und/oder ob Ihr Änderungen vorgenommen habt.

Lauch-Kartoffel-Quiche

Kati Neudert
Gericht Main Course, Snack
Portionen 1 Quiche-Form Ø 28cm

Kochutensilien

  • 1 Quiche-Form Ø 28cm
  • 1 Backpapier
  • Schäl- bzw. Backerbsen zum Blindbacken
  • 1 Teigroller alternativ ein Glas
  • 1 Küchenmaschiene mit Knethaken optional
  • 1 Pürierstab

Zutaten
  

Quiche-Teig

  • 230 g Dinkelmehl Typ 630
  • ½ TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 110 g vegane Butter (z.B. Alsan)
  • 3 EL Wasser kalt

Füllung

  • 1 Stange Lauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl ( z.B. Raps-)
  • ½ TL Kurkuma
  • ½ TL Salz
  • 300 g Seidentofu
  • 50 ml Haferdrink
  • 1 EL Speisestärke
  • ½ TL Pfeffer frisch gemahlen, aus der Mühle
  • 1 EL Senf
  • 1 TL Kala Namak (schwarzes Steinsalz)
  • 1 EL Würzhefeflocken
  • 10 g Petersilie frisch gehackt
  • 300 g Kartoffeln, fein gehobelt (enstpricht etwa 450-500g Kartoffeln mit Schale)
  • 30 ml Haferdrink (oder besser Hafersahne)
  • 50 g vegane Reibekäse-Alternative
  • optional gehackte Petersilie zum Dekorieren

Anleitung
 

  • Zuerst den Lauch waschen, trocken tupfen und in 0,5cm dicke Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
  • Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Quiche-Form fetten.
  • Nun für den Teig Dinkelmehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. Die vegane Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit 3 EL kaltem Wasser zur Mehlmischung geben. Mit den Knethaken des elektrischen Handrührers oder durch pure Muskelkraft zu einem glatten Teig verkneten. Die Butterstückchen dürfen durchaus noch zu sehen sein.
  • Den Teig auf einer wenig bemehlten Fläche etwa 5mm dick, möglichst rund, ausrollen. In die Quicheform geben und den überschüssigen Teig am Rand abschneiden. Mehrmals mit einer Gabel Löcher in den Teig pieksen. Ein Backpapier auflegen und die Schälerbsen hinein füllen.
    Auf der mittleren Schiene für 15 Minuten blind backen.
  • In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten dafür. Dafür 2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Lauchringe zugeben und für 2-3 Minuten anschwitzen.
    Nun je ½ TL Kurkuma und Salz zusammen mit dem gehackten Knoblauch zufügen und für eine weitere Minute mitbraten.
  • Den Seidentofu in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken. Haferdrink, Speisestärke, Pfeffer, Senf und Würzhefeflocken zugeben und mit dem Pürierstab durchmixen.
    Petersilie hacken, sofern noch nicht geschehen. Zusammen mit dem Lauchgemüse ebenfalls zur Seidentofumischung geben.
    Bei Bedarf noch etwas nachwürzen.
  • Kartoffeln fein hobeln.
  • Der Boden der Quiche dürfte spätestens jetzt schon wieder raus aus dem Ofen sein. Backpapier samt Erbsen vorsichtig entfernen.
    3 EL der Tofu-Lauch-Mischung dünn auf dem Boden verteilen.
    Die gehobelten Kartoffeln gleichmäßig darüber verteilen und den Rest der Mischung obenauf geben.
  • Die vegane Reibekäse-Alternative mit dem Haferdrink oder der Hafersahne vermischen und auf die Quiche geben.
  • Für 40 Minuten bei 190°C Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene backen.
    Aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten abkühlen lassen. Mit gehackter Petersilie bestreut servieren.

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Grissini

Wie gestern bereits via Instagram angekündigt gibt es heute ein Rezept für rustikale Grissini aus Dinkel-und Roggenvollkornmehl. Nach dem abgeebbten Chiasamen-Trend muss ich meinen viel zu großen Bestand immer mal (mehr oder weniger) heimlich untermogeln, deshalb haben auch sie es ins Rezept geschafft. Wer mag kann die Knusperstangen zusätzlich mit Kräutern, Saaten und/oder Salzen  würzen. Der Fantasie sind hier wieder keine Grenzen gesetzt.

Sie sind eine nahezu perfekte Ergänzung zu einem guten Glas Wein in geselliger Runde. Oder allein. Aber im Garten oder auf dem Balkon, das ist schon wichtig. „Na dann hätte sie das Fotoshooting passendweise doch direkt besser nach draußen verlegt“, könnte man sagen. „Tja, hätte sie auch gerne, aber heftige Regengüsse ließen den Plan ins Wasser fallen“ würde ich antworten. So isses manchmal, aber so isses doch auch hübsch geworden. Weiterlesen

Kirsch-Cupcakes

Lang, lang ist`s her, dass das letzte Rezept online ging. Leider! Aus 10 Tagen Kameralosigkeit wurden wegen eines schwer aufzutreibenden Ersatzteils ganze zwei Monate. Ja, Ihr habt richtig gehört 🙁 Zwar bekam ich von der Werkstatt nach einiger Zeit ein Leihgerät und hatte mir zwischenzeitlich sogar ein anderes Kameramodell gekauft, jedoch funktionierten an beiden Kameras ganze drei meiner wichtigsten Objektive nicht mehr bzw. nicht mehr richtig. Also musste ich auch diese zum Aufspielen neuer Software einschicken. Aufgestaute freie Arbeiten, Aufträge und jede Menge Frust waren die Folge. Manchmal ist es einfach wie verhext. Mittlerweile bin ich längst wiedervereint mit meinem Arbeitsgerät und finde so langsam zu einem normalen Level zurück. Kurzum, die Abstände zwischen neuen Rezepten werden sich künftig wieder deutlich verkürzen. Ich hoffe, das ist ganz in Eurem Sinne! 😉

 

 

Kirschen haben zur Zeit Hochsaison. Bei mir wecken sie wunderbare Kindheitserinnerungen. So gab es eine Plantage ganz in der Nähe meines Elternhauses, wo wir Kinder uns damals, mehr oder weniger legal, im Sommer mit den süßen Früchten den Bauch vollgeschlagen haben. Wir sind auf die Bäume geklettert, wenn die unteren Äste nicht mehr genug hergegeben haben…immer auf der Hut, dass der Wächter der Plantage uns nicht auf die Schliche kommt. Hach war das aufregend, und schön. Und furchtbar lecker natürlich auch.

Zum Auftakt habe ich mich deshalb für ein Cupcake-Rezept entschieden, mit Süßkirschen im Boden und in der Creme. Dafür wird aus den Früchten zusammen mit Speisestärke und Reisdrink ein Pudding gekocht und weiter zu einem leckeren Frosting verarbeitet. Für ein perfektes Ergebnis müssen hier wieder Margarine und Pudding diesselbe Temperatur (also möglichst Raumtemperatur) haben, damit sich die Creme gut verbindet.
Ansonsten gibt es hier nichts weiteres zu beachten.
Ganz viel Spaß beim Nachbacken! Und lasst gern mal hören, wie sie Euch geschmeckt haben!

Kirsch-Cupcakes

Kati Neudert
Gericht Dessert
Portionen 12

Kochutensilien

  • 1 Muffinbackblech 12er

Zutaten
  

Teig

  • 500 g Mehl Typ 405
  • 15 g Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 40 g Backkakao
  • 1 Prise Salz
  • 225 ml Reisdrink ungesüßt
  • 200 ml Wasser
  • 120 g neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps-)
  • 200 g Süßkirschen ensteint

Frosting

  • 150 g Süßkirschen ensteint
  • 100 ml Reisdrink ungesüßt
  • 20 g Speisestärke
  • 20 g Zucker
  • 250 g Margarine zimmerwarm
  • 80 g Puderzucker

Anleitung
 

  • Zuerst einen Pudding für das Frosting kochen, damit dieser in Ruhe abkühlen kann. Dafür 150g ensteinte Süßkirschen zusammen mit 100ml Reisdrink pürieren und in einen kleinen Topf geben. 3-4El davon abnehmen und mit Speisesärke und 20g Zucker in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Das Gemisch im Topf zum Kochen bringen. Speisestärkegemisch zugeben und 1 Minute unter Rühren eindicken lassen. Vom Herd nehmen und am Besten in eine kleine Schale füllen, damit der Pudding schneller abkühlt.
  • Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Backform fetten. (Falls Ihr nur eine 6er Muffinform besitzt, dann die Zutatenmenge für den Teig halbieren und für den zweiten Schwung bitte neu anrühren, damit das Backpluver nicht schon vorher reagiert)
  • 200g bereits ensteinte Kirschen vierteln.
  • Für den Teig alle trocknen Zutaten bis auf die Kirschen in einer Schüssel vermengen. Reisdrink, Wasser und Öl ebenfalls grob mischen und nach und nach mit einem Schneebesen unter die trocknen rühren bis ein homogener Teig entsteht. Zum Schluss die Kirschen unterheben und in die Mulden der Backform füllen.
  • Auf der mittleren Schiene für etwa 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  • Die Muffins etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter gänzlich auskühlen lassen.
  • Sobald der Kirschpudding auf Zimmertemperatur herunter gekühlt ist, das Frosting weiter zubereiten. Dafür 250g zimmerwarme Margarine mit dem elektrischen Handrührgerät cremig schlagen. Puderzucker untermixen. Nun den Kirschpudding esslöffelweise unterziehen. Die Creme gegebenenfalls noch ein paar Minuten in den Kühlschrank geben bis sie spritzfähig ist, also etwas Stand hat.
  • Die Kirschbuttercreme in einen Dressiersack mit großer Sterntülle füllen und die Cupcakes damit dekorieren. Zum Schluss jeweis eine Kirsche obenauf setzen und mit etwas geraspelter Reismilchschokolade verzieren. .

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Hier findet Ihr weitere Rezepte mit Kirschen.

Schmetterlingsbrötchen

(Artikel enhält Werbung)

Es ist April und schon längst wollte ich Euch dieses Rezept präsentiert haben. Aber die Zeit ließ es nicht zu, und das obwohl meine Kamera seit nunmehr zehn Tagen in der Reparatur ist. Ich lebe noch, und kann das selbst kaum glauben! Obwohl es schon ein ganz schreckliches Gefühl war, als ich sie verpackt habe. Trotz muckerndem Verschluss habe ich vorher noch einiges an Fotos geschossen, damit bei mir auch ja keine Langeweile aufkommt. Und eigentlich dachte ich, ich hätte als Kamera-Waise genug Zeit um ein paar mehr Rezepte mit Euch zu teilen. Aber nix da, die Tage vergingen wie im Flug. Trotzdem hoffe ich auf ein baldiges Wiedersehen. Noch vor Ostern war mit der Werkstatt abgemacht, mal schauen ob das klappt…

 

Zurück zum Rezept. Mit diesen, zugegeben etwas kitschigen Brötchen läute ich nun endgültig den Frühling auf meinem Blog ein. Wenn Euch das tatsächlich zu viel des Guten ist oder Ihr schlicht und ergreifend keine Lust auf die Abbinderei habt, könnt Ihr natürlich auch ganz normale Teiglinge formen. Dem Geschmack wird`s keinen Abbruch tun…obwohl das Auge ja bekanntlich mit isst 😉
Im Hefeteig habe ich eine Quarkalternative auf Sojabasis und die Sorte „Classic“ von meinem Lieblingsschokoladen-Hersteller iChoc verarbeitet. Auf dessen Blog findet Ihr aktuell übrigens auch noch ein Osterkuchen-Rezept von mir. Also schaut ruhig mal rüber.

Achtet bei der Schnur unbedingt auf eine hitzebeständige, lebensmittelechte Variante. Wir wollen ja am Ende keine verkokelten Brötchen mit schlimmstenfalls giftigen Bestandteilen im Gebäck. Falls Ihr keine Ahnung habt, was Ihr kaufen sollt, gebt den Begriff „Küchengarn“ in die Suchmaschine oder einschlägige Shoppingportale ein. Dann solltet Ihr ein paar brauchbare Ergebnisse angezeigt bekommen.
Das Abbinden selbst ist übrigens ziemlich einfach und hoffentlich gut erklärt. Ich habe hier trotzdem zum besseren Verständnis ein extra Foto für Euch eingefügt.

Geschnürtes Teigstück

Das war es für heute von meiner Seite… Euch viel Spaß beim Nachbacken! Und, falls wir uns nicht mehr lesen, Frohe Ostern natürlich!

 

Schmetterlingsbrötchen

Gericht Breakfast, Dessert, Snack
Portionen 8 Stück

Kochutensilien

  • Backblech
  • Backpapier
  • hitzebeständige Schnur zum Abbinden

Zutaten
  

  • 480 g Mehl Typ 405
  • 15 g Kokosblütenzucker
  • 130 ml+ 3 EL Sojadrink
  • 4 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps-)
  • 1 Prise Salz
  • 80 g vegane "Milch"Schokolade z.B. iChoc Classic
  • 160 g Quarkalternative
  • 8 Sesamstangen
  • optional etwas Puderzucker

Anleitung
 

  • Vegane "Milch"Schokolade im Wasserbad schmelzen.
  • Sesam von den Stangen kratzen und diese halbieren. Jeweils ein Ende in die geschmolzene Schokolade tunken und zum Trocknen am Besten in ein kleines Glas stellen.
  • In die restliche Schokolade 160g Quarkalternative einrühren. Abkühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit 130ml Sojadrink leicht erwärmen und Hefe darin auflösen, Kokosblütenzucker einrühren.
  • Mehl in eine große Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde formen.
  • Hefegemisch hinein geben. Zusammen mit etwas Mehl zu einem dicken Brei verrühren. An einem warmen Ort stehen lassen bis dieser Blasen wirft (etwa 20 Minuten).
  • Öl, Salz und Schokoquark zur Mehl-Hefe-Mischung geben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. (solange kneten bis nichts mehr an der Schüssel kleben bleibt).
  • Den Teig abgedeckt für mindestens 1h an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Den Teig kurz durchkneten, in 8 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Mit einer hitzebeständigen Kordel durch zwei vertikal angesetzte Strickstücke zuerst den Rumpf formen, dann durch ein horizontales Stück die Flügel. Überstehende Kordel knapp hinter dem Knoten abschneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und an einem warmen Ort abgedeckt abermals 30 Minuten gehen lassen.
  • Die Oberflächen mit 3EL Sojadrink bepinseln. Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 200°C etwa 22 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen. Dann vorsichtig die Stricke entfernen. Fühler ansetzen. Komplett abkühlen lassen oder bereits lauwarm geniessen. Optional mit etwas Puderzucker bestäuben. Hinweis: die Brötchen schmecken frisch am Besten. Sie lassen sich aber auch prima einfrieren. Dann später die gefrorenen Brötchen auf dem Gitterrost auf der mittleren Schiene bei 200°C ca. 15 Minuten aufbacken.

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Aprikosen-Buttercreme-Torte

Passend zum Frühling und der Ostertafel gibt es heute ein neues Torten-Rezept für Euch.

Ein paar Mandeln im lockeren Rührteig für etwas mehr Biss, saftige Aprikosen als fruchtige Komponente, eine zarte, aber schnittfeste vegane Buttercreme und ein Aprikosenguss on Top. Zugegeben…ein paar Arbeitsschritte sind es, aber diese Torte lässt sich wirklich easy peasy zubereiten. Allerdings empfiehlt es sich, sie wegen der Kühlzeit, rechtzeitig vor dem Besuch zu backen….entweder am Vormittag oder gar am Abend zuvor.

Ich habe diese Torte mit Aprikosen aus der Dose  gebacken. Ich denke aber, dass sie genauso gut mit frischen Früchten funktioniert und extra Aprikosensaft aus der Flasche oder einem Tetrapack für den Guss. Probiert gern mal aus und lasst es mich wissen. Genauso werde ich Euch hier ein Update geben sollte ich schneller sein 🙂

Aprikosen-Buttercreme-Torte

Kati Neudert
Gericht Dessert
Portionen 12 Stücke

Kochutensilien

  • 1 Springform 26cm Durchmesser

Zutaten
  

Boden

  • 270 g Mehl Typ 405
  • 10 g Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Sprudelwasser
  • 65 g neutrales Öl (z.B. Raps-)
  • 50 g Mandeln gehackt
  • 1 Dose Aprikosen Abtropfgewicht ca. 480g

Buttercreme

  • 225 ml Haferdrink ungesüßt
  • 20 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver (ca. 19g)
  • 160 g vegane Butter (z.B. Alsan) zimmerwarm
  • 60 g Puderzucker

Guss

  • 200 ml Aprikosensaft (aufgefangen aus der Dose)
  • 50 ml Wasser
  • 1 Päckchen Tortenguss klar

Optional

  • etwas vegane Schlagsahne und gehackte Mandeln zur Dekoration

Anleitung
 

  • Zuerst einen Pudding für die Buttercreme kochen, damit dieser in Ruhe abkühlen kann. Dafür 225ml Haferdrink in einen kleinen Topf geben. 3-4El davon abnehmen und mit Puddingpulver und 20g Zucker in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Das Gemisch im Topf zum Kochen bringen. Speisestärkegemisch zugeben und 1 Minute unter Rühren eindicken lassen. Vom Herd nehmen und am Besten in eine kleine Schale füllen, damit der Pudding schneller abkühlt.
  • Aprikosen in einem Sieb gut abtropfen lassen und dabei die Flüssigkeit auffangen.
  • Springform fetten und Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  • Für den Boden alle trocknen Zutaten bis auf die Aprikosen in einer Schüssel vermengen. Haferdrink, Wasser und Öl ebenfalls grob mischen und nach und nach mit einem Schneebesen unter die trocknen rühren bis ein homogener Teig entsteht. In die Backform füllen.
  • Die Aprikosenhälften mit der entkernten Seite nach oben auf den Teig legen.
  • Für ca. 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen. (Stäbchenprobe!)
    Den Boden aus dem Ofen nehmen und in der Springform gänzlich auskühlen lassen.
  • Kurz vor Ende der Abkühlzeit für die Buttercreme die vegane Butter mit einem elektrischen Handrührgerät cremig schlagen. Gesiebten Puderzucker zugeben und gut untermixen. Nun esslöffelweise unter ständigem Rühren den Pudding zugeben und so lange Rühren bis eine homogene Creme entstanden ist. Achtung: Pudding und vegane Butter müssen unbedingt die gleiche Temperatur haben!!!
  • Die Creme auf dem ausgekühlten Boden verteilen und glatt streichen. Bis zur weiteren Verarbeitung kühl stellen.
  • Für den Guss den aufgefangenen Aprikosensaft zusammen mit dem Tortengusspulver in einem kleinen Topf glatt rühren. Zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und etwa 1 Minute stehen lassen. Dann von der Mitte her rasch auf dem Kuchen verteilen und für mindestens 4h kühl stellen, gern auch über Nacht.
  • Optional kurz vor dem Servieren mit Sahnetuffs und etwas gehackten Mandeln dekorieren.

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Apfel-Streusel-Cheesecake

Heute gibt es zur Abwechslung mal wieder einen absoluter Klassiker. Äpfel und Streusel gepaart mit einer Quarkalternative. Was will man mehr? Ja gut, vielleicht jemanden, der diesen Kuchen für einen backt. Aber da war sie wieder, die Sache mit dem Leben und dem Ponyhof….
Trotzdem kein Grund zur Sorge, denn die Zubereitung geht so leicht, dass auch jeder Backanfänger ganz bestimmt ein ansehnliches Werk zustande bekommt.

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Himbeer-Mohn-Kuchen

Herrjee, da ist der Januar schon fast rum und noch kein einziges neues Rezept hat es sich hier gemütlich gemacht. Unbedingt an der Zeit, das zu ändern. Mit einem hübschen Kuchen, der das ganze Jahr über Freude bringt. Optisch ist er ein echter Hingucker, das müsst Ihr schon zugeben. Aber auch geschmacklich könnte er für mich jetzt schon der Kuchen des Jahres werden. Fein herb durch die Mohnfülle, fruchtig süß durch die Himbeeren. Ein Traum!

Aber genug der neu entdeckten Selbstbeweihräucherung…probiert Ihn unbedingt mal aus und holt mich auf den Boden der Tatsachen zurück. Oder noch besser, bestätigt mein Urteil und lasst mich noch ein bisschen (höher) fliegen 😉

Ach ja, da es noch ein paar Tage bis zur offiziellen Himbeer-Saison-Eröffnung dauert und ich die derzeit käuflichen lieber nicht probieren möchte, habe ich tiefgekühlte, selbstgepflückte vom letzten Sommer verwendet. Das hat sogar den extra Vorteil, dass der Guss schneller „anzieht“.

Bitte kauft bereits gemahlenen Mohn, sonst knirscht es vielleicht zwischen den Zähnen und das wollen wir ja nicht. Wenn Ihr eine Küchenmaschiene habt oder eine gut funktionierende Kaffeemühle könnt Ihr den Mohn im Zweifel auch selbst mahlen. Womit es gar nicht funktioniert ist der Mörser. Vielleicht liegt das bei mir aber auch an mangelnder Muskelkraft?

Damit die Creme sich gut verbindet und nicht ausflockt achtet bei der Zubereitung der Creme bitte wieder darauf, dass die Zutaten die gleiche Temperatur haben. Und das wäre bestenfalls die des Raumes in der die Verarbeitung stattfindet. Das heißt, Sojajoghurt und Margarine holt Ihr einfach rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Beim Puderzucker dürfte das von Haus aus der Fall sein. Sollte Euch die Creme dennoch „abschmieren“, könnt Ihr sie unter rühren minimal!!! erwärmen. Falls das nichts hilft, hilft nur neu ansetzen oder sich vom Anblick nicht weiter stören lassen. Schmecken tut sie nämlich trotzdem!

Nun aber: Viel Spaß beim Nachbacken und Guten Appetit!

 

 

Himbeer-Mohn-Kuchen

Kati Neudert
Gericht Dessert
Portionen 1 Kuchen Ø 18cm

Kochutensilien

  • 1 Springform Ø 18cm

Zutaten
  

Boden

  • 50 g vegane Margarine zimmerwarm
  • 20 g Zucker
  • 90 g Mehl Typ 405
  • 15 g Kakao zum Backen
  • 1 Prise Salz
  • 25 ml Wasser

Füllung

  • 90 g Mohn gemahlen
  • 15 g Weichweizengrieß
  • 40 g Zucker
  • 120 ml Sojadrink ungesüßt
  • ½ Päckchen Puddingpulver Vanillegeschmack ( ca.18g )
  • 300 g Sojajoghurt Natur

Creme

  • 60 g vegane Margarine zimmerwarm
  • 60 g Puderzucker
  • 40 g Sojajoghurt Natur

Belag

  • 130 g Himbeeren ( frisch oder TK )
  • 1 Päckchen veganer Tortenguss klar
  • 1 EL Zucker
  • 250 ml Wasser

Anleitung
 

  • Für den Teig Margarine, Zucker, Mehl, Backkakao, Salz und Wasser verkneten. Den Teig in eine 18cm (ungefettete) Springform geben und gut andrücken, dabei einen kleinen Rand stehen lassen.
  • Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Für die Füllung zunächst 3-4EL vom Sojadrink abnehmen und in einer kleinen Schüssel mit dem Puddingpulver glatt rühren. Zucker zugeben und ebenfalls glatt rühren. Den restlichen Sojadrink in einem Topf zum Kochen bringen. Das angerührte Puddingpulver zugeben und kurz aufkochen lassen. Dann schnell hintereinander zuerst den Sojajoghurt, dann Mohn und Grieß einrühren. Kurz aufkochen lassen, von der Herdplatte nehmen und in die Springform füllen.
  • Für 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
  • Aus dem Ofen nehmen und gänzlich abkühlen lassen (der Springformrand bleibt dran).
  • Sobald der Kuchen komplett ausgekühlt ist, die Creme zubereiten. Dafür einfach alle drei Zutaten zu einer cremigen Masse verrühren. Achtung: Margarine, Puderzucker und Sojajoghurt müssen die gleiche Temperatur haben, damit sie sich verbinden.
  • Die Creme auf den Kuchen streichen. Das Ganze bitte bis zum Rand, damit später der Tortenguss nicht durchtropft.
  • Nun die Himbeeren darauf verteilen und leicht in die Creme drücken.
  • Den Tortenguss aus den oben genannten Zutaten nach Packungsanleitung zubereiten, 1 Minute abkühlen lassen und auf den Kuchen geben. Wichtig ist eigentlich nur, dass möglichst alle Himbeeren bedeckt sind. Die Masse muss nicht zwingend bis zum Ende aufgebraucht werden. (Bei meinem Kuchen habe ich das allerdings getan 😉 ).  Den Tortenguss fest werden lassen, am besten mindestens 1h. Fertig!

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„The Bridge“ powered by Vitanosi

(Beitrag enthält Werbung)

Nachdem der letzte Getested-Beitrag so gut ankam, habe ich heute gleich die nächste tolle Produktvorstellung für Euch. Wieder in Zusammenarbeit mit Vitanosi. Diesmal allerdings allerlei Milchalternativen. Natürlich in Bio-Qualität, wie alles bei Vitanosi.. ja, ja, fast alles… wir erinnern uns…das Salz, welches es generell nicht in Bio-Qualität zu kaufen gibt. Das ist aber auch die einzige Ausnahme 🙂  Wer den letzten Beitrag verpasst hat, kann das Ganze hier noch einmal nachlesen.

 

Der Hersteller „The Bridge (La famiglia organic)“ ist ein im Jahr 1994 gegründetes Familienunternehmen mit Sitz in San Pietro Mussolino/Norditalien. Hauptbestandteil der angebotenen Pflanzendrinks ist Quellwasser, welches direkt aus den Bergen des Dorfes gezogen wird. Ein Großteil der anderen Bestandteile wird aus unterschiedlichen Regionen Italiens von Bio-Produzenten bezogen zu denen das Unternehmen langjährige Partnerschaften pflegt. So stammt der Reis beispielsweise aus der Lombardei, die Sojabohne aus Emilia Romagna, der Hafer aus der Toskana und so weiter und so fort.

Einzelne Händler vertreiben schon die ein oder andere Milchalternative von „The Bridge“, aber bei Vitanosi bekommt Ihr 23 verschiedene! plus 3 Kochsahne-Alternativen und diverse Puddingsorten.

Aus eben diesen 23 verschiedenen Sorten habe ich mir 10 herausgesucht. Zusätzlich noch die drei Koch“sahnen“, einen Drink to go und 2x Pudding. Fünf der Pflanzendrinks möchte ich aber genauer beleuchten. Und das sind: Quinoa, Buchweizen, Reis/Gerste, Reis/Haslnuss und zuckerfreier Mandel-Drink.

Wie Ihr sehen könnt, sind die Drinks farblich schon sehr verschieden, aber auch geschmacklich differenzieren sie sich deutlich voneinander. Unter Angabe der Inhaltsstoffe gibt es jetzt meine Beurteilung.

Quinoa

Zutaten:natürliches Quellwasser, Quinoa (8%), Italienischer Reis (7%), Sonnenblumenöl, Distelöl, Meersalz

Diese Milchalternative ist glutenfrei und eignet sich durch die leicht herbe Note perfekt für herzhafte Gerichte. Leider habe ich es nicht geschafft, ein Quinoa-Risotto damit zu zaubern. Werde ich aber das nächste Mal, ganz bestimmt!

Buchweizen

Zutaten:natürliches Quellwasser, Buchweizen (8%), Italienischer Reis (7%), Sonnenblumenöl, Distelöl, Meersalz

Auch toll! Auch glutenfrei! Der leicht nussig-herbe Geschmack des Buchweizens macht diesen Drink ebenfalls besonders interessant für herzhafte Speisen.

Mandel (3%ig), zuckerfrei

Zutaten:natürliches Quellwasser, Mandelpaste (3%), Johannisbrotkernmehl

Dieser glutenfreie Drink ist etwas dünner/dünnflüssiger. Erst im Abgang schmeckt man die Mandeln heraus, fast ein bisschen so als würde man sich etwas Mandelmus auf die Zunge legen. Ganz schwer zu beschreiben. Ich würde ihn aber als nicht so aufdringlich wie andere seiner Art bezeichnen. Das liegt zum einen sicherlich an dem nur 3%igen Mandelanteil, aber auch an der Tatsache, dass er zuckerfrei ist.

Reis/Gerste

Zutaten:natürliches Quellwasser,  Italienischer Reis (17%), Sonnenblumenöl, geröstete Gerste (0,54%), Distelöl, Meersalz

Dieser Drink gehört zu meinen Favoriten. Er schmeckt richtig schön malzig und erinnert mich an einen bekannten Getreidekaffee. Ganz, ganz toll!

Reis/Haselnuss

Zutaten:natürliches Quellwasser,  Italienischer Reis (17%), Haselnusspaste (2%), Apfelsaft, Sonnenblumenöl, Distelöl, Meersalz

Auch diese glutenfreie Milchalternative konnte mich auf kompletter Linie überzeugen. Perfekt für den kleinen, nussigen Süßkick im Kaffee oder Kakao oder zum pur genießen.

 

Am Ende wie immer mein Fazit:

Insgesamt muss ich sagen „Hut ab“, denn The Bridge hat hier ein sattes Programm aufgefahren. Neben den gängigen Soja-, Hafer- und Reisdrinks gibt es allerlei weitere Alternativen…von Kokos bis Mandel, und sogar solche, die ich bisher von keinem anderen Hersteller kannte/probiert habe (wie Paranuss oder Quinoa).

Alle 5 von mir getesteten Milchalternativen konnten mich wirklich überzeugen. Eine für jede Gelegenheit sozusagen. Während sich Quinoa und Buchweizen besonders für herzhafte Gerichte eignen, geben Haselnuss- und Gerstendrink mit ihrem besonders aromatischen Eigengeschmack einem Kaffee oder Müsli noch die richtige Würze. Der zuckerfreie Mandeldrink lässt sich beinahe mit allem kombinieren.

Die Bridge-Produkte liegen im Vitanosi-Shop laut meiner eigenen Recherchen derzeit deutlich unter den Preisen anderer deutscher Händler, sofern sie anderswo überhaupt angeboten werden (Angaben ohne Gewähr; falls jemand etwas anderes zu berichten hat, dann bitte her mit den Informationen). Zudem erhaltet Ihr einen Rabatt von 5% auf die erste Bestellung. Wenn das keine Argumente für einen Besuch bei Vitanosi sind, dann weiß ich auch nicht…

Hier gelangt Ihr direkt zum Shop.

 

 

 

Knusperkekse mit weißer und dunkler Schokolade

Pünktlich zu Weihnachten gibt es heute ein Keks-Rezept. Richtig weihnachtlich ist es nicht. Aber neben all`den Lebkuchen, Spekulatius und sonstigen Gewürz-Backwaren eine sehr willkommene Abwechslung, wie ich finde. Die Kekse sind schön knusprig und beinhalten zwei verschiedene Schokoladen-Sorten. Bei denen auf dem Foto habe ich dunkle, backfeste Chocolate Chunks verwendet. Es funktioniert aber auch prima mit grob gehackter Zartbitterschokolade, die sich mehr im Teig verteilt und natürlich etwas schmilzt. Entscheidet selbst! Und wenn Ihr den weihnachtlichen Kick doch zu sehr vermisst, dann gebt etwas Lebkuchengewürz dazu.

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