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Vegane Zitronenplätzchen

Vegane Mürbeteigplätzchen zum Ausstechen mit Zitrone, weißer Schokolade und gehackten Pistazien.

Da bin ich wieder, viel früher als gedacht. Und das aus gutem Grund, denn es ist soweit. Lebkuchen und allerlei weihnachtliches Gebäck stehen in den ersten Regalen, zeitgleich mit Erdbeeren und Halloween-Dekoration. Schon irgendwie gruselig…und das bezieht sich hier nicht auf die Halloween-Artikel 😉

Wir befinden uns offensichtlich in einer Übergangsphase. Kaum Einer hat mehr so richtig Bock auf Sommerküche, aber für das richtige Cozy/Comfort Food ist es noch viel zu früh.

Ich kann das so verstehen, will aber auch die eindeutigen Zeichen nicht ignorieren. Und die stehen nunmal seit letzter Woche in den Regalen. Unübersehbar. Ob wir wollen oder nicht. Diesen Umstand nehme ich zum Anlass um Euch das erste Plätzchen-Rezept vorzusetzen.

Damit der Einstieg für uns alle leichter wird, habe ich mich für einen sanften Übergang entschieden. Es handelt sich nämlich um keinen so ganz klassisch weihnachtlichen Keks, weil die typischen Gewürze wie Zimt und Nelken fehlen. Deshalb habe ich auch bei den Fotos auf eine entsprechend stimmungsvolle Kulisse verzichtet und das Setting eher schlicht gehalten. Nett von mir, oder?

Aber Achtung: Das bedeutet nicht, dass dieses Gebäck nicht in eine Eurer Weihnachts-Backsessions aufgenommen werden sollte. Ganz im Gegenteil. Verschiedene Kekse machen den Weihnachtsteller doch erst zu einem richtigen Schmuckstück.

Glänzen können die Doppelkekse nicht nur durch Ihre Optik, sondern auch durch Ihren guten Geschmack. Logisch, sonst würde ich das Rezept hier gar nicht veröffentlichen. 😉 Eine feine Zitronennote im veganen Mürbeteig, gepaart mit ein paar gehackten Pistazien und weißer Schokolade, in und auf den Plätzchen. Schnell waren sie alle. Ganz schnell. Nur so als Vorwarnung.

Mit diesem Rezept entlasse ich Euch ins Wochenende. Vielleicht mögt Ihr es gleich oder bald einmal ausprobieren. Würde mich freuen! Einige Weitere werden nach und nach folgen. Versprochen! LG 🙂

Diese Doppelkekse aus Mürbeteig mit Zitrone, Schokolade und Pistazien sind vegan. Sie kommen ohne Ei und sonstige Zutaten tierischen Ursprungs aus. Sie eignen sich nicht nur für Weihnachten, sondern ganz bestimmt auch für Ostern oder jeden anderen Anlass.

Vegane Zitronenplätzchen

Kati Neudert
Vegane Mürbeteigplätzchen zum Ausstechen mit Zitrone, weißer Schokolade und gehackten Pistazien.
Gericht Gebäck, Plätzchen, süß, Weihnachtsplätzchen

Kochutensilien

  • 1 Backblech mit Backpapier (wenn Ihr habt, dann 2 Bleche)
  • 1 Teigroller
  • 1 Ausstecher Blumenform Ø 4cm (ein runder Ausstecher geht auch)
  • 1 hitzebeständige Schüssel mit Topf (als Wasserbad)

Zutaten
  

Teig

  • 275 g Mehl Typ 405
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 160 g vegane Butter kalt
  • 1 Bio-Zitrone

Füllung

  • 60 g vegane weiße Schokolade
  • 25 g Sojasahne zum Kochen

Glasur

  • 40 g vegane weiße Schokolade
  • 1 haselnussgroßes Stück Kokosöl oder Kokosfett
  • 15 g Pistazienkerne gehackt

Anleitung
 

  • Für den Teig Mehl, Puderzucker und Salz in einer großen Schüssel mischen.
    Die Bio-Zitrone waschen, trocken tupfen und die Schale fein abraspeln. Zusätzlich 10g Saft auspressen.
    Die vegane Butter in kleine Stücke schneiden.
    Butter, Zitronensaft und 3g Zitronenabrieb zur Mehlmischung geben und alles mit der Küchenmaschine oder von Hand zu einem glatten Teig verkneten.
    Teig luftdicht verpackt für 1h in den Kühlschrank geben.
  • Nach Ende der Kühlzeit ein Backblech (oder wenn Ihr habt, dann besser gleich zwei) mit Backpapier auslegen.
    Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Den Teig in drei Teile teilen und den ersten Teil etwa 5mm dick auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Restlichen Teig wieder kühl stellen.
    Nun Plätzchen in einer Größe von Ø 4cm ausstechen und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen.
    Plätzchen auf der mittleren Schiene etwa 10-12 Minuten backen. Die Kekse sollen eher hell bleiben. Sobald sich bei den ersten die Ränder leicht bräunen, könnt Ihr sie aus dem Ofen holen und nach kurzer Abkühlzeit auf einen flachen Teller umsetzen um sie gänzlich auskühlen zu lassen.
    Mit den zwei anderen Teigteilen genauso verfahren. Dabei Teigreste immer wieder unterkneten.
    Ihr solltet am Ende möglichst eine gerade Anzahl an Plätzchen haben, weil dann ja immer zwei zusammengesetzt werden müssen.
  • Nun für die Füllung die vegane weiße Schokolade mittelfein hacken und zusammen mit der Sojasahne im Wasserbad schmelzen.
    Die Creme dann für einige Zeit kühl stellen. Bei mir waren das etwa 25 Minuten. Zwischendrin immer mal überprüfen und umrühren. Die Füllung sollte noch streichfähig, aber nicht mehr so flüssig sein und eine helle Farbe haben. Am besten testet Ihr mal mit einem Keks. Gebt einen kleinen Klecks (in der Größe irgendwas zwischen Erbse und Haselnusskern) mittig auf ein Plätzchen, setzt ein weiteres oben drauf und drückt es vorsichtig ganz leicht an. Wenn es nicht mehr wegrutscht, dann könnt Ihr alle Kekse genau so befüllen.
    Die Kekse dann ruhen lassen bis die Füllung angezogen hat.
  • Dann für die Glasur die vegane weiße Schokolade mittelfein hacken und zusammen mit dem Kokosöl oder Kokosfett im Wasserbad schmelzen.
    Wieder je einen kleinen Klecks auf die gefüllten Kekse geben und sofort mit gehackten Pistazien bestreuen.
    Sobald die Glasur fest ist, könnt Ihr genießen.

www.vegan-zu-tisch.de

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