Die liebe Chefredakteurin des Cake&Bake Heaven-Magazin bat mich vor einigen Wochen zum Gespräch über meine Arbeit, die vegane Lebensweise und meine Leidenschaft für`s Backen. Das zweiseitige Interview inklusive zwei Rezepten findet Ihr in der neuen Ausgabe (Nr.15/2016). Hier könnt Ihr es bestellen oder Ihr habt einen Zeitschriftenhändler in Eurer Nähe, der das Magazin im Programm führt. Übrigens gibt es noch ein paar weitere vegane Rezepte von anderen (Hobby)-Bäckern im Heft.
Bei einem ausgiebigen Spaziergang am Morgen fand ich heute die ersten Waldpilze. Und weil das Mittagessen noch nicht fest stand, habe ich diese kurzerhand zu einer simplen aber guten Mahlzeit verarbeitet, die ich hier mit Euch teilen möchte. Reicht für 2-3 Personen.
Zutaten
250g Steinpilze, frisch und fertig geputzt
200g Nudeln, möglichst flache (ich habe Kelche genommen)
40g frischer Ruccola
1 kleine Zwiebel
1 EL Hefeflocken
1 EL Trüffelöl
2Msp. Kümmel, gemahlen
2EL Öl zum Anbraten
Pfeffer, Salz
Zubereitung
Steinpilze in Scheiben und Zwiebel in Würfel schneiden.
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze mit den Zwiebeln etwa 15 Minuten braten.
In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen.
Ruccola vorsichtig waschen.
Sobald die Pilze fertig gebraten sind Nudeln zugeben.
Mit Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken. Hefeflocken und Trüffelöl dazu. Kurz vor dem Servieren den Ruccola unterheben. Guten Appetit!
Lust auf Eis? Heute habe ich ein Rezept für eine erfrischende Kombination aus Rhabarber und parfümierendem Holdunderblütensirup. Meinen habe ich selbstgemacht. Das Rezept werde ich sicherlich auch irgendwann online stellen. Da nicht jeder gleich ist (Süße und Aromastärke) möchte ich Euch bitten, die Menge bei Eurem Eis gegebenenfalls etwas anzupassen. Mein Eis habe ich mit einer Eismaschine hergestellt. Ob es auch ohne funktioniert, kann ich Euch leider nicht sagen. Auf jeden Fall müsstet Ihr die während des Gefrierprozesses mehrfach umrühren.
Zur Eiscreme gibt es eine herrlich fruchtige Erdbeersauce. Diese schmeckt übrigens auch super lecker gemischt mit trockenem Weisswein oder als Topping für Kuchen und Torten.
Gutes Gelingen!
Eis
200g Rhabarber, frisch
100g Holundersirup
90ml Sojadrink
200ml Sojaschlagcreme
2EL Wasser
Erdbeersauce
250g Erdbeeren, frisch
120g Rohrzucker
75ml Wasser
1EL Limettensaft
Zubereitung
Rhabarber schälen und in Stücke schneiden. Zusammen mit 2EL Wasser in einem Topf mit Deckel zum Kochen bringen und bei geringer Hitze 4-5 Minuten köcheln. Von der Kochstelle nehmen und abkühlen lassen.
Rhabarber in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab zerkleinern. Restliche Zutaten für das Eis zugeben und kurz gut durch mixen. In die Eismaschine füllen und machen lassen 😉 .
Für die Sauce zunächst die Erdbeeren waschen, putzen und pürieren.
Wasser und Rohrzucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
Pürierte Erdbeeren und Limettensaft zugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen.
In ein sauberes Gefäß/Flasche abfüllen.
Für die folgende Variante als Eis am Stiel habe ich die fertige Eismasse zusammen mit einigen Löffeln der kalten Erdbeersauce in einen Spritzbeutel gegeben und rasch in die Formen gefüllt.
Ein Rezept für gaaanz Eilige. Ohne viel Tamtam, mit fertigem Blätterteig, Vanillepudding und frischem Rhabarber. Absolut keine Backerfahrung nötig. Die Tarte bereitet Ihr am besten kurz vor dem Verzehr zu, weil Pudding und Obst den Boden mit der Zeit aufweichen.
Zutaten
275g veganer frischer Blätterteig, rechteckig und aufgerollt
400ml Pflanzendrink
1 Puddingpulver Vanillegeschmack
40g Zucker
4 Stangen Rhabarber
Puderzucker
Aus Pflanzendrink, Puddingpulver und Zucker einen festen Pudding nach Packungsanleitung kochen.
Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Rhabarber putzen und längs halbieren.
Ein Blech mit Backpapier auslegen.Blätterteig darauf ausrollen. Einen Backrahmen um beides setzen und die Seiten etwa 2cm nach oben ziehen (so dass eine Art Wanne entsteht).
Den Pudding darauf streichen und die halbierten Rhabarberstangen auflegen.
Wie bereits vor einigen Tagen in den News geschrieben, erhielt ich ein nettes, kleines Päckchen mit veganen Produkten aus der enerBIO-Reihe der Dirk Rossmann GmbH. Enthalten waren Chia-Sticks, getrocknete Apfelstücke, Goji-Beeren, Fruchtgummi, Nougat-Schokolade, Vollkorn-Rigatoni, getrocknete Tomaten und eine Cranberry-Nussmischung. Die letzteren drei möchte ich heute genauer unter die Lupe nehmen.
Außerdem findet Ihr am Ende des Posts zwei Links zu Rezepten, die ich daraus erstellt habe.
Da ich die Sachen nicht selbst gekauft habe, habe ich die Preise aus dem Online-Shop übernommen, denke aber das die Waren im Laden auf jeden Fall ähnlich kosten.
Das Rossmann enerBIO-Programm beinhaltet laut Infoblatt über 340 Produkte, davon sind die meisten vegetarisch und über 180 vegan. Und alle sind, wie der Name schon sagt, aus kontrolliert biologischem Anbau. Sie erfüllen die Vorgaben der EG-Ökoverordnung und tragen sowohl das deutsche Bio-Siegel als auch das EU-Bio-Siegel.
Fangen wir mit den Vollkorn-Rigatoni an. Diese sind aus Hartweizengries und Haferfaser. Die Vollkornnudeln, die ich bisher probiert habe (allerdings waren das noch nicht so wirklich viele) waren immer härter im Biss als die „normale“ Pasta. Diese ist tatsächlich etwas weicher, vielleicht bedingt durch die enthaltene Haferfaser. Geschmacklich unterscheidet sie sich meines Erachtens nach aber nicht wirklich von herkömmlichen Vollkorn-Nudeln. 1,19€ für 500g sind für eine Pasta in Bio-Qualität durchaus normal.
Die getrockneten Tomaten sind super. Im Gegensatz zu einigen anderen ihrere Art war der gesamte Packungsinhalt richtig gleichmäßig. Alle hatten eine sehr schöne dunkelrote Färbung und waren wunderbar weich. Ich kenne getrocknete Tomaten bei denen man sicher bei der Hälfte der Charge das Gefühl hat auf Gummi zu kauen. Nicht so bei dieser. Einziger weiterer Bestandteil ist Meersalz, welches scheinbar etwas höher dosiert ist um die Tomaten haltbarer zu machen. Einige andere Hersteller verwenden zusätzlich Schwefeldioxid, das bei manchen Menschen körperliche Reaktionen wie Durchfall und Erbrechen auslösen kann. 1,89€ als Investition für 100g lohnen auf jeden Fall.
Die Cranberry-Nussmischung ist mit 2,79€ für 150g das teuerste meiner getesteten Produkte. Da die Nusspreise aber momenten immens sind, verwundert das nicht. Auch sind Cranberries meist doppelt bis dreifach teurer als Rosinen, die in den meisten Fruch-Nuss-Mischungen verwendet werden. Laut Packung beinhaltet die Tüte 50% getrocknete Cranberries (60% Cranberries, 39% Rohrzucker, Sonnenblumenöl), 20% Mandeln, 20% Cashewkerne, 10% Walnusskerne. Und ja, eigentlich bin ich nicht so kleinlich, aber wenn ich schon teste, dann richtig und in diesem Fall habe ich wirklich nachgewogen. Tata……..die Mengenanteile stimmten zu 100%. Die Cranberries sind schön weich und, dem Rohrzucker geschuldet, ziemlich süß. Aber als komplette Mischung ist es ein rundes Ergebnis. Zum Snacken eignet sich diese Art „Studentenfutter“ sehr gut, einzig zum Backen stören mich die ungeschälten Mandeln. Aber mit ein wenig Einweichzeit lassen sie sich ganz leicht pellen.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich die Tomaten und die Cranberry-Nussmischung wieder kaufen werde. Bei den Vollkorn-Rigatoni muss ich mich noch durch ein paar andere Sorten kochen um zu entscheiden, welche letztendlich meine Lieblings-Nudel wird.
Heute habe ich ein Pesto-Rezept für Euch für das ich die getrockneten Tomaten von enerBIO (Dirk Rossmann GmbH) verwendet habe. Dazu gibt es die Vollkorn-Rigatoni mit Haferfaser. Die Nudeln bitte nicht in Salzwasser kochen, weil das Pesto selbst sehr würzig ist! Reicht für etwa 1000g Pasta.
Pflanzensahne (zum Kochen) für die Abwandlung zu einer cremigen Sauce
Zubereitung
Eingeweichte Sonnenblumenkerne gut abspülen und abtropfen lassen.
Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig anrösten.
Tomaten klein schneiden und pürieren.
Ruccola, Sonnenblumenkerne, Öl und Agavendicksaft zugeben und zusammen pürieren.
In saubere Gläser geben und mit Öl auffüllen oder aber sofort verzehren. Wenn Ihr eine cremige Sauce lieber mögt, dann kocht das Pesto zusammen mit der gleichen Menge an Pflanzensahne kurz auf. Das schmeckt auch unheimlich gut.
Ein zweites Rezept mit einem Produkt aus der Rossmann enerBIO-Reihe. Die Cranberry-Nussmischung habe ich zu knusprigen Müsli-Talern verarbeitet. Ich hoffe, sie schmecken Euch! Weiterlesen
Zu meiner großen Freude habe ich am Samstag ein kleines Päckchen mit einigen veganen Lebensmitteln aus dem Rossmann EnerBio-Programm erhalten. Vielen Dank dem Unternehmen an dieser Stelle! Ich werde einige der Produkte in den nächsten Tagen für Euch testen und wieder in 1-2 Rezepten verarbeiten. Seid also gespannt!
Waldmeister , auch Wohlriechendes Labkraut, Maiblume oder Maikraut genannt, wächst derzeit. Nun gut, genau genommen ist die Saison (April-Juni) bald schon wieder vorbei, denn viele der Pflanzen blühen bereits.
Er ist an schattigen Plätzen in Laubwäldern zu finden und, zu meinem Erstaunen, mittlerweile auch in Kräutertöpfen im Supermarkt, Gartencentern oder der Gartenabteilung in einigen Baumärkten erhältlich.
Man erkennt ihn am herrlichen Duft, den er im welken bzw. trockenem Zustand verströmt, verursacht durch das enthaltene Cumarin. Dieses hilft, in geringen Mengen verwendet, gegen Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und wirkt leicht beschwingend. Bei zu hoher Dosierung allerdings passiert wohl genau das Gegenteil. Laut BfR (Bundesamt für Risikiobewertung) sollte beim Verzehr eine Menge von 0,1mg pro kg Körpergewicht nicht überschritten werden. Weiterlesen
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