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Vegane Nanaimo Bars

Eine zweite Variante des kanadischen No bake-Klassikers … mit Walnüssen und einer Puddingcreme.

Es ist soweit. Wir kommen zum Ende der kulinarischen WM-Reise 2026. Ein bisschen spät, ich weiß. Ich wünschte auch, ich hätte das Kapitel schon längst abgeschlossen. Viele, wirklich viele, neue Rezepte warten dringlichst auf eine Veröffentlichung. Allein drei davon mit Johannisbeeren. Über die mit Zucchini will ich lieber gar nicht erst reden…

Und darum reden wir jetzt erstmal über das heutige Rezept. Ich hatte hier bereits eins für vegane Nanaimo Bars veröffentlicht. Das waren welche mit veganen Schokokeksen, Mandeln und Heidelbeeren.

Dieses ist jetzt mit veganen Butterkeksen, die ebenfalls klein gebröselt werden. Außerdem gibt es statt der Mandeln ein paar gehackte Walnüsse für den Knack. Die Fruchtschicht entfällt komplett. Dafür gibt es mehr Creme, die diesmal hauptsächlich aus einem Vanillepudding besteht, der durch die Zugabe von veganer Butter und einer Quarkalternative schön geschmeidig wird. Ein Schokoladenguss darf natürlich nicht fehlen. Der macht`s auch hier erst richtig rund.

Die Nanaimo Bars stammen aus der gleichnamigen kanadischen Stadt. Sie sind recht schnell zubereitet, wahnsinnig lecker und kommen ohne Backofen aus. Perfekt für den Sommer, wenn da die Schokolade nicht wär`. Aber wofür gibt es Kühlschränke?! Frisch aus Selbigen serviert, schmecken sie sowieso am Besten.

Sohoo, ich habe fertig und erkläre nun auch hier die WM für offziell beendet. Es war ein großer Spaß, wenn auch ziemlich drunter und drüber und manchmal nicht ganz so nachvollziehbar. Das deckt sich dann aber wenigstens mit einigen Spielverläufen, Schiedsrichter-Entscheidungen und so manch anderer Kuriosität rund um die Weltmeisterschaft. Trotz allem hat Spanien absolut verdient gewonnen. In zwei Jahren dürfen sie dann auch ihren EM-Titel verteidigen. Und ich werde die Europameisterschaft hier auf dem Blog sicher wieder mit ein paar Rezepten begleiten. Mit etwas mehr Struktur, so zumindest der Plan. Kulinarisch spannend wird das Thema auf jeden Fall.

Jetzt seid Ihr an der Reihe. Testet unbedingt beide Rezepte aus und schaut mal, welche Variante Euch mehr zusagt.

Viel Spaß dabei, eine schöne Woche und bis ganz bald! 🙂

Dieser Kuchen ohne backen ist vegan. Das heißt, er kommt ohne Ei, ohne Milch, ohne Sahne und sonstige Zutaten tierischen Ursprungs aus.

Vegane Nanaimo Bars

Kati Neudert
der kanadische Klassiker, hier mit Puddingcreme und Walnüssen
Gericht Kuchen, süß
Küche Kanadisch
Portionen 1 Springform 23x23cm (frei portionierbar)

Kochutensilien

  • 1 Springform 23x23cm oder Ø 24cm alternativ eine Auflaufform mit derselben Grundfläche
  • 1 Backpapier
  • 1 Schüssel
  • 1 verschließbarer Gefrierbeutel
  • 1 Teigroller
  • 1 Topf
  • 1 Topf mit hitzebeständiger Schüssel als Wasserbad

Zutaten
  

Boden

  • 50 g Walnüsse
  • 50 g Kokosraspel
  • 200 g vegane Butterkekse
  • 40 g Zucker
  • 20 g Backkakao
  • 120 g vegane Butter (z.B. Alsan)
  • 30 g Wasser

Pudding-Creme

  • 400 g Sojadrink
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 75 g Zucker
  • 70 g vegane Butter
  • 100 g vegane Quarkalternative (wie Skyr)

Guss

  • 80 g vegane "Milch"-Schokolade
  • 80 g vegane Zartbitterschokolade
  • 40 g Sojadrink

Anleitung
 

  • Zunächst den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und mit dem Springformrand festzurren.
    Hinweis: Falls Ihr keine eckige Sprinform habt und keine runde nutzen wollt, so könnt Ihr auch eine Auflaufform mit selbem Flächeninhalt nutzen. Das Backpapier dann über den Rand lappen lassen, damit Ihr die Bars später besser herausheben könnt.
  • Die Walnusskerne mittegrob hacken.
    Die Kekse in einen verschliessbaren Beutel geben und mit einem Teigroller ordentlich drüber fahren, so dass feine Keksbrösel entstehen.
    Die vegane Butter vorsichtig in einem kleinen Topf auf der Herdplatte schmelzen (oder in einem hitzebeständigem Gefäß in der Mikrowelle). Keinesfalls aufkochen, nur verflüssigen.
  • Walnüsse, Kokosraspel, Keksbrösel, Zucker und Kakao in einer ausreichend großen Schüssel mischen.
    Die geschmolzene vegane Butter und 30g Wasser zugeben und alles mit einem Löffel gut verrühren, so dass eine feuchte Masse entsteht.
  • Die Keksmasse in die Springform geben, gleichmäßig verteilen und gut festdrücken und verdichten. Ich nutze dafür einen Fondantglätter mit Rundung. Ein Löffelrücken tut es aber auch.
    Die Form für 20 Minuten in den Kühlschrank geben.
  • Währenddessen aus 400g Sojadrink, 75g Zucker und 1 Vanillepuddingpulver einen dicken Pudding nach Packungsanleitung kochen.
    Den Pudding 10 Minuten abkühlen lassen, dann die vegane Butter und die Quarkalternative einrühren.
  • Sobald die 20 Minuten Kühlzeit für den Boden um sind, mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen und die Puddingmasse darauf geben und möglichst glatt streichen.
    Für 1h in den Kühlschrank geben.
  • Nach dieser Stunde im Kühlschrank, die beiden veganen Schokoladen grob brechen und im Wasserbad schmelzen.
    Den Sojadrink einrühren.
    Den Guss auf der Puddingmasse verteilen und vorsichtig glatt streichen.
    Sobald der Guss etwas angezogen hat, die Schokoladenschicht mit einem scharfen Messer in die gewünschte Portionsgröße vorschneiden.
    Bis zum Servieren kalt stellen. Vor dem Servieren die Stücke ganz durchschneiden.
    Dann den Springformrand lösen (vorher auch vorsichtig die Ränder entlang fahren). Solltet Ihr eine Auflaufform benutzt haben, dann einfach durch Halten der überlappenden Backpapierenden aus der Form heben.

www.vegan-zu-tisch.de

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