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Zuckerarme Brombeerschnecken

 

 

Es ist endlich Brombeerzeit! Überall kann man die armomatischen blauschwarzen Früchte gerade pflücken. Wenn Ihr noch nicht so recht wisst, wohin mit Eurer Ernte, dann schaut Euch bitte unbedingt dieses Rezept an. Alternativ könnt Ihr hier auch aufgetaute Tiefkühlware verwenden.

Als Basis dient wieder ein Hefeteig, der der Einfachheit halber mit Trockenhefe angesetzt wird. Ihr könnt selbstverständlich auch entsprechend viel Frischhefe nutzen. Dann macht aber bitte einen kleinen Vorteig, indem Ihr einen Teil des Mehl mit dem warmen Wasser, der Apfelsüße und Hefe mischt und etwa 20 Minuten lang abgedeckt gehen lasst bis dieser deutlich Blasen wirft. Erst dann arbeitet Ihr alle restlichen Zutaten ein.

Die fruchtigen Schnecken kommen fast ohne raffinierten Zucker aus, mit einer kleinen Abwandlung sogar ganz ohne. Im Teig habe ich etwas Apfelsüße verwendet, Ihr könntet stattdessen aber auch auf Agavendicksaft oder Reissirup zurückgreifen. Die Süße der Füllung ensteht durch Datteln und den Fruchtzucker der Beeren. Lediglich im fertig gekauften Soja-„Quark“ ist etwas raffinierter Zucker enthalten. Den Quark könnt Ihr aber durch mehrstündiges Abtropfenlassen von zuckerfreiem Sojajoghurt selbst herstellen. Das klappt ganz gut, wenn Ihr dafür ein ganz feines Passiertuch oder einen herkömmlichen Kaffeefilter nutzt. Weil sich der Markt für vegane Alternativen aber stetig erweitert, gibt es vielleicht auch da mittlerweile schon eine zuckerfreie Variante zu kaufen.

Noch eine kurze Anmerkung zu den Brombeeren: Die kleinen Kerne sind nicht jedermanns Sache. Daher könnt Ihr die Brombeeren auch vorher pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Das Endgewicht sollte dann aber trotzdem bei 60g liegen.

Ich habe die Hefeschnecken in einer feuerfesten Form von etwa 20x25cm ausgebacken. Eine etwas größer geht auch, dann sind sie nicht ganz so gequetscht wie meine 🙂 )

 

Zuckerarme Brombeerschnecken

Kati Neudert
Gericht Dessert, Kuchen

Zutaten
  

Teig

  • 250 g Mehl Typ 405
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Apfelsüße
  • 25 g neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps-)
  • 200 ml Wasser lauwarm
  • Zimt nach Belieben

Füllung

  • 70 g Datteln getrocknet und entsteint
  • 60 g Brombeeren
  • 70 g vegane Quarkalternative

Außerdem

  • Mehl zum Ausrollen des Teigs
  • Fett für die Backform
  • optional etwas Puderzucker zum Bestäuben

Anleitung
 

  • Mehle, Trockenhefe, Salz und Zimt in einer großen Schüssel mischen. Nun nach und nach Wasser, Öl und Apfelsüße zugeben und alles zu einem homogenen Teig verkneten. An einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen bis sich der Teig deutlich vergrößert hat (mindestens 1h).
  • In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür einfach alle Zutaten in einen Mixer geben und zerkleinern. (Brombeeren vorher durch ein feines Sieb passieren, falls gewünscht)
  • Sobald der Teig deutlich aufgegangen ist, die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig in zwei gleiche Hälften teilen. Diese jeweils zu einer Platte mit etwa 20x40cm ausrollen.
  • Die Füllung auf beiden Platten verteilen, dabei je zwei Zentimeter an einer! Längsseite aussparen. Diesen Bereich mit etwas Wasser einpinseln damit die Rollen später nicht wieder aufgehen. Beide Teiglinge nun von der komplett bestrichenen Längsseite her aufrollen. Nun jeweils in 12 Scheiben schneiden, so dass 24 Stück entstehen. Diese nebeneinander in eine gefettete Form setzen und abgedeckt noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
  • Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Beerenschnecken auf der mittleren Schiene etwa 20 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.
  • Optional mit etwas Puderzucker bestreuen.

www.vegan-zu-tisch.de

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2 Kommentare

  1. Das finde ich echt lustig, dass es bei Dir heute auch Hefegebäck gibt, das auch noch alternativ gesüßt ist. 🙂 Toll sehen die Schnecken aus und die Füllung ist ganz nach meinem Geschmack. Die mache ich auf jeden Fall nach.
    Süße Grüße
    Brigitte

    • Kati Neudert sagt

      Hihi, ja. Ich hab`heute auch nicht schlecht gestaunt als Dein Newsletter reingeflattert kam. Langsam kann man das wohl backtechnische Seelenverwandschaft nennen. Aber Du warst schneller 🙂
      Alternatives Süßen wird wohl ein Gebiet mit dem ich mich nun mehr auseinander setzen werde, da mein Kind seinen „Sweet Tooth“ gerade richtig entdeckt. 🙂

      Ganz liebe Grüße nach Wien,
      Kati

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