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Holunderblüten im Backteig

Hallo Allerseits! Heute habe ich ein witziges Rezept für Euch: Frittierte Holunderblüten. Geht wirklich ganz fix. Ich selbst bin stolze Besitzerin einer Fritteuse, es sollte aber selbstverständlich auch in einem kleinen Topf mit stark erhitzbarem Öl machbar sein. Um etwas mehr Holundergeschmack zu bekommen könnt Ihr einen kleinen Teil des Haferdrinks und Puderzuckers durch Holunderblütensirup ersetzen. Wichtig ist, dass Ihr die Holunderblüten an einem sonnigen Tag, und nicht gerade an einer stark befahrenen Straße sammelt. Die dicken Stiele zupft Ihr ab, so dass nur noch die kleinen Verzweigungen samt der Blüten übrig sind. Und wie immer gilt: Nicht alles abernten, denn a) sollen die Bienchen auch noch was abkriegen und b)kommt bestimmt noch ein Rezept mit Holunderbeeren 🙂 Viel Spaß! Zutaten 100g        Mehl 180ml      Haferdrink 1TL          Backpulver 30g          Puderzucker 1Prise      Salz frische Holunderblüten   optional:  Puderzucker zum Bestäuben. Holunderblütensirup für einen intensiveren Geschmack.  Öl bzw.Pflanzenfett zum Ausbacken.   Zubereitung Mehl, Backpulver, Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen. Nach und nach den Haferdrink (optional etwas Holunderblütensirup) zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. 20 …

Stracciatellakranz mit Haselnuss-Sahne

Auch wenn dem Ein oder Anderen der Sinne gerade eher nach fruchtigen, kühlen Desserts steht, kann und will ich Euch diesen herrlichen Kuchen nicht vorenthalten. Es handelt sich um einen Kranz aus lockerem Dinkel-Rührteig, gefüllt mit einer luftigen Haselnuss-Sahne. Wirklich mega lecker, und der Aufwand zur Herstellung der Füllung lohnt! Für die unter Euch, die momentan dann doch Eis und Beeren bevorzugen: Merkt Euch dieses Rezept unbedingt für den Herbst vor. Für eine Kranzform mit 26cm Durchmesser (Loch bei mir ca.7,5cm) Boden 500g               Dinkelmehl 11/2                 Backpulver 145g                Zucker 1                       Vanillezucker 250ml            Wasser 170ml             Hafer-Drink 90g                 neutrales Öl 35g                  geraspelte Zartbitterschokolade 1 Prise             Salz Füllung 50g                  Haselnüsse (mit Haut) 320ml             Wasser   1/2                   veganes Puddingpulver Sahnegeschmack 15g                  Zucker 3EL                 Wasser 30g                  Puderzucker 300ml            Sojaschlagcreme 2                      Sahnesteif 50g                 Zartbitterschokolade   100g                 Konfitüre (z.B. Erdbeer)   Außerdem Fett und Paniermehl für die Form geraspelte Zartbitterschokolade zum Verzieren Zubereitung 50g Haselnüsse mit 320ml Wasser in einem kleinen Topf zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen. Von der …

Cocos-Bites

Zeit für ein weiteres Rezept mit dem Obstdörrautomaten von Severin, den ich vor einiger Zeit zum Testen bekommen habe. Diesmal ein paar kleine süße Happen mit Aquafaba und Kokos. Wirklich sehr lecker!   Boden 300g               Kichererbsenwasser (entspricht der Flüssigkeit 2er Dosen) 200g               Puderzucker 10g                  Backkakao 180g                Kokosraspel 2                       Sahnesteif 1                       Spritzer Limettensaft Glasur 120g                 Zartbitterkuvertüre 1-2TL              neutrales Pflanzenöl Außerdem Backpapier Zubereitung Kichererbsenwasser mit Puderzucker, Kakao und Limettensaft glatt rühren. Die Masse in einen hohen Topf geben und auf kleiner Flamme etwa 15 Minuten einreduzieren lassen. Hin und wieder umrühren. Vorsicht, wenn es zu heiß wird, schäumt es stark. Von der Kochstelle nehmen und abkühlen lassen. Die abgekühlte Aquafaba-Masse und Sahnesteif mehrere Minuten mit dem elektrischen Rührgerät (Schneebesenaufsatz) kräftig aufschlagen. Kokosraspel unterheben. Das Backpapier in kleine Stücke schneiden und in die Aufsätze des Dörrautomaten legen (ich habe 3 Aufsätze gebraucht). Genügend Abstand zwischen den Papierstücken lassen, damit die Luft zirkulieren kann. Die Masse nun entweder mit Hilfe zweier Teelöffel als Nocken auf die Backpapierzuschnitte setzen. …

Rhabarbersmoothie

Sooo heiß da draußen. Darum bleibt der Backofen heute kalt und Ihr bekommt von mir ein Rezept für einen fruchtig-sauren Smoothie serviert. Das Ganze schön auf Eis geniessen, dann lässt es sich zumindest im Schatten ein kleines Weilchen aushalten 😉   Zutaten 300g        Rhabarber, frisch und bereits geputzt 75ml         (Leitungs-)Wasser 100g        Erdbeeren, frisch und bereits geputzt 200g        Ananas, frisch 200ml     Orangensaft Mineralwasser zum Verdünnen, Menge nach Belieben optional:  etwas Zucker für die, die es nicht ganz so sauer mögen frische Minze     Zubereitung Geputzten Rhabarber in kleine Stücke schneiden. Mit 75ml Leitungswasser in einem kleinen Topf 5-7 Minuten weich kochen. Wer es süßer mag, der fügt an dieser Stelle etwas Zucker zu. Rhabarber, Erdbeeren, Ananas und Osaft im Mixer pürieren. Mit Mineralwasser bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen, auf Eis und mit frischer Minze servieren.

Löwenzahnsirup

Ich weiß, ich bin seeehr spät dran mit dem folgenden Rezept. Nach Urlaub und defektem Laptop ging es leider nicht schneller. Aber vielleicht habt Ihr ja tatsächlich noch ein paar Löwenzahnblüten auf den Wiesen gesichtet. Falls nicht, dann speichert es Euch fürs nächste Jahr :-)Wir haben noch welche, ein paar Kilometer weiter allerdings haben sie sich schon in Pusteblumen verwandelt. Insgesamt sind wir mit Allem immer ziemlich spät dran…der Flieder ist kurz vorm Blühen, andern Orts war das schon vor über einem Monat der Fall. Löwenzahnsirup gleicht der Konsistenz von Honig, wird deshalb auch Löwenzahnhonig genannt und ist meine absolute Geheimwaffe gegen Halsschmerzen. Wer es zum Frühstück süß mag, kann ihn natürlich auch einfach aufs Brötchen streichen. Wichtig ist, die Blüten an einem trockenen, sonnigen Tag zu pflücken, weil sie dann geöffnet sind. Die Stiele lasst Ihr auf der Wiese stehen, denn die braucht Ihr nicht. Außerdem nicht alles leer pflücken, damit die Bienen noch genug zu futtern haben 😉 Zutaten 2200ml  Wasser 400g       Löwenzahnblüten (grob gezupft waren das bei mir etwa 500g) 2kg   …

Rote Bete-Kartoffel-Suppe

Nun, damit sich die Donauwellen-Cupcakes in der April-Rubrik nicht ganz so einsam fühlen, schiebe ich gleich noch ein zweites Rezept nach. Nach dem ganzen Süßkram wieder etwas Herzhaftes, soll ja immer ein wenig ausgeglichen bleiben, nicht wahr  🙂 Eine Rote Bete Suppe mit viel Kartoffeln 😉  für 4 bis keine Ahnung wieviel Personen…ich schätze 8….je nachdem ob das Ganze eine Hauptmahlzeit oder Vorspeise sein soll.

Donauwellen-Cupcakes

Die Donauwelle zählt wohl zu den beliebtesten deutschen Kuchen. Deshalb habe ich sie auch in meinem Buch verewigt, allerdings eben als klassischen Blechkuchen. Heute habe ich hier die Miniatur-Variante für Euch, quasi als Fingerfood….die Mengen angepasst, zudem weniger süß und mit Sojajoghurt im Frosting. Für eine Muffinform mit 12 Stück Boden 220g               Mehl 1/2                  Backpulver 80g                 Zucker 120ml             Wasser 100ml+2EL   Soja-Reis-Drink 50g                  neutrales Öl 1 Prise             Salz 1/2                   Glas Sauerkirschen 10g                   Backkakao Frosting 150g                 vegane Margarine (z.B. Alsan), zimmerwarm 150g                 Sojajoghurt Vanille, zimmerwarm 70g                   Puderzucker Topping 75g                    Zartbitterkuvertüre 1TL                   neutrales Öl Außerdem Fett und Paniermehl für die Form Zubereitung Ein halbes Glas Sauerkirschen gut abtropfen lassen.(Flüssigkeit zurück ins Glas geben, denn diese wird nicht benötigt) Für den Boden Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Wasser, 100ml Soja-Reis-Drink und Öl ebenfalls mischen. Nun nach und nach die flüssigen Zutaten unter die trockenen rühren bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig teilen. Unter die eine Hälfte Kakao und 2EL Soja-Reis-Drink …

Walnuss-Gugel

Noch immer habe ich viele Walnüsse vom Herbst/Winter übrig. Deshalb war ein Nusskuchen Pflicht. Nun darf ich seit ein paar Tagen gleich drei! neue Napfkuchenformen mein Eigen nennen und diese werden gerade auf Herz und Nieren getestet…momentan ist jedes zweite (vielleicht auch nur dritte) süße Rezept ein Gugelhupf. Eins davon möchte ich heute mit Euch teilen…   Zutaten Teig 350g                Mehl 100g                Walnüsse, gemahlen 60g                  Walnüsse, grob gehackt 100g                 brauner Rohrzucker 1                        Backpulver 150ml              Wasser mit Kohlensäure 200ml             Sojadrink Vanille 50ml                neutrales Pflanzenöl 40g                   veganes Nougat 1Prise               Salz Glasur 2EL                  starker Kaffee 80g                  Puderzucker Außerdem Fett und Paniermehl für die Backform. Ca. 10g gehackte Walnüsse zur Dekoration. Zubereitung Nougat in kleine Stücke schneiden. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform fetten und mit Paniermehl ausstreuen. Mehl, gemahlene Walnüsse, Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Wasser und Sojadrink ebenfalls mischen. Nun nach und …

Pestozopf

Heute mal eine andere Variante um das Pesto aus dem vorherigen Rezept zu nutzen. Ein herzhafter Hefezopf, garantiert ein optisches (und hoffentlich auch geschmackliches) Highlight auf jedem Partybuffet. Passt übrigens auch prima zu einer Tomatensuppe. Zutaten Teig 350g                   Weizenmehl 350g                   Dinkelvollkornmehl 1                          Würfel Frischhefe 1EL                      Zucker 150ml                 SojaReisDrink, warm 200ml                Wasser, warm 4EL                     Olivenöl 1TL                      Salz Füllung Pistazien-Rucola-Pesto, Portion wie im Rezept außerdem Backpapier für das Blech Zubereitung Mehle in eine große Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und Hefe hinein bröckeln. Zucker zugeben und Wasser+SojaReisDrink. Mit etwas vom Mehl zu einem dicken Brei verrühren. Sobald der Brei Blasen wirft (nach etwa 20 Minuten, je nach Raumtemperatur) Salz und Öl zugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine solange verkneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Den Teig abgedeckt mindestens 1h an einem warmen Ort gehen lassen. Den Teig in 4 gleiche Portionen teilen und jeweils noch einmal kurz von Hand durchkneten. Auf wenig bemehlter Fläche auf je etwa 22x32cm Rechtecke ausrollen. 1/3 des Pesto auf die erste Platte aufstreichen, …

Pistazien-Rucola-Pesto

Früher habe ich Pesto gehasst. Mein Erstes war ein Gekauftes, welches wahrscheinlich mehr Zusatzstoffe enthielt als echte Zutaten. Das hatte mir die Lust auf „Mehr“ kräftig verhagelt. Irgendwann habe ich mich selbst an Eines gewagt und den Zugang dazu gefunden. Heute liebe ich es, denn man kann die unterschiedlichsten Dinge kombinieren und es ist eine ganz tolle Möglichkeit ein schnelles Pasta-Gericht auf den Tisch zu bringen. Rotes, tomatenlastiges mag ich etwas mehr, aber ein Grünes ist hin und wieder auch ganz prima….so wie dieses hier. Zutaten 40g      Rucola 40g      Pistazienkerne, geröstet und gesalzen 1           Schalotte 1           Knoblauchzehe 1/2TL  Salz 7 EL     Olivenöl 1           Spritzer Zitronensaft Olivenöl zum Aufgießen (Haltbarmachen) Zubereitung Rucola waschen und trocken tupfen. Schalotte und Knoblauchzehe schälen. Alle Zutaten in einen Mixer geben und pürieren. Zur Aufbewahrung das Pesto in ein sauberes Glas geben und mit Olivenöl auffüllen.