Ein einfaches Rezept für einen fluffigen Osterzopf mit Sojajoghurt.
Es ist bald Ostern und bis auf den veganen Eierlikör habe ich noch kein so typisches Oster-Rezept ins Archiv geladen. Mannomann … hier tut sich doch wirklich eine Baustelle nach der anderen auf.
Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass ich mich dem Thema „Oster-Essen“ abseits der Auftragsfotografie deshalb so wenig beschäftigt habe, weil wir Ostern tatsächlich gar nicht wirklich groß feiern. Also nicht so im großen Stil mit allem Schnick und Schnack. Aber unter Euch gibt es bestimmt so einige, die das tun und die Familie zum Osterbrunch einladen. Oder eben dort eingeladen sind und etwas zum Buffet beisteuern wollen, müssen oder dürfen. Und deshalb werde ich hier den Bestand etwas aufstocken und beginne mit einem der wohl typischsten Backwaren, dem Osterzopf.
Er besteht aus einem sehr fluffigen Hefeteig, der mit Vanille-Soja-Joghurt angereichert wird. Außerdem kommt noch etwas Mahlab-Gewürz hinzu, wie schon in diesem Rezept vom letzten Post. Das schmeckt fantastisch und tendiert damit auch leicht Richtung „Tsoureki“, einem griechischen Osterbrot. Aber eben nur leicht, weil ich auf eine zweite, dafür wichtige Zutat verzichtet habe …. Mastix, dem Harz des Mastixbaumes. Solltet Ihr das ganz zufällig irgendwo in der Schublade rumpurzeln haben, dann gebt gern eine Messerspitze mit rein.
Sollte Euer Küchenschrank keines der beiden genannten Gewürze beherbergen, gebt stattdessen gern etwas Tonkabohne oder Vanille-Extrakt dazu. Oder lasst das alles ganz weg. Geht auch, schmeckt halt nur weniger würzig.
Obenauf geben wir etwas Hagelzucker. Dieser ist kein Muss, gibt aber zusätzlich etwas Süße und sieht natürlich extra hübsch aus.
Den Hefezopf könnt Ihr ganz einfach pur essen oder genießt ihn mit etwas Konfitüre zum Frühstück. Super dazu passt übrigens dieses Orangen-Gelee, das Ihr auch auf den Fotos seht.
Nun wünsche ich aber viel Spaß beim Nachbacken! Bewertungen und Fragen schreibt gern in die Kommentare. LG und bis bald! 🙂


Der Hefezopf ist vegan, das heißt er kommt ohne Milch, ohne Ei, ohne Butter und andere Produkte tierischen Ursprungs aus.

Veganer Hefezopf
Zutaten
Hefeteig
- 370 g Mehl Typ 405
- 40 g Zucker
- ½ Würfel Frischhefe (entspricht ca. 21g)
- 60 g Sojadrink
- 50 g vegane Margarine
- 200 g Sojajoghurt Vanille
- 1 Prise Salz
- 1 gestr. TL Mahlab (Steinweichsel) gemahlen
Außerdem
- 2-3 EL Sojadrink zum Bestreichen
- 1-2 EL Hagelzucker zum Bestreuen
Anleitung
- Zunächst für den Hefeteig das Mehl in eine große Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde formen. Den Zucker in diese Mulde geben und die Hefe darüber bröseln. Den warmen Sojadrink (nicht über 40°C!!!) in die Mulde füllen und mit etwas Mehl zu einem dicken Brei verrühren. Für etwa 20 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen bis der Brei deutlich Blasen wirft.
- Sobald er Blasen wirft vegane Margarine ( in kleinen Flöckchen), Sojajoghurt, Salz und Mahlab zugeben und mit einem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen so lange kneten bis sich der weiche Teig vom Schüsselrand löst. Das sind mindestens 5 Minuten Knetzeit. Den Teig nochmals abgedeckt an einem warmen Ort für etwa 1h gehen lassen.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig nochmals kurz durchkneten.
- Den Teig in drei gleiche Stücke teilen und diese auf einer, wenn nötig leicht !!! bemehlten, Arbeitsfläche (ich brauchte überhaupt kein Mehl) zu etwa 35cm langen Schlangen rollen.Aus diesen Schlangen direkt auf dem Blech einen Zopf flechten. Aber Vorsicht: Nicht zu straff, sonst reisst der Teig beim Backen zu stark auf. Die Enden des Zopfes nach unten einklappen.Den Zopf abermals für etwa 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.
- Kurz vor Ende der Ruhezeit den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.Den Zopf mit etwas Sojadrink bepinseln und mit Hagelzucker bestreuen.
- Für ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene goldbraun backen.
www.vegan-zu-tisch.de
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