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Zupfbrot mit rotem Pesto

Zunächst einmal wünsche ich Euch allen ein erfolgreiches und vor allem gesundes Neues Jahr ! Das erste Rezept, das ich in 2018 mit Euch teilen möchte, ist ein herzhaftes, sehr fluffiges   Zupfbrot. Super geeignet für jedes Partybuffet,  nette Grillabende (wenn auch noch etwas Zeit bis dahin ;-)), zu Suppen oder Gemüsepfannen. Viel Spaß damit, und lasst es Euch gut gehen!

Für eine Kastenform mit 9x20cm

Teig

  • 380g                 Mehl
  • 1                        Trockenhefe
  • 1TL                   Zucker
  • 25g                    neutrales Öl
  • 210ml               Sojadrink

Füllung

  • 30g                    getrocknete Tomaten
  • 20g                    Sonnenblumenkerne
  • 10g                    Kürbiskerne
  • 10g                    Pinienkerne
  • 90g                    Olivenöl
  • 1TL                    Oregano, getrocknet
  • 1Prise                Zucker
  • 1Spritzer          Zitronensaft

Außerdem

  • Mehl zum Ausrollen des Teiges
  • Fett und Paniermehl für die Backform

Zubereitung

  1. Mehl, Trockenhefe und Zucker in einer großen Schüssel mischen. Nun nach und nach Sojadrink und Öl zugeben und alles zu einem homogenen Teig verkneten. An einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen bis sich der Teig deutlich vergrößert hat (mindestens 1h).
  2. In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten. Dafür einfach alle Zutaten in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab zerkleinern und vermengen.
  3. Die Kastenform mit etwas Margarine fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  4. Sobald der Teig deutlich aufgegangen ist, die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig möglichst quadratisch ausrollen bis er eine Größe von ca. 42x42cm erreicht hat.
  5. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Nun das Pesto gleichmäßig auf die Teigplatte streichen. Mit einem Messer 36 Quadrate a´7x7cm schneiden. Die Platten häufchenweise übereinander stapeln (immer gerade soviele, dass der Turm nicht umkippt). Dann alles in die Form setzen. Dabei muss überhaupt nicht akkurat gearbeitet werden…..im Gegenteil, versetzt die einzelnen Platten etwas um eine schönere Optik zu erhalten.
  7. Das Zupfbrot auf der unstersten Schiene etwa 40 Minuten backen. Ich habe meines nach ca. 30 Minuten mit einem Stück Alufolie abgedeckt um ein übermäßiges Braunwerden zu verhindern.
  8. Das Brot am besten direkt in der Form warm oder kalt servieren.

Florentiner

Los geht`s mit meinem ersten Weihnachtsrezept des Jahres: Florentiner, einem traditionellem Gebäck welches wohl tatsächlich in Italien vollkommen unbekannt ist.

Üblicherweise sind nur Nüsse oder Mandeln enthalten. Ich habe einen Teil davon mangels genügend Vorräten durch gepoppten Amaranth ersetzt. Bei diesen Talern sind aber der Fantasie sowieso keine Grenzen gesetzt. Ich denke, ich werde mich demnächst noch einmal an ein weiteres Rezept setzen.

Um eine schöne runde Form zu bekommen, habe ich flache Muffinförmchen aus Papier genutzt. Solltet Ihr keine zur Hand haben, dann müsste auch das Aufsetzen auf Backpapier funktionieren…habe ich allerdings noch nicht getestet. Erfahrungen Eurerseits sind mir aber sehr willkommen. Viel Spaß mit dem Rezept!

Ergibt 8 Stück mit 7cm Durchmesser

Mandelmasse

  • 40g                   Zucker
  • 40g                   Sojasahne zum Kochen
  • 30g                   vegane Margarine (z.B. Sojola)
  • 10g                   Karamellsirup, dickflüssig
  • 50g                   Mandeln, gehobelt
  • 25g                   Amaranth, gepufft
  • 10g                   Orangeat

Glasur

  • 40g                  vegane Zartbitterkuvertüre
  • 10g                   Kokosfett

Außerdem

  • 8 Papier-Muffinförmchen (7cm Durchmesser)

Zubereitung

  1. Orangeat klein hacken.
  2. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Zucker, Sojasahne, Margarine und Karamellsirup in einem kleinen Topf verrühren und zum köcheln bringen .
  4. Mandeln, Amaranth und Orangeat zugeben und für eine Minute köcheln lassen.
  5. Die Masse in 8 Papierförmchen füllen und mit Hilfe eines Teelöffelrückens etwas glatt streichen.
  6. Förmchen auf den Gitterrost des Ofens stellen. Für 8-10 Minuten auf der mittleren Schiene goldbraun backen.
  7. Kurz abkühlen lassen, aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter gänzlich auskühlen lassen.
  8. Kuvertüre zusammen mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen. Die Unterseite der Florentiner eintauchen. Auf einem Kuchen-bzw. Pralinengitter fest werden lassen. Guten Appetit.

Rosinenbrötchen

 ”Kekse mit Rosinen, die aussehen wie Schokostückchen, haben mich zu einem sehr misstrauischen Menschen gemacht.“

Dieser Spruch trifft voll und ganz auf mich zu. Und ich glaube, ich werde mir irgendwann noch das entsprechende Shirt besorgen um dieses Statement durch die Welt zu tragen. Ich mag sie einfach nicht…gut möglich, dass ich durch meine Kindheit in Ostdeutschland eine Art Christstollen-Trauma habe. Manchmal, aber auch nur manchmal!, muss man über seinen Schatten springen…schließlich wohne ich hier ja nicht alleine. Und so habe ich es erneut gewagt und den kleinen Biestern einen Platz in meiner Küche eingeräumt. Interessanterweise finde ich sie in diesen Brötchen überhaupt nicht so schlimm. Liegt aber sicherlich auch daran, dass nur wenig drin sind…im Gegensatz zu besagtem Stollen, der manchmal gefühlt komplett aus Rosinen bestand, die von ein wenig Teig zusammen gehalten wurden.

Beachtet bitte zwei Dinge:

1. Damit die Rosinen nicht austrocknen weicht sie am besten über Nacht in Wasser (oder Rum) ein oder kocht sie für etwa 20 Minuten vor der Weiterverarbeitung.

2. Knetet die Rosinen sofort mit ein, sonst bekommt Ihr sie nicht gleichmäßig untergemengt…ich spreche da aus Erfahrung 🙁

 

Und, falls Ihr rosinentechnisch so gar nicht über Euren Schatten springen könnt, lasst sie einfach weg. Die Brötchen schmecken echt auch ohne!

Ergibt 8 Stück

Teig

  • 350g                 Mehl
  • 1/2                     Frischhefe (ca.21g)
  • 50g                    brauner Zucker
  • 40g                    neutrales Öl
  • 140ml                Sojadrink
  • 70g                     Sojajoghurt Vanille
  • 50g                     Rosinen, über Nacht eingeweicht in Wasser oder Rum
  • 1 Prise                Salz

Außerdem

  • Backpapier

Zubereitung

  1. Mehl in eine große Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen. Hefe zerbröseln und mit dem Zucker heinein geben.
  2. Sojadrink vorsichtig erwärmen (nur lauwarm, nicht heiß, weil sonst die Hefe zerstört wird). Zur Zucker-Hefe-Mischung geben und mit etwas vom Mehl zu einem dicken Brei verrühren. An einem warmen Ort stehen lassen bis die Masse deutlich Blasen wirft.
  3. Nun Salz, Öl, Sojajoghurt und Rosinen zugeben und solange mit der Küchenmaschine (oder wer stark ist, mit bloßen Händen) kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
  4. Den Teig in 8 gleiche Stücke teilen und diese auf wenig bemehlter Arbeitsfläche zu etwa 40cm langen Strängen formen. Diese dann jeweils aufrollen und das Ende mit etwas Wasser „ankleben“, damit die Schnecken später nicht aufdröseln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und mit einem Küchentuch abdecken.
  5. Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Das Blech (ohne Küchentuch ;-)) in den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 20 Minuten goldbraun backen. Fertig!

Matchacremekuchen

Liebe Freunde des grünen Tees, heute habe ich ein Rezept nur für Euch. 🙂 Ein geschichteter Kuchen mit einem schokoladigen Boden, einem Hauch Tonkabohne und gleich zweimal Matcha on Top. Wer den herben Geschmack mag, wird diesen Kuchen lieben. Probiert ihn unbedingt mal aus! Ich habe im Rezept eine quadratische Backform angegeben. Wer eine solche nicht hat bzw. nicht mit den entsprechenden Abmessungen, der kann auch direkt ein Backblech mit aufgestelltem Backrahmen nutzen.

Für eine quadratische Backform 27cmx27cm + Backrahmen

Boden

  • 280g                Mehl
  • 10g                  Backpulver
  • 75g                   brauner Rohrzucker
  • 25g                  Backkakaopulver
  • 140ml              Sojadrink Schokolade
  • 175ml              Wasser
  • 75g                   neutrales Öl
  • 1 Prise             Salz

Tonkacreme

  • 120g                vegane Margarine (z.B. Alsan Bio), zimmerwarm
  • 70g                  Sojaschlagcreme, gesüßt
  • 50g                  Puderzucker
  • 1/3                   Tonkabohne, Abrieb davon

Matchacreme

  • 100g                 weiße Reismilchschokolade
  • 230g                 Sojaschlagcreme, gesüßt
  • 1                        Sahnesteif
  • 4g                     Matchateepulver (etwa 2 gehäufte TL)

Matchagelee

  • 250ml              Wasser
  • 2EL                  Zucker
  • 1                       Tortenguss, klar
  • 1TL                  Matchateepulver

Außerdem

  • Backpapier
  • weiße Reismlichschokolade zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Für den Boden Mehl, Backpulver, Zucker, Kakaopulver und Salz in einer Schüssel mischen. Sojadrink, Wasser und Öl ebenfalls mischen. Die flüssigen nun nach und nach zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren..
  2. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Backform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Die Form kurz auf die Arbeitsplatte schlagen, damit großzügige Lufteinschlüsse verschwinden. In den Ofen geben und für etwa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen (Stäbchenprobe).
  4. Nun die Tonkacreme zubereiten. Dafür die zimmerwarme Margarine schaumig schlagen, den Puderzucker und Abrieb der Tonkabohne mit dem elektrischen Handrüher untermixen. Zum Schluss nach und nach die aufgeschlagene Sojasahne unterziehen bis eine homogene Masse entsteht.
  5. Die Tonkacreme auf den abgekühlten (und eventuelle mit einem Messer etwas begradigten) Boden streichen. Kalt stellen.
  6. Für die Matchacreme zunächst die Reismilchschokoladezusammen mit dem Matchapulver im Wasserbad schmelzen. 230g Sojasahne mit Sahnesteif aufschlagen. Nun nach und nach die flüssige Matchaschokolade unterziehen.
  7. Die Matchacreme gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Damit das Gelee später nicht an den Seiten herunter läuft einen Backrahmen aufsetzen und mit selbigem gleich die ungeraden Kanten eliminieren. Kalt stellen.
  8. Für den Guss 250ml Wasser mit Tortengusspulver, Zucker und Matchatee glatt rühren. Das Ganze zum Kochen bringen, von der Herdplatte nehmen und etwa 1 Minute abkühlen lassen. Dann schnell mit einem Esslöffel von der Mitte heraus auf dem Kuchen verteilen. In den Kühlschrank geben bis der Guss fest ist. In kleine Quadrate schneiden, mit geraspelter/gehackter Reismilchschokolade verzieren.

Viel Spaß beim Nachbacken!!!

Genutzt habe ich übrigens das Teepulver von MiuMatcha. Hier gelangt Ihr direkt zum Anbieter und mit dem Code“VEGANZUTISCH15“ könnt Ihr bei Eurer ersten Bestellung sogar 15% sparen.

Apfel-Grieß-Kuchen

Noch kein Rezept im Oktober, geschweige denn September…meine Herren, es wird Zeit. Der heutige Kuchen ist wieder von der schneller zuzubereitenden Sorte. Ich hoffe, das ist in Eurem Sinne! Solltet Ihr größeres Interesse an Exemplaren mit mehr Chichi haben, dann lasst es mich bitte wissen!!! Mein Rezeptebuch ist voll….und ich würde mir die Mühe machen 😉

Für eine Springform mit 18cm Durchmesser

Teig

  • 275g               Weichweizengrieß
  • 200ml            Sojadrink Vanille
  • 1                       Backpulver
  • 100g               Zucker
  • 100g               Mandeln, gemahlen
  • 70g                 neutrales Öl (z.B. Raps-)
  • 150g               Apfelmus
  • 200g               Apfel, Endgewicht
  • 1/2TL             Zimt, gemahlen
  • 1 Msp.            Nelken, gemahlen
  • 1 Prise             Salz

Außerdem

  • Fett und Paniermehl für die Backform
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Weichweizengrieß mit Sojadrink verrühren und 15 Minuten quellen lassen.
  2. Backpulver, Zucker, Mandeln, Zimt, Nelken und Salz in einer großen Schüssel mischen. Mit dem elektrischen Handrührgerät Öl und Apfelmus unterrühren. Die Grieß-Sojadrink-Mischung zugeben und glatt rühren.
  3. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Backform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  5. Den Apfel vom Kerngehäuse befreien, schälen (wer mag kann die Schale auch dran lassen) und in kleine Stücke schneiden. Sofort unter den Teig heben, damit sie nicht braun werden.
  6. Teig in die Form füllen, obenauf etwas glatt streichen, in den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 30 Minuten backen. Dann mit einem Stück Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, und für weitere 30 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  7. Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

 

Apfel-Grieß-Kuchen.

 

Waldpilz-Coca

…oder auch mallorquinische Pizza. Leider kam ich während meines Mallorca-Trips nicht in den Genuss einer Coca, weiß aber sehr wohl, dass sie zu den Spezialitäten der Insel gehört. Ich habe meine mit den ersten frischen Waldpilzen belegt … selbst gesammelt, versteht sich ;-). Tomaten und Schalotten und ein knuspriger Boden machen das Ganze perfekt. Probiert`s mal aus!

Für 2-4 Personen

Boden

  • 300g               Mehl
  • 1/2                   Würfel Frischhefe
  • 1 Prise             Zucker
  • 100g                Öl (ich habe Rapsöl verwendet)
  • 100ml             Wasser, lauwarm
  • 1 TL                 Salz

Belag

  • 280g                Waldpilze, frisch
  • 280g                Tomaten, fest (am besten Fleischtomaten)
  • 2                       Schalotten
  • 1                       Knoblauchzehe
  • 1 TL                 Salz
  • 1 TL                 Kümmel
  • Paprika, Pfeffer

 

Außerdem

  • Backpapier
  • Öl, Geschmack nach Wahl, zum Beträufeln
  • frische Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Für den Boden lauwarmes Wasser und Öl in einer Schüssel mischen. Die Hefe hinein bröseln und verrühren. Zucker und Salz zugeben. Dann nach und nach das Mehl. Mit einem Knethaken zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Diesen abgedeckt für etwa 2h an einem warmen Ort ruhen lassen.
  2. Für den Belag zunächst die Tomaten häuten (kreuzweise rundherum einschneiden, mit kochendem Wasser übergießen und 2-3 Minuten stehen lassen) und den Strunkansatz entfernen. Pilze vorsichtig säubern (nicht waschen). Tomaten, Pilze und Schalotten in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit der klein gehackten Knoblauchzehe, Salz und Kümmel in einer Schüssel vermengen. Mit Paprika und Pfeffer abschmecken.
  3. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Teig vierteln und auf etwas bemehlter Arbeitsfläche etwa 0,8cm dick ausrollen. Die Böden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Je ein Viertel der Füllung darauf verteilen.
  5. Die Cocas auf der mittleren Schiene für ca. 25 Minuten backen, dann auf die untere Schiene setzen und weitere 20-25 Minuten fertig backen. Während dessen immer mal wieder mit einem Löffel den herauslaufenden Sud über den Cocas verteilen.
  6. Aus dem Ofen nehmen, mit Öl nach Wahl (Olive, Chili, Sesam etc.) beträufeln und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Guten Appetit!

 

Stracciatella Waffeln mit Brombeer-Pfirsich-Eis

Dieses leckere Waffel-Rezept habe ich in Kooperation mit Cloer für Euch erstellt, gebacken mit dem Waffelautomaten 1620. Und weil das Brombeer-Pfirsich-Eis so gut ankam, packe ich dieses Rezept für Euch obendrauf. Viel Spaß damit!

Für 5 Waffeln und 10 Kugeln Eiscreme

Waffeln

  • 200g                 Mehl
  • 1gestrich.TL   Backpulver
  • 75g                    Zucker
  • 100g                 vegane Butter
  • 180ml              Wasser mit Kohlensäure
  • 1/2                     Vanilleschote (ausgekratztes Mark davon)
  • 25g                    Zartbitterschokolade

Eis

  • 200g                 Brombeeren, frisch
  • 100g                  Pfirsich, möglichst sehr saftig
  • 200g                  Sojajoghurt natur
  • 100g                   Sojaschlagcreme
  • optional            Sirup zum Nachsüßen

 

Zubereitung Eis

  1. Pfirsich ohne Haut klein schneiden.
  2. Brombeeren und Pfirsich zusammen in eine Schüssel geben und etwas zerstampfen.
  3. Sojajoghurt und Sojaschlagcreme zugeben und gut verrühren. Wer mag kann an dieser Stelle mit Sirup noch etwas Nachsüßen (ich habe das nicht getan, weil die Waffeln süß genug sind). In die Eismaschine füllen und Programm starten.
  4. Nach Programmende am besten direkt servieren. Ansonsten in eine geeignete Schüssel füllen und in den Froster geben. Das Eis dann bitte einige Minuten vor dem Servieren wieder rausholen und etwas antauen lassen, so lässt es sich besser portionieren.

 

Zubereitung Waffeln

  1. Für den Waffelteig zunächst die vegane Butter vorsichtig erhitzen bis sie flüssig ist.
  2. Schokolade grob hacken.
  3. Mehl, Backpulver, Zucker und das Vanillemark in einer Schüssel vermischen.
  4. Nun nach und nach abwechseln Wasser und flüssige Butter mit einem Schneebesen unterrühren bis ein homogener, recht zähflüssiger Teig entsteht.
  5. Die grob gehackte Schokolade unterheben. Den Teig für 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
  6. Das Waffeleisen anschließen, Stufe 4 einstellen und die Bereitschaftsanzeige abwarten. Eisen mit einem Pinsel etwas einfetten (ich habe in diesem Fall auch vegane Butter gewählt, mit Öl funktioniert es aber ebenfalls)
  7. Nacheinander 5 Waffeln ausbacken.
  8. Etwas abkühlen lassen und mit Brombeer-Pfirsich-Eis servieren.

Edit: Dieses und 8 weitere tolle vegane Rezepte von anderen Foodbloggern findet Ihr ab jetzt auch auf www.ottoversand.at. Schaut doch mal vorbei!

Waffeleisen Cloer

Endlich ist es wieder soweit. Nach langer „Getestet“-Rubrik-Abstinenz möchte ich Euch heute in Kooperation mit der Cloer Elektrogeräte GmbH ein tolles Produkt vorstellen.

Es handelt sich um ein Waffeleisen und ich kann Euch gar nicht sagen wie froh ich bin.

Nicht, dass ich noch keins besitzen würde, aber das eines anderen Herstellers, ebenfalls in Blütenform, hat vor einigen Jahren mit der Umstellung auf vegane Waffeln seinen Dienst quittiert…alles, aber auch wirklich alles, blieb im Eisen kleben. Und das Zweite ist eines für eckige, leider recht dicke Waffeln…aber das funktioniert wenigstens 😉

Seitdem ich mir in den sozialen Netzwerken täglich Fotos von leckeren Waffelbergen ansehen muss, keimte so gaaanz langsam der Neid auf…aber damit ist jetzt Schluss 🙂

Vielen Dank an dieser Stelle an das Team von Cloer!

Nun aber zu den Fakten:

 

Cloer

… ist ein international tätiger Hersteller von Elektrokleingeräten mit Sitz in Arnsberg. Das 1898 gegründete Familienunternehmen begann in den 30er Jahren mit der Produktion von elektrischen Haushaltsgeräten…(Quelle:https://wiki.cloer.com/de)

 

1620

…ist die Typenbezeichnung des Waffeleisens, welches ich für Euch getestet habe.

 

Der erste Eindruck

…ist tatsächlich wunderbar. Irgendwie sieht es wahnsinnig edel aus. Ich habe mich bewußt für ein schwarzes Eisen entschieden, weil es sich einfach besser in meine Fotos integriert. Zur Wahl stehen außerdem weiß und silber. Soweit ich informiert bin, gibt es ab Herbst noch weitere Farben. Die Antihaftbeschichtete Backfläche hat einen Durchmesser von 18,5cm (Waffelgröße 16,5cm). Genug der äußerlichen Lobhudelei, seinen Zweck soll es natürlich erfüllen…es soll backen können.

Die Bedienung

…ist kinderleicht. Das Gerät wird direkt durch den Stromstecker aktiviert. An-und Ausschalter gibt es nicht. Die Temperatur ist stufenlos regelbar (1-6). Eine Kontrollleuchte zeigt die Bereitschaft nach Inbetriebnahme sowie das Backzeitende an.

 

Der erste Test

…verlief erstaunlicherweise einwandfrei. Gleich mit meiner ersten Kreation war ich mehr als zufrieden. Diese werde ich Euch auch sofort in der Rezept-Kategorie zur Verfügung stellen. Im beiliegeden Heft sind neben Bedienungsanleitung und Garantiebestimmungen auch drei Rezepte enthalten. Gern hätte ich meinen ersten Testlauf mit Einem davon gemacht, aber leider sind sie für mich durch die vielen enthaltenen Eier unbrauchbar.

Stracciatella-Waffeln mit Brombeer-Pfirsich-Eis

Außerdem habe ich mir noch zwei weitere Rezepte überlegt. Eine fruchtige Variante mit Himbeerpulver und Sojajoghurt. Und natürlich eine herzhafte Version, mit vielen Kräutern und Zwiebeln. Bei beiden Sorten habe ich anstatt veganer Butter Öl verwendet.

Die Herzhaften funktionierten problemlos. Lediglich bei der Sojajoghurtvariante musste ich die Backfläche vor jedem Backvorgang einfetten, weil sich die Waffeln etwas schlechter vom Eisen lösten…das stand aber so auch in der Bedienungsanleitung.

Himbeer-Waffeln aus Sojajoghurt-Öl-Teig

Herzhafte Waffeln aus Ölteig

 

Die Reinigung…

…geht ebenfalls spielend leicht von der Hand. Da bisher tatsächlich nichts anklebte, musste ich einfach mit einem Küchenkrepp die Ölreste abwischen und gegebenenfalls mit einem feuchten Lappen nachsäubern.

 

Mein Fazit:

Ein kleines, handliches und optisch sehr ansprechendes Gerät, was hoffentlich noch seeehr lange seinen Zweck in meiner Küche erfüllt…leckere Waffeln backen, denn das kann es bisher wunderbar.

Preislich liegt das Eisen mit UVP 41,99€ im guten Mittelfeld.

Ein kleiner Kritikpunkt ist der Rezeptteil im Heft…dieser könnte durchaus um ein/zwei eifreie und vielleicht auch glutenfreie Varianten erweitert werden.

Hier gelangt Ihr direkt zu Cloer

Und hier zum Rezept für Stracciatella-Waffeln mit Brombeer-Pfirsich-Eis

Quadruple Chocolate Cupcakes

Dem ein oder anderem dürfte es vielleicht schon aufgefallen sein….ich habe eine absolute Schwäche für (vegane!) Schokolade und fast allem was daraus besteht. Dem war nicht immer so, zumindest zu Anfang meiner veganen Ernährung tat ich mich schwer mit dem herben Geschmack von Zartbitter. Neben ein paar damals vergleichsweise sehr teuren Reismilch- (Entschuldigung, „Reisdrink“- ) Varianten war sie die Einzige, die oft von Haus aus vegan und im normalen Supermarkt erhältlich war (einige Hersteller verwenden bis heute z.B.Butterreinfett, leider!). Mittlerweile hat sich beides geändert, das Angebot ist größer und meine Geschmacksknospen haben sich mehr als nur an dunkle Schokolade gewöhnt.

Hier und heute gibt es eins meiner Lieblingsrezepte: Quadruple Chocolate/ im Boden, im Frosting, im Topping und geraspelt obendrüber. Na, ist das was?

Für eine Muffinform mit 6 Stück

Boden

  • 150g                 Mehl
  • 1gehäuft.TL    Backpulver
  • 40g                   Zucker
  • 10g                   Backkakao
  • 35g                   Zartbitterschokolade
  • 35g                   vegane NussNougatMasse
  • 175ml               Sojadrink
  • 35g                   neutrales Öl
  • 1 Prise              Salz

Frosting

  • 100g                 Sojaschlagcreme
  • 60g                   Zartbitterkuvertüre, vegan

Topping

  • 40g                    Zartbitterkuvertüre, vegan
  • 1TL                    neutrales Öl

Außerdem

  • Fett und Paniermehl für die Form
  • geraspelte Schokolade/Kuvertüre zum Verzieren

Zubereitung

  1. Die Muffinform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  2. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Für den Boden Mehl, Backpulver, Zucker, Backkakao und Salz in einer  Schüssel mischen. Sojadrink und Öl ebenfalls mischen. Nun nach und nach die flüssigen Zutaten unter die trockenen rühren bis ein glatter Teig entsteht.
  4. Zartbitterschokolade und Nougat zusammen im Wasserbad schmelzen (oder in der Mikrowelle) und in den Teig rühren.
  5. Teig in die Muffinform füllen und für etwa 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen.(Stäbchenprobe)
  6. Aus dem Ofen nehmen, aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  7. In der Zwischenzeit das Frosting zubereiten. Dafür die Sojasahne kräftig aufschlagen. Die Kuvertüre vorsichtig im Wasserbad(oder in der Mikrowelle) schmelzen und unter kräftigem (weiter) schlagen in die Sahne rühren.
  8. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die abgekühlten Muffins spritzen. Kühl stellen.
  9. Die Zartbitterkuvertüre mit 1TL Pflanzenöl im Wasserbad schmelzen und die Cupcakes damit verzieren. Mit geraspelter Schokolade bestreuen.

Stachelbeertorte

So, nachdem diese Stachelbeertorte für viele Instagramer optisch ein Highlight war, möchte ich Euch nun auch geschmacklich davon überzeugen. Ich hoffe, es gelingt mir! Habt keine Scheu vor den Arbeitsschritten, es sieht komplizierter aus als es ist. Und!, das Rezept halbwegs verständlich zu erklären, war viel schlimmer….das könnt Ihr mir glauben 😉 Ich wünsche Euch ein angenehmes Wochenende!

Für einen runden Backrahmen ( Torte mit 18cm Durchmesser )

Böden

  • 180g                Mehl
  • 10g                  Frischhefe
  • 40g                  Zucker
  • 60ml               Sojadrink
  • 50g                  vegane Margarine (z.B. Alsan)
  • 1 TL+1EL       neutrales Öl
  • 1 Prise             Salz

Mandel-Quinoa-Kruste

  • 40g                  vegane Margarine (z.B. Alsan)
  • 30g                  Zucker
  • 40ml               Sojadrink
  • 65g                  Mandelblättchen
  • 15g                  Quinoapops

Stachelbeerfüllung

  • 120g               Stachelbeeren, frisch
  • 70ml               veganer Weißwein
  • 15g                   Zucker
  • 1 gehäuft.TL  Speisestärke
  • Zimt

Sahnefüllung

  • 200g                 Sojaschlagcreme
  • 1                         Sahnesteif
  • 20g                    Zucker
  • 30g                    Kokosfett

Außerdem

  • Backpapier

Zubereitung

  1. Für die Böden Mehl, Zucker, Hefe, Margarine, Salz und 1TL Öl zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Diesen abgedeckt für mindestens 1h an einem warmen Ort ruhen lassen.
  2. Den aufgegangenen Teig in zwei gleiche Stücke teilen und diese auf bemehlter Arbeitsfläche jeweils rund ausrollen. Den ersten Boden auf  ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. 1EL Öl darauf verteilen (wichtig: bis zum Rand arbeiten, damit sich die Böden später problemlos trennen lassen) und den zweiten Boden aufsetzen. Einen runden Backrahmen auf 18cm Durchmesser einstellen, auf die beiden Teige drücken und dort belassen. Den Rest Teig drumherum entfernen.
  3. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Nun die Kruste zubereiten. Dafür Margarine, Zucker und Sojadrink in einem kleinen Topf aufkochen. Mandeln und gepoppten Quinoa zugeben und für 1-2 Minuten köcheln lassen. Die Masse auf den oberen Boden geben und gleichmäßig verteilen.
  5. Den Kuchen auf der mittleren Schiene für ca. 30 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und gänzlich auskühlen lassen.
  6. Für die Stachelbeerfüllung 20ml Weißwein mit der Speisestärke in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Den restlichen Weißwein, Zucker, Zimt und Stachelbeeren in einem Topf zum Kochen bringen. Die Wein-Stärke-Mischung klümpchenfrei unterrühren und 4-5 Minuten köcheln lassen. Von der Kochstelle nehmen und abkühlen lassen.
  7. Für die Sahnefüllung das Kokosfett vorsichtig erhitzen bis es flüssig ist, dann etwas abkühlen lassen. Die Sojaschlagcreme mit Sahnesteif und Zucker kräftig aufschlagen. Das flüssige Kokosfett zugeben und kräftig weiter zu einer homogenen Masse schlagen.
  8. Nun kommen wir zum letzten Schritt, dem Zusammenbauen der Torte: Zunächst den Backrahmen entfernen. Dann mit einem Messer vorsichtig die beiden Böden voneinander trennen. Um den Anschnitt später zu Erleichtern ohne alles platt zu drücken, würde ich an dieser Stelle das Vorschneiden des oberen Bodens empfehlen (ich habe mich bei der Tortengröße für 8 Stücke entschieden). Auf den unteren Boden die erste Hälfte der Sahnefüllung geben, als nächstes die Stachelbeerfüllung, dann den zweiten Teil Sahne und zum Schluss den Deckel mit der Kruste oben drauf. Geschafft! Das gute Stück sollte jetzt noch für eine Weile in den Kühlschrank wandern.

Viel Spaß beim Nachbacken!!!