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Schokoladen-Gewürzkuchen mit dreierlei Frosting

Ich hatte etwas Sojaquark übrig, von einem Kuchen, dessen Rezept ich in den kommenden Tagen sicherlich noch posten werde. Und anstatt ihn so aufzufuttern, habe ich ihn im Frosting für einen Zweiten verwendet. Der Boden ist schön schokoladig und durch das Lebkuchengewürz auch richtig weihnachtlich geworden. Um den Industriezucker-Anteil etwas zu minimieren, habe ich diesmal für die Verwendung von dunklem Agavendicksaft im Teig entschieden. Dazu gesellen sich zwei verschiedene Schokoladen und etwas Erdnussbutter in Form einer leckeren, spritzfähigen Creme. Ich bin gespannt, was Ihr dazu sagt!

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Schneebälle mit Chili

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Im Auftrag von Vivani durfte ich letztes Jahr ein bisschen mit deren Schokoladen werkeln. Leider habe ich es Ende 2017 verpasst, das Rezept auch auf meinem Blog zu veröffentlichen. Das hole ich hiermit nach 🙂 .

Schneebälle mit Pfiff sollten es sein. Ich habe also ausprobiert und mich letzten Endes für die 92%ige Schokolade entschieden. Herausgekommen sind diese kleinen Kügelchen mit Chili. Aber keine Angst, scharf sind sie nicht…zumindest nicht bei meiner Dosierung. Ihr könnt das (den?) Chili auch weglassen, oder mehr nehmen…wenn Ihr Euch traut………

Ergibt 20 Stück

Teig

  • 150g  Mehl
  • 1/2 gestr.TL  Backpulver
  • 10g  Backkakao
  • 80g  Vivani Schokolade 92%
  • 60g  vegane Margarine
  • 50ml  Orangensaft, frisch gepresst
  • 3EL  Agavendicksaft
  • 1/2TL  Chilipulver
  • 1TL  Zimt, gemahlen
  • 2 Msp.  Kardamom, gemahlen
  • 1 Prise  Salz

Außerdem

  • Backpapier
  • 20g Puderzucker zum Bestäuben/darin wälzen

Zubereitung

  1. Schokolade fein hacken.
  2. Margarine erhitzen bis sie flüssig ist (Wasserbad oder Mikrowelle).  Gehackte Schokolade zugeben und zu einer homegenen Masse verrühren.
  3. Dann nacheinander unter Rühren den frisch gepressten Orangensaft, Backkakao, Agavendicksaft und Gewürze zufügen.
  4. Nun Mehl und Backpulver mischen und am besten von Hand unterkneten.
  5. Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Blech mit Backpapier auslegen.
  7. 20 Kugeln formen und auf das Blech setzen.
  8. Für 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
  9. Kurz abkühlen lassen, aber noch lauwarm in Puderzucker wälzen.

 

Apfel-Walnuss-Tartelettes

Ein neues Rezept! Endlich! Ich bin auf dem Sprung, wieder mal…deshalb ganz kurz: Apfel trifft Walnuss… ganz ohne Reue, weil zuckerfrei bzw. nur gesüßt mit Datteln. Klingt richtig gut, nich? Eine kleine Anmerkung: Ich finde die Tartelettes schön süß, deshalb braucht es den Puderzucker zum Bestäuben echt nicht. Ich habe aus Dekozwecken etwas davon drauf gepackt, und der ein oder andere mag es sicherlich auch noch süßer. Also denn, viel Spaß beim Nachbacken! P.S.: Die von mir benutzten Förmchen werde ich Euch später noch verlinken, wahrscheinlich erst morgen 😉

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Turtle powered by Vitanosi

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Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Stimmts? Zumindest ich könnte ohne einfach nicht. Als die Anfrage von „Vitanosi“ kam, die von ihnen angebotenen „Turtle“-Produkte zu probieren, war ich folglich sofort dabei.

„Vitanosi“? „Turtle“? Hm, ich kläre mal auf:

„Vitanosi“ ist ein Ende 2016 eröffneter, bio-zertifizierter Online-Shop mit Sitz in Berlin. Alle über 250 angebotenen Artikel sind in Bio-Qualität, ausgenommen Salz, welches es generell nicht in Bio zu kaufen gibt. Neben dieser schonmal wunderbaren Tatsache bringt der Versandhändler einen weiteren großen Vorteil mit sich: Alle im Shop sichtbaren Artikel sind tatsächlich lieferbar. Das heißt, dank eines cleveren Warenwirtschaftssystems werden alle nicht vorrätigen Produkte auch nicht angezeigt. Das find`ich echt prima! Denn nichts ist gemeiner als sich durch Produktwelten zu klicken und ewig und drei Tage den „Nicht-Lieferbar-Button“ angezeigt zu bekommen, oder noch schlimmer…sich den Warenkorb voll zu stopfen um später per Mail eine „nicht-vorrätig-Info“ zu bekommen.

„Turtle“, oder besser gesagt, die „Turtle Naturpodukte GmbH“  ist der Hersteller von Müsli und Porrdiges in Bio-Qualität. Obwohl der Unternehmensstart in Belgien erfolgte, wurden und werden die Produkte in Deutschland hergestellt und seit 2017  nun auch von hier vertrieben.

Und jetzt schließt sich der Kreis, denn auch „Vitanosi“ verkauft die „Turtle“-Produkte und hat mir selbige zum Testen zur Verfügung gestellt.

Und so habe ich einen ganzen Tag lang für Euch gefrühstückt. Toll, oder? Ein Blogger-Leben kann so herrlich sein 😉

 

Beginnen wir mit den Müslis, drei verschiedene an der Zahl, zwei davon glutenfrei:

v.l.n.r.: Bio Hafermüsli Quinoa Pops, Bio Pops Müsli Saaten, Bio Pops Müsli Dinkelflocken

Da ich Müslis wie diese generell nicht mit Pflanzendrinks zu mir nehme, sondern wirklich „nur“ als Topper für Smoothie-Bowls oder Pflanzenjoghurt kann ich zum Aufweichverhalten nichts sagen. Geschmacklich ist der Inhalt eigentlich beihnahe selbstredend. Deshalb habe ich ihn für Euch aufgelistet. Darunter findet Ihr dann jeweils meine persönliche Einschätzung.

 

Bio Hafermüsli Quinoa Pops (425g) – Glutenfrei

Zutaten
Hafervollkornflocken glutenfrei* 75%, Korinthen*, Sultaninen*, Buchweizenkörner*, Leinsaat*,
Sonnenblumenkerne*, Kürbiskerne*, gepuffter Quinoa*, Apfelstücke*, Sonnenblumenöl*

Für Liebhaber von Korinthen und Sultaninen ganz bestimmt eine super Sache. Aber ich bin hier ein bisschen raus, denn mir sind es zuviel des Guten.

 

Bio Pops Müsli Saaten (300g) – Glutenfrei

Zutaten
Buchweizenvollkornflocken*, Saaten* 28,5% (Sonnenblumenkerne*, Goldleinsaat*, Sesam *), Pops* 16% (gepuffter Quinoa*, gepuffter Amaranth*, gepuffter Buchweizen*, gepuffter Teff*), Dattelstücke*, Aprikosenstücke*, Reismehl*

Ziemlich leckere Angelegenheit. Die Sonnenblumenkerne und der Sesam schmecken vor, was ich persönlich sehr angenehm finde. Die Früchte kommen etwas weniger zu Geltung.

 

Bio Pops Müsli Dinkelflocken (300g)

Zutaten
Dinkelflakes* (Dinkel*, Meersalz) 40%, Sultaninen*, Pops* 13% (gepuffter Quinoa*, gepuffter Buchweizen*), Sonnenblumenkerne*, Dattelstücke*, Kürbiskerne*, Aprikosenstücke*, Apfelstücke*, Reismehl*, Sonnenblumenöl*

Obwohl dieses Müsli ebenfalls Sultaninen enthält, ist es mein Favorit. Ich finde das Verhältnis wunderbar ausgeglichen, was wahrscheinlich an den zahlreichen Gegenspielern wie Apfel, Dattel und Aprikose liegt. Und würde sogar behaupten, man schmeckt die Sultanine kaum raus. Hinzu kommt der super Crunch durch die Dinkelflakes. Das gefällt mir!

* aus kontrolliert biologischem Anbau

 

Weiter geht`s, mit vier Porridges, zwei davon glutenfrei:

Meine Vorliebe für warmes Frühstück habe ich ehrlicherweise auch erst recht spät entdeckt. Aber ich muss schon sagen, dass es gerade in der kalten Jahreszeit eine absolute Wohltat ist. Ich brauch`das nicht jeden Tag, aber so 1-2 mal die Woche darf es schon sein.

Alle Porridges sind gleich in der Zubereitung. 180ml Wasser oder Pflanzendrink aufkochen, 50g Porridge-Mischung einrühren und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Fertig! Eine Packung reicht für 8 Portionen dieser Größe bei den glutenfreien Varianten, und 9 Portionen bei den beiden anderen. Alle Porridges sind komplett Industriezucker-frei, so lässt sich selbst bestimmen ob, wie und womit und man sein Frühstück süßt. Dafür Daumen hoch!!!

Nun möchte ich ganz kurz auf die einzelnen Sorten eingehen, am besten ebenfalls mit Angabe der Inhalte. Oder wird Euch das zuviel? Ja gut, zu spät, aber für derlei Kritik hinterlasst gern unten einen Kommentar, für spätere Beiträge 😉

6-Saaten Porridge (450g)

Zutaten: Hafervollkornflocken*, Saaten* 18% [Blaumohn*, Kürbiskerne*, Buchweizen*, Leinsaat*, Sonnnenblumenkerne*, Chiasamen (Salvia hispanica)*], Haferkleie*

Sehr lecker, obwohl keine Früchte enthalten sind. Die perfekte Basis für einen großen Haufen frisches Obst.

6 Saaten Porridge

Porridge Superfood Glutenfrei (400g)

Zutaten: Hafervollkornflocken (glutenfrei)*, Sultaninen*, Haferkleie (glutenfrei)*, Leinsaat*, Chiasamen (Salvia hispanica)*, Gojibeeren*, Maulbeeren*, Sonnenblumenöl*.

Sehr fruchtig durch Gojis, Maulbeeren und Sultaninen. Letztere sind nach wie vor nicht mein Fall, aber komischerweise empfand ich sie hier auch nicht so störend. Wahrscheinlich machts dann doch die richtige Mischung. Pluspunkt für alle Allergiker: Glutenfrei.

Superfood Porridge Glutenfrei

Porridge Ballaststoffe (450g)

Zutaten: Hafervollkornflocken*, Haferkleie*, Roggenvollkornflocken*, Trockenfruchtstücke* (Datteln*, Feigen*, Aprikosen*, Reismehl*), Leinsaat*, gemahlene Flohsamenschalen*

Bei dieser Variante gefiel mir die Konsistenz nicht so sehr. Ich würde sie als etwas glibberig bezeichnen. Beim Essen merkte ich davon dann aber nichts und der Blick auf die tolle Zutatenliste macht diesen Umstand sowieso wieder wett, denn neben leckeren Trockenfrüchten und Roggenvollkorn sind auch Flohsamenschalen enthalten, die bekanntlich sehr gut für die Verdauung sind.

Porridge Ballaststoffe

Porridge Schoko Banane Glutenfrei (400g)

Zutaten: Hafervollkornflocken (glutenfrei)*, Haferkleie (glutenfrei)*, Schokoblätter Zartbitter* 8% (Rohrohrzucker*, Kakaomasse*, Kakaobutter*, Emulgator: Sonnenblumenlecithin), Bananenflakes* 8%, Kakaobohnenstücke*, Kakaopulver*.

Mein Highlight, wie meistens, zum Schluss. Schoko, war ja klar, oder? Mit Banane, obwohl ich zugeben muss, dass ich von dieser nicht wirklich viel geschmeckt habe. Erst mit frischer Banane obendrauf wurde die Sache für mich richtig rund. Vielleicht ist der Anteil mit 8% einfach zu gering? Ansonsten wird diese Packung aber mit Sicherheit zuerst geleert sein. Ach ja, und glutenfrei ist die Mischung auch 🙂

 

Schoko Banane Porridge glutenfrei

* Aus kontrolliert biologischem Anbau

 

Mein Fazit:

Bei den Turtle-Produkten ist wirklich für jeden etwas dabei. Sowohl bei den Müslis als auch den Porridges. Mit Früchten oder ohne, glutenfrei oder eben nicht. Alle sind in Bio-Qualität. Und das Beste: alle kommen ohne Zuckerzusätze aus. Da ich allerdings nicht ganz ohne süß kann, habe ich zusätzlich alle Porridges mit frischen Früchten und etwa 10g Dattelsirup pro Portion verzehrt. So lecker kann ein Tag starten.

Vitanosi solltet Ihr Euch unbedingt mal anschauen. Nicht nur, dass Euch dort neben dem Turtle-Sortiment auch weitere schöne Bio-Produkte erwarten, auch der Kontakt ist wirklich nett. Und pssst, jeder Neukunde erhält gleich 10% Rabatt auf die erste Bestellung. Neugierig? Dann bitte hier entlang: Vitanosi Onlineshop

 

Spinnen-Kekse

(Beitrag enthält Werbung)

 

Mein Rezept-Beitrag zum diesjährigen Halloween-Fest sind diese lustigen, kleinen Krabbeltierchen. Die (optische) Idee ist natürlich nicht neu, aber ich möchte Euch meine ganz eigene Variante ans Herz legen…gemacht mit und für „iChoc“.

Die Spinne, in meinem Fall ein fudgy Cakepop (bzw. 2), ist gebettet auf einem knusprigen Keks und überzogen mit „iChoc Classic“. Das Ganze ist schon ein bisschen aufwendig, aber die Arbeit lohnt sich wirklich!!!

Für 10 Stück

Zutaten

Keksteig

  • 135g  Mehl
  • 2gehäuft.Msp.  Zimt, gemahlen
  • 1gehäuft.Msp.  Ingwer, gemahlen
  • 1Msp.  Nelken, gemahlen
  • 1Msp.  Muskat, gemahlen
  • 1 Prise  Salz
  • 60g  vegane Margarine
  • 25g  Zucker
  • 20ml  Haferdrink
  • 20g  fein gehackte vegane Schokolade (z.B. „iChoc Classic“)

Spinnen

  • 50g  Mehl
  • 5g  Kakao zum Backen
  • 1/2TL  Backpulver
  • 15g  Zucker
  • 1Prise  Salz
  • 15g  neutrales Öl (z.B. Raps-)
  • 25ml  Haferdrink
  • 25ml  Wasser
  • 25g  Sojajoghurt Vanille

Glasur

  • 60g  vegane Schokolade (z.B. „iChoc Classic“)
  • 5g  Kokosfett
  • 1TL  Kakao zum Backen

Augen

  • 1 daumengroßes Stück Modellierfondant oder Marzipan

Außerdem

  • Backpapier
  • Muffinförmchen
  • Sieb
  • Rouladennadel oder extrem dünner Holzspieß
  • (Modellierbesteck)

 

Zubereitung

  1.  Für den Keksteig zunächst Mehl mit Salz und Gewürzen mischen.
  2. In einer Schüssel Margarine und Zucker vermengen.
  3. Mehlmischung und Haferdrink zugeben und (am besten von Hand) ganz kurz kneten, dann 20g gehackte Schokolade zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Für 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Kuchen für die Spinnen zubereiten. Zunächst Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann Mehl, Kakao, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Öl, Haferdrink und Wasser ebenfalls mischen und nach und nach unter die trockenen Zutaten rühren bis ein homogener Teig entsteht. Diesen in 1 XXL oder 2 normalgroße Muffinförmchen füllen (aus Papier oder eingefettetes Blech). Je nach Größe 10-20 Minuten backen (Stäbchenprobe). Abkühlen lassen.
  5. Nach 30 Minuten Ruhezeit aus dem Keksteig 10 gleichgroße Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und mit beiden Daumen eine große Vertiefung in die Mitte drücken. Ränder gegebenenfalls etwas nachformen. Die Kekse sollten am Ende einen Durchmesser von ca. 4cm haben.
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Abkühlen lassen.
  7. Für die Spinnen den gebackenen Kuchenteig in eine Schüssel bröseln. 25 g Sojajoghurt unterkneten. Nun je 10 Kugeln a ca.10g, und 10 Stück a ca.3g formen. Je eine große und eine kleine Kugel auf eine kleine Rouldennadel oder sehr dünnen Holzspieß stecken.
  8. Für die Glasur die Schokolade mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen. Die Spinnen eintauchen, kurz abtropfen lassen und den Rücken plus Kopf sofort mit etwas Kakaopulver bestäuben. Noch feucht auf je einen Keks setzen. Trocknen lassen und Rouladennadel vorsichtig heraus ziehen.
  9. Die restliche geschmolzene Schokolade in ein zur Spritztüte gefaltetes Stück Backpapier füllen und die Beine damit aufspritzen. Schokoladenschüssel zur Seite stellen, denn den wirklich allerletzten, minimalen Rest brauchen wir für die Augen.
  10. Nun ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Für die Augen aus Fondant oder Marzipan 20 kleine Kügelchen formen. Schokoladenschüssel gegebenenfalls nochmals kurz erwärmen. Ein Tröpfchen Schokolade auf jede Fondantkugel setzen und die Augen ankleben. Mit noch einem Tröpfchen die Pupille setzen. Dafür eignet am besten ein abgerundetes Modellierbesteck oder ähnliches Werzeug.

Kürbis-Mohn-Kuchen

Herbst=Kürbiszeit. Ich habe mal nachgeschaut, und tatsächlich gibt es bereits zwei Kürbis-Rezepte auf meinem Blog. Dafür aber noch kein Einziges mit Mohn!!! Tja, der heutige beinhaltet beides. Zugegeben, ist er optisch wirklich nicht gerade eines meiner Highlights, aber geschmacklich liegt er echt gut im Rennen. Ehrlich! Also, legt Euch bei den Verzierungen ordentlich ins Zeug. Da geht bestimmt noch einiges mehr als bei mir 😉

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Bienenstich-Taler

Eigentlich sollte das nächste Rezept das für einen Kuchen sein. Hm, habe mich umentschieden und lege gleich die nächsten Kekse nach. Diesmal allerdings, Ihr ahnt es schon, welche aus der Kategorie „Hüftgold“. Diese sündigen, aber auch sündhaften guten Stücke sind eine Mischung aus Keks, Bienenstich und Florentiner oder anders ausgedrückt: knuspriger Keksboden trifft chewy Mandel-Quinoa-Belag. Viel Spaß beim Nachbacken!

Für etwa 12 Stück mit einem Durchmesser von 9cm

Teig

  • 180g  Mehl
  • 40g  Zucker
  • 80g  vegane Margarine
  • 25ml  Pflanzendrink (z.B. Hafer-)
  • 1 Prise  Salz

Belag

  • 35g  vegane Margarine
  • 30g  Zucker
  • 50g  Sojasahne zum Kochen
  • 60g  gehobelte Mandeln
  • 15g  Quinoa, gepoppt
  • 75g  Sojajoghurt Vanille

Zubereitung

  1. Für den Keksteig Mehl, Zucker, Margarine, Pflanzendrink und Salz zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen zu einer Kugel formen und abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Backblech mit Backpapier auslegen.
  3. Den Teig nach der Ruhezeit auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 4mm dick ausrollen. 12 Kekse mit 9cm Durchmesser ausstechen und auf das Blech setzen (um keinen Teig zu verschwenden, habe ich den letzten nicht ausgerollt, sondern von Hand breit gedrückt…der war dann gleich das Probestück ;-)).
  4. Für den Belag Margarine, Zucker und Sojasahne in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Mandeln und Quinoapops einrühren und kurz eindicken lassen (1-2 Minuten köcheln). Von der Kochstelle nehmen.
  5. Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Nun zunächst den Sojajoghurt auf die ausgestochenen Kekse streichen.
  7. Dann die Mandelmasse auf alle 12 Rohlinge verteilen.
  8. Auf der mittleren Schiene für etwa 20 Minuten leicht goldbraun backen.
  9. Abkühlen lassen, genießen oder in luftdichten Behältern aufbewahren.

Zuckerfreie Haferkekse

Hurra, hurra der Herbst ist da! Zeit die ersten Kekse zu backen, oder? Damit sich die Pfunde nicht gleich zu Anfang auf die Hüfte setzen beginnen wir mit einer zuckerfreien Variante und heben uns die Kalorienbomben für später auf. Seid Ihr dabei? Ihr müsst nur noch entscheiden ob Ihr sie etwas weicher oder lieber knuspriger mögt. Beide Versionen findet Ihr in den Zutaten. Und jetzt kann`s auch schon losgehen. Viel Spaß!

 

Für etwa 15 Stück

Zutaten

  • 80g  Datteln, getrocknet und entsteint
  • 30g  Erdnussmus
  • 50ml Wasser (weicher) oder 1EL Wasser (knuspriger)
  • 50g  Margarine
  • 50g  Haferflocken
  • 50g Mehl
  • 1gehft. Msp. Backpulver
  • 1 Prise  Salz
  • Zimt

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Haferflocken mit der Küchenmaschine etwas feiner mahlen.
  3. Datteln, Erdnussmus und Wasser zusammen in der Küchenmaschine fein pürieren.
  4. Die Margarine verflüssigen, möglichst nicht zu heiß werden lassen. Zimt und Salz zugeben. Dann die Dattel-Nuss-Masse unterrühren.
  5. Nun zügig Mehl, Backpulver und Haferflocken einarbeiten und rasch 15 Kugeln formen. Diese auf das Backblech setzen, mit einem Esslöffel-Rücken platt drücken und die Ränder mit den Fingern wieder etwas glatt streichen.
  6. Auf der mittleren Schiene für 15 Minuten backen.
  7. Abkühlen lassen, genießen oder in luftdichten Behältern aufbewahren.

Zwetschgenmus

Genötigt durch eine 11 Kilo Zwetschgen-Lieferung meiner lieben Freunde (ist das dann echt noch lieb?) habe ich mich auch in diesem Jahr an die Pflaumen-bzw.Zwetschgenmus-Herstellung gemacht…und möchte heute mein ganz persönliches Rezept mit Euch teilen. Dieses kommt ganz ohne Zucker aus, und der Clou…Ihr spart Euch das lästige „zum Ewigen Umrühren am Herd stehen bleiben“, denn es wird im Ofen einreduziert.

Alles was Ihr dazu benötigt sind frisch gepflückte Zwetschgen, Gewürze, einen Pürierstab, eine ofenfeste Form, einen Holzlöffel und sterile Gläser. Ach, und einen Backofen natürlich 😉

Die Art der Form…ist eigentlich schnurz…jedoch führt Größe und Beschaffenheit zu unterschiedlichen Backzeiten. So kam ich bei einer schmaleren, aber höheren Glasform auf 4h…und beispielsweise bei einer längeren Emailleform auf 2,5h. Wichtig ist also nur: ofenfest und groß genug, damit alles reinpasst. Übrigens, ginge es nach mir….so könnte das Einreduzieren 365T/24h dauern, denn der Duft der durch die Räume zieht ist der absolute Hammer.

 

 

Für 800g feinstes Zwetschgenmus

Zutaten

  • 1,5kg  frische, reife Zwetschgen (Achtung: das ist das Endgewicht, nach Enstielen-und kernen)
  • 1TL  Zimt, gemahlen
  • 2Msp.  Nelken, gemahlen
  • optional Vanille Extrakt

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Zwetschgen waschen, etwas trocken tupfen und vom Stiel und Kern befreien.
  3. Zwetschgen grob pürieren, Gewürze gleichmäßig unterrühren und alles in die ofenfeste Form füllen.
  4. In den Backofen auf die mittlere Schiene stellen und die Ofentür mit einem Holzlöffel leicht geöffnet lassen.
  5. Nun für 2-4h backen (entschuldigt die extrem ungenaue Zeitangabe, aber die Begründung dafür habe ich Euch oben im Text gegeben), dabei alle halbe Stunde gut durchrühren.
  6. Das Mus ist fertig, wenn es beim „Durchfahren“  mit einem Löffel „steht“…die Spur also sichtbar bleibt.
  7. Für eine feinere Konsistenz noch einmal den Pürierstab schwingen und dann ab damit in sterile Gläser. (Ich koche die Twist-Off-Gläser aus, kurz bevor Mus oder Marmelade fertig sind. Laut Internet sollten 10 Minuten reichen um alle Keime abzutöten.)

 

 

Kaffee-Haselnuss-Donuts

Heute gibt es wieder ein Rezept aus der Kategorie „Soulfood“…. ofengebackene Donuts aus einem Rührteig mit Haselnüssen und Kaffee, getoppt mit einer soften Schokoladenglasur. Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich dieses Rezept nicht besser bis zum Herbst aufheben soll. Aber das wären noch etwa 4 lange Wochen!!! Und dafür mag ich es einfach zu gern. Ich bin gespannt ob es Euch ähnlich geht und würde mich über den ein oder anderen Kommentar dazu freuen.

Aber Achtung: Für dieses Rezept benötigt Ihr eine Silikon-Backform (*AffiliateLink) wie diese hier.

Alternativ könnt Ihr natürlich auch jede andere geeignete Backform verwenden, dem Geschmack tut das ganz sicher keinen Abbruch 😉 Vielleicht backt Ihr ja sogar einen ganzen Kuchen draus?

 

Für eine 6er Silikon-Donutform

Teig

  • 140g  Mehl
  • 70g  Zucker
  • 5g  Backpulver
  • 30g  Haselnüsse, gemahlen
  • 30g  neutrales Öl (z.B. Raps-)
  • 120ml  starker Kaffee
  • 1 Prise  Salz

 

Glasur

  • 35g  Zartbitterkuvertüre
  • 25g  Sojasahne zum Kochen
  • 1TL  neutrales Öl
  • 5g  Kakao zum Backen
  • 5g  Puderzucker
  • 2 Tropfen Rumaroma
  • etwas gehackte und/oder gemahlene Haselnüsse zum Verzieren

Zubereitung

  1. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für den Teig Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermengen.
  3. Öl und Kaffee ebenfalls mischen und nach und nach mit dem Schneebesen unter die Mehlmischung rühren bis ein homogener Teig entstanden ist. Zum Schluss die gemahlenen Haselnüsse unterrühren.
  4. Den Teig auf die 6 Mulden verteilen und auf der mittleren Schiene für etwa 25 Minuten backen. (Stäbchenprobe).
  5. Donuts aus dem Ofen nehmen, 20 Minuten abkühlen lassen und aus der Form lösen. Gänzlich auskühlen lassen.
  6. Für die Glasur die Kuvertüre zusammen mit der Sojasahne im Wasserbad schmelzen. Von der Herdplatte nehmen. Zunächst Öl und Rumaroma unterrühren, dann Puderzucker und Backkakao. Die Masse rasch auf die Donuts streichen. Mit Haselnüssen dekorieren.

 

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