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Apfel-Grieß-Kuchen

Noch kein Rezept im Oktober, geschweige denn September…meine Herren, es wird Zeit. Der heutige Kuchen ist wieder von der schneller zuzubereitenden Sorte. Ich hoffe, das ist in Eurem Sinne! Solltet Ihr größeres Interesse an Exemplaren mit mehr Chichi haben, dann lasst es mich bitte wissen!!! Mein Rezeptebuch ist voll….und ich würde mir die Mühe machen 😉

Für eine Springform mit 18cm Durchmesser

Teig

  • 275g               Weichweizengrieß
  • 200ml            Sojadrink Vanille
  • 1                       Backpulver
  • 100g               Zucker
  • 100g               Mandeln, gemahlen
  • 70g                 neutrales Öl (z.B. Raps-)
  • 150g               Apfelmus
  • 200g               Apfel, Endgewicht
  • 1/2TL             Zimt, gemahlen
  • 1 Msp.            Nelken, gemahlen
  • 1 Prise             Salz

Außerdem

  • Fett und Paniermehl für die Backform
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Weichweizengrieß mit Sojadrink verrühren und 15 Minuten quellen lassen.
  2. Backpulver, Zucker, Mandeln, Zimt, Nelken und Salz in einer großen Schüssel mischen. Mit dem elektrischen Handrührgerät Öl und Apfelmus unterrühren. Die Grieß-Sojadrink-Mischung zugeben und glatt rühren.
  3. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Backform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  5. Den Apfel vom Kerngehäuse befreien, schälen (wer mag kann die Schale auch dran lassen) und in kleine Stücke schneiden. Sofort unter den Teig heben, damit sie nicht braun werden.
  6. Teig in die Form füllen, obenauf etwas glatt streichen, in den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 30 Minuten backen. Dann mit einem Stück Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, und für weitere 30 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  7. Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

 

Apfel-Grieß-Kuchen.

 

Waldpilz-Coca

…oder auch mallorquinische Pizza. Leider kam ich während meines Mallorca-Trips nicht in den Genuss einer Coca, weiß aber sehr wohl, dass sie zu den Spezialitäten der Insel gehört. Ich habe meine mit den ersten frischen Waldpilzen belegt … selbst gesammelt, versteht sich ;-). Tomaten und Schalotten und ein knuspriger Boden machen das Ganze perfekt. Probiert`s mal aus!

Für 2-4 Personen

Boden

  • 300g               Mehl
  • 1/2                   Würfel Frischhefe
  • 1 Prise             Zucker
  • 100g                Öl (ich habe Rapsöl verwendet)
  • 100ml             Wasser, lauwarm
  • 1 TL                 Salz

Belag

  • 280g                Waldpilze, frisch
  • 280g                Tomaten, fest (am besten Fleischtomaten)
  • 2                       Schalotten
  • 1                       Knoblauchzehe
  • 1 TL                 Salz
  • 1 TL                 Kümmel
  • Paprika, Pfeffer

 

Außerdem

  • Backpapier
  • Öl, Geschmack nach Wahl, zum Beträufeln
  • frische Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Für den Boden lauwarmes Wasser und Öl in einer Schüssel mischen. Die Hefe hinein bröseln und verrühren. Zucker und Salz zugeben. Dann nach und nach das Mehl. Mit einem Knethaken zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Diesen abgedeckt für etwa 2h an einem warmen Ort ruhen lassen.
  2. Für den Belag zunächst die Tomaten häuten (kreuzweise rundherum einschneiden, mit kochendem Wasser übergießen und 2-3 Minuten stehen lassen) und den Strunkansatz entfernen. Pilze vorsichtig säubern (nicht waschen). Tomaten, Pilze und Schalotten in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit der klein gehackten Knoblauchzehe, Salz und Kümmel in einer Schüssel vermengen. Mit Paprika und Pfeffer abschmecken.
  3. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Teig vierteln und auf etwas bemehlter Arbeitsfläche etwa 0,8cm dick ausrollen. Die Böden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Je ein Viertel der Füllung darauf verteilen.
  5. Die Cocas auf der mittleren Schiene für ca. 25 Minuten backen, dann auf die untere Schiene setzen und weitere 20-25 Minuten fertig backen. Während dessen immer mal wieder mit einem Löffel den herauslaufenden Sud über den Cocas verteilen.
  6. Aus dem Ofen nehmen, mit Öl nach Wahl (Olive, Chili, Sesam etc.) beträufeln und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Guten Appetit!

 

Stracciatella Waffeln mit Brombeer-Pfirsich-Eis

Dieses leckere Waffel-Rezept habe ich in Kooperation mit Cloer für Euch erstellt, gebacken mit dem Waffelautomaten 1620. Und weil das Brombeer-Pfirsich-Eis so gut ankam, packe ich dieses Rezept für Euch obendrauf. Viel Spaß damit!

Für 5 Waffeln und 10 Kugeln Eiscreme

Waffeln

  • 200g                 Mehl
  • 1gestrich.TL   Backpulver
  • 75g                    Zucker
  • 100g                 vegane Butter
  • 180ml              Wasser mit Kohlensäure
  • 1/2                     Vanilleschote (ausgekratztes Mark davon)
  • 25g                    Zartbitterschokolade

Eis

  • 200g                 Brombeeren, frisch
  • 100g                  Pfirsich, möglichst sehr saftig
  • 200g                  Sojajoghurt natur
  • 100g                   Sojaschlagcreme
  • optional            Sirup zum Nachsüßen

 

Zubereitung Eis

  1. Pfirsich ohne Haut klein schneiden.
  2. Brombeeren und Pfirsich zusammen in eine Schüssel geben und etwas zerstampfen.
  3. Sojajoghurt und Sojaschlagcreme zugeben und gut verrühren. Wer mag kann an dieser Stelle mit Sirup noch etwas Nachsüßen (ich habe das nicht getan, weil die Waffeln süß genug sind). In die Eismaschine füllen und Programm starten.
  4. Nach Programmende am besten direkt servieren. Ansonsten in eine geeignete Schüssel füllen und in den Froster geben. Das Eis dann bitte einige Minuten vor dem Servieren wieder rausholen und etwas antauen lassen, so lässt es sich besser portionieren.

 

Zubereitung Waffeln

  1. Für den Waffelteig zunächst die vegane Butter vorsichtig erhitzen bis sie flüssig ist.
  2. Schokolade grob hacken.
  3. Mehl, Backpulver, Zucker und das Vanillemark in einer Schüssel vermischen.
  4. Nun nach und nach abwechseln Wasser und flüssige Butter mit einem Schneebesen unterrühren bis ein homogener, recht zähflüssiger Teig entsteht.
  5. Die grob gehackte Schokolade unterheben. Den Teig für 20 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
  6. Das Waffeleisen anschließen, Stufe 4 einstellen und die Bereitschaftsanzeige abwarten. Eisen mit einem Pinsel etwas einfetten (ich habe in diesem Fall auch vegane Butter gewählt, mit Öl funktioniert es aber ebenfalls)
  7. Nacheinander 5 Waffeln ausbacken.
  8. Etwas abkühlen lassen und mit Brombeer-Pfirsich-Eis servieren.

Edit: Dieses und 8 weitere tolle vegane Rezepte von anderen Foodbloggern findet Ihr ab jetzt auch auf www.ottoversand.at. Schaut doch mal vorbei!

Waffeleisen Cloer

Endlich ist es wieder soweit. Nach langer „Getestet“-Rubrik-Abstinenz möchte ich Euch heute in Kooperation mit der Cloer Elektrogeräte GmbH ein tolles Produkt vorstellen.

Es handelt sich um ein Waffeleisen und ich kann Euch gar nicht sagen wie froh ich bin.

Nicht, dass ich noch keins besitzen würde, aber das eines anderen Herstellers, ebenfalls in Blütenform, hat vor einigen Jahren mit der Umstellung auf vegane Waffeln seinen Dienst quittiert…alles, aber auch wirklich alles, blieb im Eisen kleben. Und das Zweite ist eines für eckige, leider recht dicke Waffeln…aber das funktioniert wenigstens 😉

Seitdem ich mir in den sozialen Netzwerken täglich Fotos von leckeren Waffelbergen ansehen muss, keimte so gaaanz langsam der Neid auf…aber damit ist jetzt Schluss 🙂

Vielen Dank an dieser Stelle an das Team von Cloer!

Nun aber zu den Fakten:

 

Cloer

… ist ein international tätiger Hersteller von Elektrokleingeräten mit Sitz in Arnsberg. Das 1898 gegründete Familienunternehmen begann in den 30er Jahren mit der Produktion von elektrischen Haushaltsgeräten…(Quelle:https://wiki.cloer.com/de)

 

1620

…ist die Typenbezeichnung des Waffeleisens, welches ich für Euch getestet habe.

 

Der erste Eindruck

…ist tatsächlich wunderbar. Irgendwie sieht es wahnsinnig edel aus. Ich habe mich bewußt für ein schwarzes Eisen entschieden, weil es sich einfach besser in meine Fotos integriert. Zur Wahl stehen außerdem weiß und silber. Soweit ich informiert bin, gibt es ab Herbst noch weitere Farben. Die Antihaftbeschichtete Backfläche hat einen Durchmesser von 18,5cm (Waffelgröße 16,5cm). Genug der äußerlichen Lobhudelei, seinen Zweck soll es natürlich erfüllen…es soll backen können.

Die Bedienung

…ist kinderleicht. Das Gerät wird direkt durch den Stromstecker aktiviert. An-und Ausschalter gibt es nicht. Die Temperatur ist stufenlos regelbar (1-6). Eine Kontrollleuchte zeigt die Bereitschaft nach Inbetriebnahme sowie das Backzeitende an.

 

Der erste Test

…verlief erstaunlicherweise einwandfrei. Gleich mit meiner ersten Kreation war ich mehr als zufrieden. Diese werde ich Euch auch sofort in der Rezept-Kategorie zur Verfügung stellen. Im beiliegeden Heft sind neben Bedienungsanleitung und Garantiebestimmungen auch drei Rezepte enthalten. Gern hätte ich meinen ersten Testlauf mit Einem davon gemacht, aber leider sind sie für mich durch die vielen enthaltenen Eier unbrauchbar.

Stracciatella-Waffeln mit Brombeer-Pfirsich-Eis

Außerdem habe ich mir noch zwei weitere Rezepte überlegt. Eine fruchtige Variante mit Himbeerpulver und Sojajoghurt. Und natürlich eine herzhafte Version, mit vielen Kräutern und Zwiebeln. Bei beiden Sorten habe ich anstatt veganer Butter Öl verwendet.

Die Herzhaften funktionierten problemlos. Lediglich bei der Sojajoghurtvariante musste ich die Backfläche vor jedem Backvorgang einfetten, weil sich die Waffeln etwas schlechter vom Eisen lösten…das stand aber so auch in der Bedienungsanleitung.

Himbeer-Waffeln aus Sojajoghurt-Öl-Teig

Herzhafte Waffeln aus Ölteig

 

Die Reinigung…

…geht ebenfalls spielend leicht von der Hand. Da bisher tatsächlich nichts anklebte, musste ich einfach mit einem Küchenkrepp die Ölreste abwischen und gegebenenfalls mit einem feuchten Lappen nachsäubern.

 

Mein Fazit:

Ein kleines, handliches und optisch sehr ansprechendes Gerät, was hoffentlich noch seeehr lange seinen Zweck in meiner Küche erfüllt…leckere Waffeln backen, denn das kann es bisher wunderbar.

Preislich liegt das Eisen mit UVP 41,99€ im guten Mittelfeld.

Ein kleiner Kritikpunkt ist der Rezeptteil im Heft…dieser könnte durchaus um ein/zwei eifreie und vielleicht auch glutenfreie Varianten erweitert werden.

Hier gelangt Ihr direkt zu Cloer

Und hier zum Rezept für Stracciatella-Waffeln mit Brombeer-Pfirsich-Eis

Quadruple Chocolate Cupcakes

Dem ein oder anderem dürfte es vielleicht schon aufgefallen sein….ich habe eine absolute Schwäche für (vegane!) Schokolade und fast allem was daraus besteht. Dem war nicht immer so, zumindest zu Anfang meiner veganen Ernährung tat ich mich schwer mit dem herben Geschmack von Zartbitter. Neben ein paar damals vergleichsweise sehr teuren Reismilch- (Entschuldigung, „Reisdrink“- ) Varianten war sie die Einzige, die oft von Haus aus vegan und im normalen Supermarkt erhältlich war (einige Hersteller verwenden bis heute z.B.Butterreinfett, leider!). Mittlerweile hat sich beides geändert, das Angebot ist größer und meine Geschmacksknospen haben sich mehr als nur an dunkle Schokolade gewöhnt.

Hier und heute gibt es eins meiner Lieblingsrezepte: Quadruple Chocolate/ im Boden, im Frosting, im Topping und geraspelt obendrüber. Na, ist das was?

Für eine Muffinform mit 6 Stück

Boden

  • 150g                 Mehl
  • 1gehäuft.TL    Backpulver
  • 40g                   Zucker
  • 10g                   Backkakao
  • 35g                   Zartbitterschokolade
  • 35g                   vegane NussNougatMasse
  • 175ml               Sojadrink
  • 35g                   neutrales Öl
  • 1 Prise              Salz

Frosting

  • 100g                 Sojaschlagcreme
  • 60g                   Zartbitterkuvertüre, vegan

Topping

  • 40g                    Zartbitterkuvertüre, vegan
  • 1TL                    neutrales Öl

Außerdem

  • Fett und Paniermehl für die Form
  • geraspelte Schokolade/Kuvertüre zum Verzieren

Zubereitung

  1. Die Muffinform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  2. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Für den Boden Mehl, Backpulver, Zucker, Backkakao und Salz in einer  Schüssel mischen. Sojadrink und Öl ebenfalls mischen. Nun nach und nach die flüssigen Zutaten unter die trockenen rühren bis ein glatter Teig entsteht.
  4. Zartbitterschokolade und Nougat zusammen im Wasserbad schmelzen (oder in der Mikrowelle) und in den Teig rühren.
  5. Teig in die Muffinform füllen und für etwa 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen.(Stäbchenprobe)
  6. Aus dem Ofen nehmen, aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  7. In der Zwischenzeit das Frosting zubereiten. Dafür die Sojasahne kräftig aufschlagen. Die Kuvertüre vorsichtig im Wasserbad(oder in der Mikrowelle) schmelzen und unter kräftigem (weiter) schlagen in die Sahne rühren.
  8. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die abgekühlten Muffins spritzen. Kühl stellen.
  9. Die Zartbitterkuvertüre mit 1TL Pflanzenöl im Wasserbad schmelzen und die Cupcakes damit verzieren. Mit geraspelter Schokolade bestreuen.

Stachelbeertorte

So, nachdem diese Stachelbeertorte für viele Instagramer optisch ein Highlight war, möchte ich Euch nun auch geschmacklich davon überzeugen. Ich hoffe, es gelingt mir! Habt keine Scheu vor den Arbeitsschritten, es sieht komplizierter aus als es ist. Und!, das Rezept halbwegs verständlich zu erklären, war viel schlimmer….das könnt Ihr mir glauben 😉 Ich wünsche Euch ein angenehmes Wochenende!

Für einen runden Backrahmen ( Torte mit 18cm Durchmesser )

Böden

  • 180g                Mehl
  • 10g                  Frischhefe
  • 40g                  Zucker
  • 60ml               Sojadrink
  • 50g                  vegane Margarine (z.B. Alsan)
  • 1 TL+1EL       neutrales Öl
  • 1 Prise             Salz

Mandel-Quinoa-Kruste

  • 40g                  vegane Margarine (z.B. Alsan)
  • 30g                  Zucker
  • 40ml               Sojadrink
  • 65g                  Mandelblättchen
  • 15g                  Quinoapops

Stachelbeerfüllung

  • 120g               Stachelbeeren, frisch
  • 70ml               veganer Weißwein
  • 15g                   Zucker
  • 1 gehäuft.TL  Speisestärke
  • Zimt

Sahnefüllung

  • 200g                 Sojaschlagcreme
  • 1                         Sahnesteif
  • 20g                    Zucker
  • 30g                    Kokosfett

Außerdem

  • Backpapier

Zubereitung

  1. Für die Böden Mehl, Zucker, Hefe, Margarine, Salz und 1TL Öl zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten. Diesen abgedeckt für mindestens 1h an einem warmen Ort ruhen lassen.
  2. Den aufgegangenen Teig in zwei gleiche Stücke teilen und diese auf bemehlter Arbeitsfläche jeweils rund ausrollen. Den ersten Boden auf  ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. 1EL Öl darauf verteilen (wichtig: bis zum Rand arbeiten, damit sich die Böden später problemlos trennen lassen) und den zweiten Boden aufsetzen. Einen runden Backrahmen auf 18cm Durchmesser einstellen, auf die beiden Teige drücken und dort belassen. Den Rest Teig drumherum entfernen.
  3. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Nun die Kruste zubereiten. Dafür Margarine, Zucker und Sojadrink in einem kleinen Topf aufkochen. Mandeln und gepoppten Quinoa zugeben und für 1-2 Minuten köcheln lassen. Die Masse auf den oberen Boden geben und gleichmäßig verteilen.
  5. Den Kuchen auf der mittleren Schiene für ca. 30 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und gänzlich auskühlen lassen.
  6. Für die Stachelbeerfüllung 20ml Weißwein mit der Speisestärke in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Den restlichen Weißwein, Zucker, Zimt und Stachelbeeren in einem Topf zum Kochen bringen. Die Wein-Stärke-Mischung klümpchenfrei unterrühren und 4-5 Minuten köcheln lassen. Von der Kochstelle nehmen und abkühlen lassen.
  7. Für die Sahnefüllung das Kokosfett vorsichtig erhitzen bis es flüssig ist, dann etwas abkühlen lassen. Die Sojaschlagcreme mit Sahnesteif und Zucker kräftig aufschlagen. Das flüssige Kokosfett zugeben und kräftig weiter zu einer homogenen Masse schlagen.
  8. Nun kommen wir zum letzten Schritt, dem Zusammenbauen der Torte: Zunächst den Backrahmen entfernen. Dann mit einem Messer vorsichtig die beiden Böden voneinander trennen. Um den Anschnitt später zu Erleichtern ohne alles platt zu drücken, würde ich an dieser Stelle das Vorschneiden des oberen Bodens empfehlen (ich habe mich bei der Tortengröße für 8 Stücke entschieden). Auf den unteren Boden die erste Hälfte der Sahnefüllung geben, als nächstes die Stachelbeerfüllung, dann den zweiten Teil Sahne und zum Schluss den Deckel mit der Kruste oben drauf. Geschafft! Das gute Stück sollte jetzt noch für eine Weile in den Kühlschrank wandern.

Viel Spaß beim Nachbacken!!!

Johannisbeerkuchen vom Blech

So, hier ist es … das versprochene Rezept mit schwarzen und roten Johannisbeeren. Ein mega schneller Rührkuchen mit leichter Vanille-Note, der auch optisch gut was hermacht.

Für ein Blech

Teig

  • 400g               Mehl
  • 1                      Backpulver
  • 100g                Zucker
  • 200ml             Sojadrink Vanille
  • 200ml             Wasser mit Kohlensäure
  • 200ml             Pflanzendrink
  • 75g                   neutrales Öl (z.B. Raps-)
  • 1 Prise             Salz
  • 250g                Johannisbeeren (halb und halb)
  • 25g                  Mandelblättchen

Außerdem

  • Backpapier fürs Blech
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Nun nach und nach Sojadrink, Wasser und Öl unterrrühren bis ein glatter Teig entsteht.
  2. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Das Blech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf geben und glatt streichen.
  4. Die Johannisbeeren auflegen. Ich habe das streifenweise getan. Mandeln darüber streuen.
  5. In den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  6. Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Erdbeerkuchen

Die Erdbeersaison neigt sich dem Ende, zumindest findet man in unserem Garten jetzt nur noch vereinzelt Früchte. Aus dem letzten Schwung habe ich diesen Gugelhupf kredenzt. Neben Erdbeeren sind auch gesalzene Pistazien und Mandeln enthalten, und spätestens die cremige Glasur macht ihn zu einem fruchtigen Stück Sommer. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken! Ich für meinen Teil brüte gerade über Rezepten mit Johannis- und Stachelbeeren …die sind nämlich als nächstes dran.

Für eine Gugelhupfform

Teig

  • 450g               Mehl
  • 20g                 Backpulver
  • 120g                Zucker
  • 50g                  Pistazien, geröstet und gesalzen
  • 50g                  Mandeln, geschält
  • 280ml             Wasser
  • 200ml             Pflanzendrink
  • 100g                neutrales Öl
  • 1 Prise             Salz
  • 150g                Erdbeeren

Glasur

  • 50g                  Erdbeeren
  • 50g                  Puderzucker
  • 70g                  Kokosfett

Außerdem

  • Fett und Paniermehl für die Form
  • gehackte Pistazien für die Dekoration

Zubereitung

  1. Pistazien und Mandeln grob hacken.
  2. 150g Erdbeeren klein schneiden (4teln oder 8eln, je nach Größe)
  3. Für den Boden Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Wasser, Pflanzendrink und Öl ebenfalls mischen. Nun nach und nach die flüssigen Zutaten unter die trockenen rühren bis ein glatter Teig entsteht.
  4. Zuerst die gehackten Nüsse unterheben, dann vorsichtig die geschnittenen Erdbeeren.
  5. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Die Backform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  7. Den Teig einfüllen und für etwa 80 Minuten auf der mittleren Schiene backen.(Stäbchenprobe) Wenn der Kuchen zu dunkel wird, mit einem Stück Alufolie abdecken (das habe ich nach etwa 60 Minuten getan).
  8. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, stürzen und auf einem Kuchengitter gänzlich abkühlen lassen.
  9. In der Zwischenzeit die Glasur zubereiten. Dafür 50g Erdbeeren pürieren und mit dem Puderzucker glatt rühren. Das Kokosfett vorsichtig schmelzen, etwas abkühlen lassen und lauwarm unter die Erdbeermasse rühren. Sollte sich das Kokosfett absetzen, also weiß ausflocken, dann einfach wieder etwas erwärmen und zu einer homogenen Masse verrühren.
  10. Die Erdbeerglasur abkühlen lassen, den Kuchen damit runterherum einstreichen, mit gehackten Pistazien garnieren und bis zum Servieren in den Kühlschrank geben.

Holunderblüten im Backteig

Hallo Allerseits! Heute habe ich ein witziges Rezept für Euch: Frittierte Holunderblüten. Geht wirklich ganz fix. Ich selbst bin stolze Besitzerin einer Fritteuse, es sollte aber selbstverständlich auch in einem kleinen Topf mit stark erhitzbarem Öl machbar sein.

Um etwas mehr Holundergeschmack zu bekommen könnt Ihr einen kleinen Teil des Haferdrinks und Puderzuckers durch Holunderblütensirup ersetzen.

Wichtig ist, dass Ihr die Holunderblüten an einem sonnigen Tag, und nicht gerade an einer stark befahrenen Straße sammelt. Die dicken Stiele zupft Ihr ab, so dass nur noch die kleinen Verzweigungen samt der Blüten übrig sind.

Und wie immer gilt: Nicht alles abernten, denn a) sollen die Bienchen auch noch was abkriegen und b)kommt bestimmt noch ein Rezept mit Holunderbeeren 🙂 Viel Spaß!

Zutaten

  • 100g        Mehl
  • 180ml      Haferdrink
  • 1TL          Backpulver
  • 30g          Puderzucker
  • 1Prise      Salz
  • frische Holunderblüten

 

optional:  Puderzucker zum Bestäuben. Holunderblütensirup für einen intensiveren Geschmack.  Öl bzw.Pflanzenfett zum Ausbacken.

 

Zubereitung

  1. Mehl, Backpulver, Puderzucker und Salz in einer Schüssel mischen.
  2. Nach und nach den Haferdrink (optional etwas Holunderblütensirup) zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. 20 Minuten ruhen lassen.
  3. Die Fritteuse auf 190°C vorheizen (oder eben einen Topf mit Frittierfett hernehmen).
  4. Die Dolden am Stiel anfassen und die sauberen Holunderblüten vorsichtig in den Teig tunken und für 1-2 Minuten goldbraun ausbacken. Dabei einmal mit geeignetem Werkzeug wenden.
  5. Herausnehmen, auf ein Küchenkrepp legen um das überschüssige Fett abzunehmen. Mit Puderzucker bestäuben. Fertig. (Die Stiele bitte nicht mitessen.)

Stracciatellakranz mit Haselnuss-Sahne

Auch wenn dem Ein oder Anderen der Sinne gerade eher nach fruchtigen, kühlen Desserts steht, kann und will ich Euch diesen herrlichen Kuchen nicht vorenthalten. Es handelt sich um einen Kranz aus lockerem Dinkel-Rührteig, gefüllt mit einer luftigen Haselnuss-Sahne. Wirklich mega lecker, und der Aufwand zur Herstellung der Füllung lohnt! Für die unter Euch, die momentan dann doch Eis und Beeren bevorzugen: Merkt Euch dieses Rezept unbedingt für den Herbst vor.

Für eine Kranzform mit 26cm Durchmesser (Loch bei mir ca.7,5cm)

Boden

  • 500g               Dinkelmehl
  • 11/2                 Backpulver
  • 145g                Zucker
  • 1                       Vanillezucker
  • 250ml            Wasser
  • 170ml             Hafer-Drink
  • 90g                 neutrales Öl
  • 35g                  geraspelte Zartbitterschokolade
  • 1 Prise             Salz

Füllung

  • 50g                  Haselnüsse (mit Haut)
  • 320ml             Wasser

 

  • 1/2                   veganes Puddingpulver Sahnegeschmack
  • 15g                  Zucker
  • 3EL                 Wasser
  • 30g                  Puderzucker
  • 300ml            Sojaschlagcreme
  • 2                      Sahnesteif
  • 50g                 Zartbitterschokolade

 

  • 100g                 Konfitüre (z.B. Erdbeer)

 

Außerdem

  • Fett und Paniermehl für die Form
  • geraspelte Zartbitterschokolade zum Verzieren

Zubereitung

  1. 50g Haselnüsse mit 320ml Wasser in einem kleinen Topf zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen. Von der Kochstelle nehmen und pürieren.
  2. 1/2 Puddingpulver Sahnegeschmack mit 3EL Wasser und 15g Zucker glatt rühren. Haselnuss“milch“ in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Angemischtes Puddingpulver unterrühren und kurz aufkochen. Von der Kochstelle nehmen und abkühlen lassen.
  3. Für den Teig Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Flüssige Zutaten ebenfalls mischen und nun nach und nach unter die Trockenen rühren bis eine homogene Masse entsteht. Zum Schluss die geraspelte Schokolade unterheben.
  4. Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Backform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  6. Den Teig einfüllen und für etwa 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen.(Stäbchenprobe)
  7. Aus dem Ofen nehmen, stürzen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  8. In der Zwischenzeit die Füllung fertig zubereiten. Dafür die Sojaschlagcreme mit Sahnesteif und Puderzucker kräftig aufschlagen. Nun esslöffelweise den erkalteten Haselnusspudding unterrühren. 150g der Füllung abnehmen und für den Überzug zur Seite stellen.
  9. Den ausgekühlten Kranz umdrehen und die Oberseite mit einem scharfen Messer (o.ä. geeigneten Werzeug) begradigen. Den abgeschnittenen Kuchenrest beiseite stellen. Nun den Kranz waagerecht halbieren.
  10. Die Konfitüre erhitzen damit sie flüssiger wird und die erste Kuchenhälfte damit bestreichen. Kurz abkühlen lassen. Nun die Hälfte der Haselnuss-Sahne auftragen. Den zur Seite gestellten Kuchenrest darüber zerbröseln und dann die zweite Hälfte Haselnuss-Sahne darüber geben. Den Deckel (zweite Kuchenhälfte) aufsetzen und vorsichtig andrücken.
  11. Für den Überzug 50g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen, esslöffelweise unter die vorher ebenfalls zur Seite gestellte 150g Haselnuss-Sahne ziehen und den Kuchen damit bestreichen. Mit geraspelter Schokolade verzieren. Fertig! So schlimm war`s gar nicht, oder?