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Black Coconut Shake

Seit ein paar Tagen scheint nun endlich die Sonne. Ich traue dem Braten zwar noch nicht ganz, aber zu einem Kaltgetränk konnte ich mich immerhin inspirieren lassen. 100% sommerlich ist es dennoch nicht geworden…weder farblich noch geschmacklich…aber gut, richtig gut! Und 50% sind es ganz bestimmt, vielleicht sogar 70 😉

Gefrorene Banane und Kokosmilch geben einen sommerlichen Touch, das Marzipan verleiht dem Topping die nötige Süße und mit Hilfe der Aktivkohle wird es so richtig hübsch schwarz. Aber aufpassen, sie färbt nicht nur das Getränk 😉 Die Erdbeere(n) sind eigentlich nur Deko, würden sich aber zusätzlich als Püree im Glas ganz gut machen.

Falls Ihr keine Kokoskohle zuhause habt, möchte ich Euch diese ans Herz legen. Die verwende ich selbst in meiner Küche und kann nicht meckern. Soll übrigens auch für hellere Zähne sorgen…. nur falls das jemand nötig hat 😉

 

 

Für 2 Personen

Zutaten

  • 1                      Dose Kokosmilch (400ml)
  • 2                      Bananen, geforen (ca.170g)
  • 1TL                 Kokosnuss Aktivkohle
  • 50g                 Marzipanrohmasse
  • 2                      Sahnesteif
  • Eiswürfel

 

Zubereitung

  1. 160g vom festen Teil der Kokosmilch abnehmen und in ein Gefäß geben.
  2. Marzipanrohmasse mit 2EL vom flüssigen Teil der Kokosmilch im Wasserbad erhitzen und solange rühren bis eine homegene Creme ensteht. Nun das Ganze unter den festen Kokosteil (Punkt 1) heben. Für 45-60 Minuten in den Froster geben und gelegentlich umrühren.
  3. Kurz vor Ablauf der in Punkt 2 angegebenen Zeit die gefrorenen Bananen zusammen mit der restlichen Kokosmilch in der Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab cremig mixen.
  4. Kokos-Marzipan-Creme aus dem Froster holen, Sahnesteif zugeben und mit dem elektrischen Schneebesen „aufschlagen“.
  5. Eiswürfel in die Gläser geben, Bananen-Kokosmix einfüllen und mit der Marzipancreme toppen .

Schokoladen-Donuts mit Erdnussbutter-Füllung

Hallihallo! Eigentlich wäre es Zeit für ein Oster- Rezept. Hm, ich hab mich dagegen entschieden, weil ich finde, dass Ihr unbedingt diese Donuts nachbacken müsst. Ofengebacken, ganz soft, mit cremiger Erdnussbutter innen drin und fein herb im Geschmack. Und wer weiß, mit ein wenig Kreativität bei der Deko schaffen sie es vielleicht ja trotzdem auf Eure Oster-Tafel 😉

Aber Achtung: Für dieses Rezept benötigt Ihr eine Silikon-Backform wie diese hier.

 

Für eine 6er Silikon-Donutform

Teig

  • 80g                 Mehl
  • 40g                 Zucker
  • 1/2TL             Backpulver
  • 25g                  Backkakao
  • 20g                 neutrales Öl (z.B. Raps-)
  • 60ml              Haferdrink
  • 70ml               Wasser
  • 1 Prise             Salz

Füllung

  • 90-100g         Erdnussbutter

Glasur (optional)

  • 100g                Zartbitterschokolade
  • 1TL                  neutrales Öl
  • etwas gehackte Schokolade zum Verzieren

Zubereitung

  1. Zunächst für die Füllung die Erdnussbutter in einen Dressiersack mit Tülle Gr.7 geben und 6 Ringe mit 6-7cm Durchmesser auf einen Teller oder Brett (mit Backpapier ausgelegt) spritzen. Das Ganze für  30 Minuten in den Froster geben.
  2. Für den Teig alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen.
  3. Öl, Haferdrink und Wasser ebenfalls mischen und nach und nach mit dem Schneebesen unter die Mehlmischung rühren bis ein homogener Teig entstanden ist.
  4. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. 2/3 des Teiges gleichmäßig auf die Mulden verteilen. Die angefrosteten Erdnussbutter-Ringe vorsichtig vom Backpapier lösen, hinein setzen und leicht eindrücken. Den restlichen Teig obenauf geben, so dass die Ringe komplett bedeckt sind.
  6. In den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 18 Minuten backen. (Stäbchenprobe).
  7. Donuts aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und aus der Form lösen. Nun entweder pur genießen,  mit etwas Backkakao bestäuben oder mit Zartbitterschokolade überziehen (Schritt 8).
  8. Die Donuts am besten nochmals für 30 Minuten in den Froster geben, damit sie stabiler werden. Schokolade zusammen mit Öl im Wasserbad schmelzen und die Donuts damit schnell überziehen (ich habe sie auf eine große Rouladennadel gespießt und ringsum mit einem Backpinsel dick bestrichen). Vorm dem Festwerden mit gehackter Schokolade bestreuen.

Nur mit Kakao bestäubt

Hier mit Schokolade umhüllt.

 

Schoko-Gugelhupf

…mit Haselnüssen und fein geraspeltem Apfel. Lecker, locker und saftig…mehr kann ich heute aus Zeitgründen nicht dazu sagen…muss ich aber auch gar nicht 🙂

 

Deutsch

Für eine Springform mit 20cm Durchmesser

Teig

  • 350g               Mehl
  • 45g                  Backkakao
  • 1                       Backpulver
  • 100g                brauner Zucker
  • 70g                  Haselnüsse, gemahlen
  • 100g                neutrales Öl (z.B. Raps-)
  • 250ml             Haferdrink
  • 120ml             Wasser
  • 100g                mürber Apfel, ohne Schale, fein geraspelt
  • 1 Prise             Salz

Außerdem

  • Fett und Paniermehl für die Backform
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen.
  2. Öl, Haferdrink und Wasser ebenfalls mischen und nach und nach mit dem Schneebesen unter die Mehlmischung rühren bis ein homogener Teig entstanden ist. Zum Schluss den geraspelten Apfel unterziehen.
  3. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Backform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  5. Teig in die Form füllen, kurz auf die Arbeitsfläche stoßen, in den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 50 Minuten backen. (Stäbchenprobe).
  6. Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, stürzen und mit Puderzucker bestäuben.

 

English

For a bundt cake baking tin with a diameter of 20cm

Dough

  • 350g               wheat flour
  • 45g                  baking cocoa
  • 15g                   baking powder
  • 100g                fine brown cane sugar
  • 70g                  ground hazelnuts
  • 100g                vegetable oil (tasteless)
  • 250ml             oat milk
  • 120ml             water
  • 100g                crumbly apple, peeled, fine grated
  • 1 pinch            salt

In addition

  • vegan butter and breadcrumbs to prepare the baking tin
  • powdered sugar for decoration

Preparation

  1. Mix together all dry ingredients in a big bowl.
  2. Also mix oil, oat milk and water and whisk it into the dry ingredients until smooth. Finally fold in the grated apple.
  3. Fill all in the prepared bundt cake tin and bake at 180°C in the pre-heated oven for about 50 minutes.
  4. Turn out of the tin when cold and decorate with powdered sugar.

Matcha-Marzipan-Kugeln

Haaach… endlich finde ich die Zeit um ein neues Rezept für Euch niederzuschreiben. Der Januar war vollgepackt mit Arbeit und auch im Februar wird sich das nicht ändern, was wirklich sehr schön ist….aber es fällt natürlich zunehmend schwerer, regelmäßig am Blog zu arbeiten. Ich hoffe, Ihr habt Verständnis und ich kann Euch mit diesem Rezept ein wenig milde stimmen! Das geht diesmal wieder an die Matcha-Liebhaber unter Euch und alle die, die es noch werden wollen 🙂

Ergibt ca. 15 Stück

Teig

  • 100g                 Mehl
  • 1 gestr.TL        Backpulver
  • 60g                   Zucker
  • 5g                      Sojamehl
  • 1TL                   Matcha-Tee-Pulver
  • 70ml                 Sojadrink
  • 40g                    neutrales Öl
  • 1 Prise               Salz

Füllung

  • 15                      Marzipankartoffeln (optional etwa 120g Marzipan)
  • 80g                   Sojajoghurt natur

Ummantelung

  • 70g                   Zartbitterkuvertüre
  • 1TL                   neutrales Öl
  • 60g                   Cornflakes

Außerdem

  • Backpapier

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Teig alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Öl und Sojadrink zugeben und mit dem elektrischen Handrührgerät zu einer homogenen Masse verquirlen.
  3. Den Teig auf das Backpapier streichen (möglichst gleich hoch, damit er gleichmäßig durchbackt) und je nach Höhe für 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene backen (Stäbchenprobe) und dann vollständig auskühlen lassen.
  4. Den kalten Kuchen in eine Schüssel bröseln. Mit 80g Sojajoghurt verkneten.
  5. Je etwa 20g vom Kuchen-Sojajoghurt-Gemisch um eine Marzipankartoffel legen und zu einer Kugel formen.
  6. Zartbitterkuvertüre und 1TL Öl im Wasserbad schmelzen.
  7. Cornflakes mit einem Mörser zerkleinern.
  8. Die Kugeln in Kuvertüre tauchen, kurz abtropfen lassen und in Cornflakes wälzen.
  9. Auf einem Kuchengitter fest werden lassen. Fertig sind die kleinen Kugeln mit einem Fudge-Kern und einer knackig krossen Hülle!

Zupfbrot mit rotem Pesto

Zunächst einmal wünsche ich Euch allen ein erfolgreiches und vor allem gesundes Neues Jahr ! Das erste Rezept, das ich in 2018 mit Euch teilen möchte, ist ein herzhaftes, sehr fluffiges   Zupfbrot. Super geeignet für jedes Partybuffet,  nette Grillabende (wenn auch noch etwas Zeit bis dahin ;-)), zu Suppen oder Gemüsepfannen. Viel Spaß damit, und lasst es Euch gut gehen!

Für eine Kastenform mit 9x20cm

Teig

  • 380g                 Mehl
  • 1                        Trockenhefe
  • 1TL                   Zucker
  • 25g                    neutrales Öl
  • 210ml               Sojadrink

Füllung

  • 30g                    getrocknete Tomaten
  • 20g                    Sonnenblumenkerne
  • 10g                    Kürbiskerne
  • 10g                    Pinienkerne
  • 90g                    Olivenöl
  • 1TL                    Oregano, getrocknet
  • 1Prise                Zucker
  • 1Spritzer          Zitronensaft

Außerdem

  • Mehl zum Ausrollen des Teiges
  • Fett und Paniermehl für die Backform

Zubereitung

  1. Mehl, Trockenhefe und Zucker in einer großen Schüssel mischen. Nun nach und nach Sojadrink und Öl zugeben und alles zu einem homogenen Teig verkneten. An einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen bis sich der Teig deutlich vergrößert hat (mindestens 1h).
  2. In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten. Dafür einfach alle Zutaten in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab zerkleinern und vermengen.
  3. Die Kastenform mit etwas Margarine fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  4. Sobald der Teig deutlich aufgegangen ist, die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig möglichst quadratisch ausrollen bis er eine Größe von ca. 42x42cm erreicht hat.
  5. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Nun das Pesto gleichmäßig auf die Teigplatte streichen. Mit einem Messer 36 Quadrate a´7x7cm schneiden. Die Platten häufchenweise übereinander stapeln (immer gerade soviele, dass der Turm nicht umkippt). Dann alles in die Form setzen. Dabei muss überhaupt nicht akkurat gearbeitet werden…..im Gegenteil, versetzt die einzelnen Platten etwas um eine schönere Optik zu erhalten.
  7. Das Zupfbrot auf der unstersten Schiene etwa 40 Minuten backen. Ich habe meines nach ca. 30 Minuten mit einem Stück Alufolie abgedeckt um ein übermäßiges Braunwerden zu verhindern.
  8. Das Brot am besten direkt in der Form warm oder kalt servieren.

Florentiner

Los geht`s mit meinem ersten Weihnachtsrezept des Jahres: Florentiner, einem traditionellem Gebäck welches wohl tatsächlich in Italien vollkommen unbekannt ist.

Üblicherweise sind nur Nüsse oder Mandeln enthalten. Ich habe einen Teil davon mangels genügend Vorräten durch gepoppten Amaranth ersetzt. Bei diesen Talern sind aber der Fantasie sowieso keine Grenzen gesetzt. Ich denke, ich werde mich demnächst noch einmal an ein weiteres Rezept setzen.

Um eine schöne runde Form zu bekommen, habe ich flache Muffinförmchen aus Papier genutzt. Solltet Ihr keine zur Hand haben, dann müsste auch das Aufsetzen auf Backpapier funktionieren…habe ich allerdings noch nicht getestet. Erfahrungen Eurerseits sind mir aber sehr willkommen. Viel Spaß mit dem Rezept!

Ergibt 8 Stück mit 7cm Durchmesser

Mandelmasse

  • 40g                   Zucker
  • 40g                   Sojasahne zum Kochen
  • 30g                   vegane Margarine (z.B. Sojola)
  • 10g                   Karamellsirup, dickflüssig
  • 50g                   Mandeln, gehobelt
  • 25g                   Amaranth, gepufft
  • 10g                   Orangeat

Glasur

  • 40g                  vegane Zartbitterkuvertüre
  • 10g                   Kokosfett

Außerdem

  • 8 Papier-Muffinförmchen (7cm Durchmesser)

Zubereitung

  1. Orangeat klein hacken.
  2. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Zucker, Sojasahne, Margarine und Karamellsirup in einem kleinen Topf verrühren und zum köcheln bringen .
  4. Mandeln, Amaranth und Orangeat zugeben und für eine Minute köcheln lassen.
  5. Die Masse in 8 Papierförmchen füllen und mit Hilfe eines Teelöffelrückens etwas glatt streichen.
  6. Förmchen auf den Gitterrost des Ofens stellen. Für 8-10 Minuten auf der mittleren Schiene goldbraun backen.
  7. Kurz abkühlen lassen, aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter gänzlich auskühlen lassen.
  8. Kuvertüre zusammen mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen. Die Unterseite der Florentiner eintauchen. Auf einem Kuchen-bzw. Pralinengitter fest werden lassen. Guten Appetit.

Rosinenbrötchen

 ”Kekse mit Rosinen, die aussehen wie Schokostückchen, haben mich zu einem sehr misstrauischen Menschen gemacht.“

Dieser Spruch trifft voll und ganz auf mich zu. Und ich glaube, ich werde mir irgendwann noch das entsprechende Shirt besorgen um dieses Statement durch die Welt zu tragen. Ich mag sie einfach nicht…gut möglich, dass ich durch meine Kindheit in Ostdeutschland eine Art Christstollen-Trauma habe. Manchmal, aber auch nur manchmal!, muss man über seinen Schatten springen…schließlich wohne ich hier ja nicht alleine. Und so habe ich es erneut gewagt und den kleinen Biestern einen Platz in meiner Küche eingeräumt. Interessanterweise finde ich sie in diesen Brötchen überhaupt nicht so schlimm. Liegt aber sicherlich auch daran, dass nur wenig drin sind…im Gegensatz zu besagtem Stollen, der manchmal gefühlt komplett aus Rosinen bestand, die von ein wenig Teig zusammen gehalten wurden.

Beachtet bitte zwei Dinge:

1. Damit die Rosinen nicht austrocknen weicht sie am besten über Nacht in Wasser (oder Rum) ein oder kocht sie für etwa 20 Minuten vor der Weiterverarbeitung.

2. Knetet die Rosinen sofort mit ein, sonst bekommt Ihr sie nicht gleichmäßig untergemengt…ich spreche da aus Erfahrung 🙁

 

Und, falls Ihr rosinentechnisch so gar nicht über Euren Schatten springen könnt, lasst sie einfach weg. Die Brötchen schmecken echt auch ohne!

Ergibt 8 Stück

Teig

  • 350g                 Mehl
  • 1/2                     Frischhefe (ca.21g)
  • 50g                    brauner Zucker
  • 40g                    neutrales Öl
  • 140ml                Sojadrink
  • 70g                     Sojajoghurt Vanille
  • 50g                     Rosinen, über Nacht eingeweicht in Wasser oder Rum
  • 1 Prise                Salz

Außerdem

  • Backpapier

Zubereitung

  1. Mehl in eine große Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen. Hefe zerbröseln und mit dem Zucker heinein geben.
  2. Sojadrink vorsichtig erwärmen (nur lauwarm, nicht heiß, weil sonst die Hefe zerstört wird). Zur Zucker-Hefe-Mischung geben und mit etwas vom Mehl zu einem dicken Brei verrühren. An einem warmen Ort stehen lassen bis die Masse deutlich Blasen wirft.
  3. Nun Salz, Öl, Sojajoghurt und Rosinen zugeben und solange mit der Küchenmaschine (oder wer stark ist, mit bloßen Händen) kneten bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
  4. Den Teig in 8 gleiche Stücke teilen und diese auf wenig bemehlter Arbeitsfläche zu etwa 40cm langen Strängen formen. Diese dann jeweils aufrollen und das Ende mit etwas Wasser „ankleben“, damit die Schnecken später nicht aufdröseln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und mit einem Küchentuch abdecken.
  5. Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Das Blech (ohne Küchentuch ;-)) in den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 20 Minuten goldbraun backen. Fertig!

Matchacremekuchen

Liebe Freunde des grünen Tees, heute habe ich ein Rezept nur für Euch. 🙂 Ein geschichteter Kuchen mit einem schokoladigen Boden, einem Hauch Tonkabohne und gleich zweimal Matcha on Top. Wer den herben Geschmack mag, wird diesen Kuchen lieben. Probiert ihn unbedingt mal aus! Ich habe im Rezept eine quadratische Backform angegeben. Wer eine solche nicht hat bzw. nicht mit den entsprechenden Abmessungen, der kann auch direkt ein Backblech mit aufgestelltem Backrahmen nutzen.

Für eine quadratische Backform 27cmx27cm + Backrahmen

Boden

  • 280g                Mehl
  • 10g                  Backpulver
  • 75g                   brauner Rohrzucker
  • 25g                  Backkakaopulver
  • 140ml              Sojadrink Schokolade
  • 175ml              Wasser
  • 75g                   neutrales Öl
  • 1 Prise             Salz

Tonkacreme

  • 120g                vegane Margarine (z.B. Alsan Bio), zimmerwarm
  • 70g                  Sojaschlagcreme, gesüßt
  • 50g                  Puderzucker
  • 1/3                   Tonkabohne, Abrieb davon

Matchacreme

  • 100g                 weiße Reismilchschokolade
  • 230g                 Sojaschlagcreme, gesüßt
  • 1                        Sahnesteif
  • 4g                     Matchateepulver (etwa 2 gehäufte TL)

Matchagelee

  • 250ml              Wasser
  • 2EL                  Zucker
  • 1                       Tortenguss, klar
  • 1TL                  Matchateepulver

Außerdem

  • Backpapier
  • weiße Reismlichschokolade zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Für den Boden Mehl, Backpulver, Zucker, Kakaopulver und Salz in einer Schüssel mischen. Sojadrink, Wasser und Öl ebenfalls mischen. Die flüssigen nun nach und nach zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren..
  2. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Backform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Die Form kurz auf die Arbeitsplatte schlagen, damit großzügige Lufteinschlüsse verschwinden. In den Ofen geben und für etwa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen (Stäbchenprobe).
  4. Nun die Tonkacreme zubereiten. Dafür die zimmerwarme Margarine schaumig schlagen, den Puderzucker und Abrieb der Tonkabohne mit dem elektrischen Handrüher untermixen. Zum Schluss nach und nach die aufgeschlagene Sojasahne unterziehen bis eine homogene Masse entsteht.
  5. Die Tonkacreme auf den abgekühlten (und eventuelle mit einem Messer etwas begradigten) Boden streichen. Kalt stellen.
  6. Für die Matchacreme zunächst die Reismilchschokoladezusammen mit dem Matchapulver im Wasserbad schmelzen. 230g Sojasahne mit Sahnesteif aufschlagen. Nun nach und nach die flüssige Matchaschokolade unterziehen.
  7. Die Matchacreme gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Damit das Gelee später nicht an den Seiten herunter läuft einen Backrahmen aufsetzen und mit selbigem gleich die ungeraden Kanten eliminieren. Kalt stellen.
  8. Für den Guss 250ml Wasser mit Tortengusspulver, Zucker und Matchatee glatt rühren. Das Ganze zum Kochen bringen, von der Herdplatte nehmen und etwa 1 Minute abkühlen lassen. Dann schnell mit einem Esslöffel von der Mitte heraus auf dem Kuchen verteilen. In den Kühlschrank geben bis der Guss fest ist. In kleine Quadrate schneiden, mit geraspelter/gehackter Reismilchschokolade verzieren.

Viel Spaß beim Nachbacken!!!

Genutzt habe ich übrigens das Teepulver von MiuMatcha. Hier gelangt Ihr direkt zum Anbieter und mit dem Code“VEGANZUTISCH15“ könnt Ihr bei Eurer ersten Bestellung sogar 15% sparen.

Apfel-Grieß-Kuchen

Noch kein Rezept im Oktober, geschweige denn September…meine Herren, es wird Zeit. Der heutige Kuchen ist wieder von der schneller zuzubereitenden Sorte. Ich hoffe, das ist in Eurem Sinne! Solltet Ihr größeres Interesse an Exemplaren mit mehr Chichi haben, dann lasst es mich bitte wissen!!! Mein Rezeptebuch ist voll….und ich würde mir die Mühe machen 😉

Für eine Springform mit 18cm Durchmesser

Teig

  • 275g               Weichweizengrieß
  • 200ml            Sojadrink Vanille
  • 1                       Backpulver
  • 100g               Zucker
  • 100g               Mandeln, gemahlen
  • 70g                 neutrales Öl (z.B. Raps-)
  • 150g               Apfelmus
  • 200g               Apfel, Endgewicht
  • 1/2TL             Zimt, gemahlen
  • 1 Msp.            Nelken, gemahlen
  • 1 Prise             Salz

Außerdem

  • Fett und Paniermehl für die Backform
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Weichweizengrieß mit Sojadrink verrühren und 15 Minuten quellen lassen.
  2. Backpulver, Zucker, Mandeln, Zimt, Nelken und Salz in einer großen Schüssel mischen. Mit dem elektrischen Handrührgerät Öl und Apfelmus unterrühren. Die Grieß-Sojadrink-Mischung zugeben und glatt rühren.
  3. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Backform fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
  5. Den Apfel vom Kerngehäuse befreien, schälen (wer mag kann die Schale auch dran lassen) und in kleine Stücke schneiden. Sofort unter den Teig heben, damit sie nicht braun werden.
  6. Teig in die Form füllen, obenauf etwas glatt streichen, in den Ofen geben und auf der mittleren Schiene für etwa 30 Minuten backen. Dann mit einem Stück Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, und für weitere 30 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  7. Kuchen aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

 

Apfel-Grieß-Kuchen.