Ein fluffiges, veganes Brot zum Abreißen.
Zunächst einmal wünsche ich Euch allen ein erfolgreiches und vor allem gesundes Neues Jahr! Ich hoffe, Ihr hattet ein paar erholsame Feiertage und der Start in die erste(n) Arbeitswoche(n) war(en) nicht allzu hart.
Das erste Rezept, das ich in 2018 mit Euch teilen möchte, ist ein herzhaftes und sehr fluffiges Zupfbrot. Wie der Name vermuten lässt, kann ein derartiges Brot ohne Arbeitsgerät zerteilt werden. Die bloßen Finger reichen aus, um galant Scheiben vom Backwerk abzutrennen. Was für eine Erfindung! Schade eigentlich, dass es nicht meine war…
Damit besagtes problemloses Abtrennen gelingt, wird ein Hefeteig ausgerollt und mit einer herzhaften oder süßen Füllung bestrichen. Diese Füllung muss in irgendeiner Form Fett enthalten, sonst lässt sich gar nichts trennen und der Teig backt Eure Füllung einfach mit ein. Wir nutzen für dieses Rezept ein selbstgemachtes Pesto. Das nötige Fett und damit der Teigplatten-Trenner ist das darin enthaltene Olivenöl.
Die mit Pesto bestrichene Teigplatte wird in Scheiben geschnitten, in einer Form dicht aneinander gereiht und anschließend gebacken.
Unser heutiges, herzhaftes Zupfbrot ist optimal geeignet für jedes Partybuffet, zu Suppen oder Gemüsepfannen. Und ganz bestimmt für nette Grillabende, auch wenn vielleicht noch etwas Zeit bis dahin ist.
Ach, was rede ich da…die echten Grillfans unter Euch kennen sicher keine dafür ungeeignete Jahreszeit. Und keine miesen Temperaturen. Sondern maximal schlechte Bekleidung, oder? Ein Feuerchen im Schnee soll ja auch was romantisches haben.
Ganz egal. Wir können uns hier darauf einigen, dass das Zupfbrot zu gar vielen Gelegenheiten passt und es sowieso nicht immer einen bestimmten Anlass braucht. Jawohl! Und wer sagt eigentlich, dass die Gäste auf einer Grillparty mit im Schnee stehen müssen? Auf die Couch muss schließlich auch jemand aufpassen 😉
Das Zupfbrot schmeckt warm direkt aus dem Ofen, kann aber genauso gut kalt gegessen werden. Probiert es unbedingt einmal aus!
Ich wünsche viel Spaß dabei! LG 🙂

Dieses Zupfbrot ist vegetarisch und vegan. Es wird ohne Milch, ohne Eier und sonstige Zutaten tierischen Ursprungs zubereitet.


Veganes Zupfbrot mit rotem Pesto
Kochutensilien
- 1 Kastenform 10x20cm
- 1 Teigroller
- 1 Pürierstab
Zutaten
Teig
- 380 g Mehl
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 1 TL Zucker
- 1 Prise Salz
- 25 g neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps-)
- 210 ml Sojadrink
Pesto
- 30 g getrocknete Tomaten
- 20 g Sonnenblumenkerne
- 10 g Kürbiskerne
- 10 g Pinienkerne
- 90 g Olivenöl
- 1 TL Oregano getrocknet
- 1 Prise Zucker
- 1 Spritzer Zitronensaft
Außerdem
- etwas Mehl zum Ausrollen des Teiges
- etwas Fett und Paniermehl für die Backform
Anleitung
- Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Nun nach und nach Sojadrink und Öl zugeben und alles zu einem homogenen Teig verkneten. An einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen bis sich der Teig deutlich vergrößert hat (mindestens 1h).
- In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten. Dafür einfach alle Zutaten in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab zerkleinern und vermengen.
- Die Kastenform mit etwas Margarine fetten und mit Paniermehl ausstreuen.
- Sobald der Teig deutlich aufgegangen ist, die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen und den Teig möglichst quadratisch ausrollen bis er eine Größe von ca. 42x42cm erreicht hat.
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Nun das Pesto gleichmäßig auf die Teigplatte streichen. Mit einem Messer 36 Quadrate a´7x7cm schneiden. Die Platten häufchenweise übereinander stapeln (immer gerade soviele, dass der Turm nicht umkippt). Dann alles in die Form setzen. Dabei muss überhaupt nicht akkurat gearbeitet werden…..im Gegenteil, versetzt die einzelnen Platten etwas um eine schönere Optik zu erhalten.
- Das Zupfbrot auf der unstersten Schiene etwa 40 Minuten backen. Ich habe meines nach ca. 30 Minuten mit einem Stück Alufolie abgedeckt um ein übermäßiges Braunwerden zu verhindern.
- Das Brot am besten direkt in der Form warm oder kalt servieren.
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