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Veganer Wölkchenkuchen

Blitzrezept für einen leckeren veganen Streuselkuchen vom Blech.

Nach dem veganen Himbeerkuchen gibt es direkt den Nächsten mit Streuseln. Aber Streuselkuchen geht immer. Da stimmt Ihr mir zu, oder? Sonst hättet Ihr Euch vermutlich auch gar nicht auf diesen Beitrag verirrt. Oder sagen wir, Ihr habt zumindest ein gesteigertes Interesse an Streuseln. Sehr gut! Na dann schauen wir uns den Kuchen doch einmal gemeinsam an:

Den zweifarbigen Streuselkuchen aus meinem Buch (leider nur in der ausverkauften Ausgabe „Klassiker vegan backen“ mit 70 Rezepten) kennt Ihr vielleicht schon. Der besteht ja aus einem Hefeteig-Boden und zweierlei Streuseln. Einer meiner Lieblingskuchen übrigens und eigentlich gar nicht zu toppen. Zumindest geschmacklich nicht.

Unser heutiger Kuchen kann dafür aber mit seiner extrem schnellen Zubereitung punkten, ist trotzdem lecker und damit eine echte Alternative zum Hefekuchen.

Er trägt den hübschen Namen „Wölkchenkuchen“ (oder auch „Wolkenkuchen“). Das rührt sicherlich von den dunklen Streuseln, die sich auf einem hellen Rührteig betten und mit viel Fantasie kleinen Wolken gleichen. Vielleicht hat es aber auch ein bisschen damit zu tun, das dieser Kuchen herrlich leicht und fluffig ist.

Der Rührteig, der die Basis bildet, ist recht flüssig ist und so können die schwereren Streusel etwas einsinken. Selbige werden mit einer veganen Butteralternative hergestellt, während der Teig für den Boden mit neutralem Pflanzenöl angerührt wird.

Die Zubereitungszeit würde ich auf schlappe 20 Minuten schätzen. Weitere 20 Minuten Zeit im Ofen dazu und dann kann er in Ruhe abkühlen. Wenn das geschehen ist, nur noch Puderzucker drüber. Fertig!

Und so könnt Ihr ihn problemlos am Morgen für den Kindergeburtstag am Nachmittag backen. Oder gar noch nach der Arbeit für den nächsten Tag im Büro oder den Kuchenbasar in der Schule.

Eine richtig schnelle Nummer also, die sich prima in (mehr oder weniger) kleine Stücke teilen lässt und so sowohl den großen als auch kleinen Kuchenhunger stillt.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit diesem veganen Blitzrezept und melde mich ganz bald mit einem Neuen zurück. Das lässt sich zwar nicht ganz so schnell zubereiten, kommt dafür aber ohne einen Backofen aus.

Neugierig? Dann schaut im Laufe der Woche ruhig nochmal auf dem Blog vorbei oder tragt Euch in den monatlichen Newsletter ein. LG 🙂

Dieser schnelle Blechkuchen ist vegan. Das heißt, er kommt ohne Milch, ohne Eier und sonstige Zutaten tierischen Ursprungs aus.

Veganer Wölkchenkuchen

Kati Neudert
Super schnelles Rezept für einen veganen Streuselkuchen
5 from 1 vote
Portionen 1 Obstkuchenblech 38x24cm

Kochutensilien

  • 1 Obstkuchenblech 38x24cm mit Backpapier
  • 1 Schüssel
  • 1 Schneebesen

Zutaten
  

Dunkler Teig

  • 80 g Mehl Typ 405
  • 50 g Zucker
  • 35 g Backkakao
  • 1 Prise Salz
  • 65 g vegane Butter kalt

Heller Teig

  • 300 g Mehl Typ 405
  • 10 g Backpulver
  • 120 g Zucker
  • 250 g Sprudelwasser
  • 60 g neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps-)
  • 1 TL Vanilleextrakt

Außerdem

  • etwas Puderzucker zum bestäuben

Anleitung
 

  • Das Obstkuchenblech mit Backpapier auslegen.
    Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Nun zuerst den dunklen Teig zubereiten. Dafür alle trocknen Zutaten mit der kalten veganen Butter zu einem festen Teig verkneten. Das geht prima mit den Händen.
  • Nun für den hellen Teig Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen.
    Sprudel, Pflanzenöl und Vanilleextrakt ebenfalls mischen und nach und nach mit einem Schneebesen in die Mehlmischung einrühren bis ein homogener, recht flüssiger Teig enstanden ist. Nicht länger rühren als nötig, sonst verkleistert der Teig!!!
  • Den hellen Teig auf das Backblech gießen und möglichst glatt streichen.
    Dann den dunklen Teig darüber zupfen/krümeln.
  • Den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 20 Minuten backen. Stäbchenprobe!
  • Den Kuchen nach vollständigem abkühlen nach Herzenslust mit Puderzucker bestäuben.

www.vegan-zu-tisch.de

Weitere tolle vegane Rezepte mit Streuseln findet Ihr hier:

Himbeer-Streuselkuchen

Ein fruchtiger veganer Blechkuchen mit Himbeeren und ganz viel Streuseln.

Ich hatte es bereits angekündigt. Heute wird es wieder beerig. Im neuen Rezept erwartet Euch nämlich ein herrlich fruchtiger Blechkuchen mit Himbeeren satt. Es gab in den letzten Wochen bereits ein paar andere Rezepte mit den süßen Früchtchen, wie zum Beispiel diese hübsche Vegane Schoko-Himbeer-Torte oder die Vegane Sekt-Creme mit Himbeeren.

Hintergrund für die aktuell relativ häufige Verwendung der Zutat ist der, dass ich von der letzten, sehr guten Saison noch einiges an unterschiedlichen Beeren im Froster habe. Ich habe aber letztes Jahr auch gepflückt wie blöde. Und nun komme ich kaum nach mit der Verwertung. Denn sämtliches gefrorenes Obst (und auch Gemüse) muss nun so langsam Platz machen. Immerhin rechne ich bereits in drei Monaten mit der ersten Erdbeerernte. Bis dahin sollte der Tiefkühlschrank bestenfalls vollständig geleert und auf Hochglanz poliert sein um die neue Ware gebührend zu empfangen. 😉

Und so musste, oder durfte diesmal wieder ein Teil der Himbeeren dran glauben und hat es mit stolzen 500g in unseren saftigen Blechkuchen geschafft. Zusammen mit einem veganen Quark, im Rezept als Quarkalternative bezeichnet, ergibt das eine cremig fruchtige Füllung zwischen einem Mürbeteigboden und einer leckeren Streuselschicht.

Nach dem Backvorgang und einer kleinen Abkühlphase müsst Ihr das Ganze nur noch nach Herzenslust mit Puderzucker bestäuben und schon habt Ihr ein Blech voller Liebe, das Ihr an Eure hungrige Meute verfüttern könnt und das hoffentlich sehr viel Anklang findet.

Bewertet ihn gern und gebt ein Feedback in den Kommentaren, wie die Zubereitung so geklappt und ob er Euch gemundet hat. Vielen Dank dafür im voraus!

Ich gehe jetzt mal in den Garten, ein bisschen Vitamin D tanken und den Erdbeerpflanzen gut zureden, damit ich den Gefrierschrank gerade nicht für umsonst räume. Euch wünsche ich ein schönes Wochenende mit ganz viel Sonne und gutem Kuchen. Bis bald 🙂

Dieser Blechkuchen ist vegan. Das heißt, er kommt ohne Milch, ohne Ei und sonstige Zutaten tierischen Ursprungs aus.

Veganer Himbeer-Streuselkuchen

Kati Neudert
ein fruchtiger veganer Streuselkuchen vom Blech
Gericht Backen, Blechkuchen, Kuchen, süß
Portionen 1 Obstkuchenblech 38x24cm

Kochutensilien

  • 1 Obstkuchenblech 38x24cm
  • 1 Bogen Backpapier
  • 1 kleine Schüssel
  • 1 Schneebesen
  • 1 große Schüssel
  • 1 elektrischer Handrührer (oder Küchenmaschine) mit Knethaken und Quirl(en)

Zutaten
  

Boden

  • 300 g Mehl Typ 405
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g vegane Butter kalt
  • 25 g Wasser

Füllung

  • 500 g Tiefkühl-Himbeeren
  • 400 g vegane Quarkalternative ungesüßt
  • 30 g Speisestärke
  • 25 g Sojadrink
  • 50 g vegane Butter sehr weich
  • 50 g Zucker

Streusel

  • 300 g Mehl Typ 405
  • 100 g Zucker
  • 200 g vegane Butter kalt

Außerdem

  • etwas Puderzucker zum bestäuben

Anleitung
 

  • Die Himbeeren aus dem Froster nehmen und auf einem großen Teller ausbreiten, damit sie nicht so zusammen kleben.
  • Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Das Obstkuchenblech mit Backpapier auslegen und dieses mit gaaanz wenig veganer Butter ein bisschen ankleben, damit es beim Ausrollen des Mürbeteigs nicht hin und her rutscht.
  • Nun für den Teig Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen.
    Die kalte vegane Butter in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit dem Wasser zugeben.
    Alles zu einem Teig verkneten. Gar nicht so lange kneten. Er sollte nur zusammenhalten und sich ausrollen lassen.
  • Den Teig auf das Backblech legen und mit einem kleinen Teigroller oder Glas möglichst gleichmäßiig auf die Größe des Blechs ausrollen. Dabei keinen Rand stehen lassen.
    Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen.
    Nun für 10 Minuten auf der mittleren Schiene vorbacken.
  • In der Zwischenzeit den Streuselteig zubereiten.
    Dafür alle Zutaten zu einem eher krümeligen Teig verkneten.
  • Für die Füllung zuerst die Speisestärke mit dem Sojadrink in einer kleinen Schüssel glatt rühren.
    In einer großen Schüssel die weiche!!! vegane Butter mit dem Zucker auf hoher Stufe mit den Quirlen des elektrischen Rührers vermengen.
    Die Quarkalternative zugeben und verrühren.
    Dann das Speisestärkegemisch ordentlich untermischen. Das bitte wirklich gut, damit sich alles schön gleichmäßig in der Masse verteilt.
    Nun die Himbeeren vorsichtig mit einem Löffel unterheben.
  • Zuerst die Himbeer-Quark-Masse auf dem vorgebackenem Boden verteilen.
    Dann die Streusel darüber zupfen.
  • Den Kuchen für 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
    Danach nochmal für etwa 3 Minuten die Grillfunktion zuschalten, damit die Streusel etwas mehr Farbe bekommen.
  • Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestäuben.

www.vegan-zu-tisch.de

Noch mehr leckere vegane Blechkuchen-Rezepte findet Ihr hier:

Blumenkohl-Kartoffel-Auflauf

Ein schnelles veganes Ofengericht mit Blumenkohl und Kartoffeln in einer cremigen Soße.

Hallo zusammen! Nach einer kurzen Pause geht es hier ab heute wieder richtig rund. Lang genug Däumchen gedreht. Jetzt wird wieder gekocht und gebacken 😉

Wir starten mit einem herzhaften Gericht aus Blumenkohl, Kartoffeln und einer cremigen Soße. Alles wandert zusammen in eine Auflaufform und wird final mit veganem Reibekäse überbacken.

Eben jener Reibekäse wird nicht nur obendrüber gestreut, sondern auch in ein halbes Päckchen Sojasahne eingerührt. Damit ist diese Speise schon nicht ganz ohne, erhebt aber auch nicht den Anspruch auf die Kategorie „besondes gesund“. Wohl aber auf die mit dem schönen Namen „Soulfood“.

Das bedeutet aber auch, dass dieses Gericht großes Suchtpotenzial hat. Ein wiederholtes rumstochern in der Auflaufform nach längst eingetretenem Sättigungsgefühl ist quasi vorprogrammiert ;-).

Für eine leicht scharfe Note habe ich in diesem Rezept neben frisch gemahlenem Pfeffer auch Sriracha verwendet. Das ist die berühmt berüchtigte Chilisoße aus Jalapenos, die es in verschiedenen Variationen gibt.

Ich beherberge die Stinknormale ohne extra Zutaten wie Ingwer oder Zitronengras und habe exakt diese auch verwendet.

Obwohl ich der Meinung bin, dass Sriracha in jeden Haushalt gehört, kann ich natürlich nicht davon ausgehen, dass Ihr das genauso seht. Deshalb könnt Ihr alternativ auch eine kleine frische rote Chilischote fein hacken und unterheben. Je nach Sorte und gewünschter Schärfe vielleicht auch nur eine halbe…

Tastet Euch einfach ran. Ebenso verhält es sich bei der Zugabe von Chilisoße. Wenn Ihr mehr vertragt, dann macht ruhig mehr dran. Beschwert Euch aber hinterher nicht 😉

Viel mehr gibt es zu diesem leckeren Gratin nicht zu sagen. Der Rest ist hoffentlich recht gut im Rezept erklärt.

Ich melde mich schon ganz bald mit einem Neuen zurück. Es wird Himbeeren geben. Bis dahin wünsche ich Euch viel Spaß beim nachkochen und eine gute Zeit! LG 🙂

Dieses Gratin ist vegetarisch und vegan. Es kommt ohne Ei, ohne Milch und sonstige Zutaten tierischen Ursprungs aus.

Blumenkohl-Kartoffel-Auflauf

Kati Neudert
Gericht Abendessen, Auflauf, Gratin, herzhaft, Mittag
Portionen 1 Auflaufform ca. 17x29cm

Kochutensilien

  • 1 Auflaufform ca. 17x29cm
  • 1-2 Kochtopf (e)
  • 1 große beschichtete Pfanne

Zutaten
  

  • 800 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend (Endgewicht nach dem Schälen)
  • 800 g Blumenkohl (Endgewicht nach dem Putzen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl zum Anbraten
  • 100 g Sojadrink ungesüßt
  • 200 g Gemüsebrühe
  • 100 g Sojasoße zum kochen
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 10 g Petersilie
  • ½ TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Sriracha
  • 300 g vegane Reibekäse-Alternative

Außerdem

  • etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft zum Abschmecken

Anleitung
 

  • Die Kartoffeln schälen und in Spalten von etwa 2x4cm schneiden. Wir brauchen insgesamt 800g Kartoffelspalten.
    Den Blumenkohl in Röschen teilen. Wir brauchen hier ebenfalls 800g.
    Wenn noch grüne Blätter am Blumenkohl, diese unbedingt mitverarbeiten indem Ihr sie in feine, kurze Streifen schneidet.
  • Nun Kartoffeln und Blumenkohl in gesalzenem Wasser für 5 Minuten kochen lassen. Ich habe das in getrennten Töpfen getan.
    Danach Kochwasser vollständig abgießen und beides in der Auflaufform mischen.
  • Währenddessen die Knoblauchzehen fein hacken.
    Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden.
    Petersilie fein hacken und 1 EL davon für die Deko beiseite stellen.
  • Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Nun 2 EL Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Knoblauch, Zwiebel und Blumenkohlgrün darin anschwitzen.
    10g Mehl darüber streuen, alles gut verrühren und kurz mit anschwitzen.
    Dann 100g Sojadrink einrühren. Dieser muss zwingend kalt sein, damit sich keine Klümpchen bilden.
    Sojasahne einrühren, dann die Gemüsebrühe.
    200g Käsealternative unterrühren. Alles kurz eindicken lassen.
    Zitronensaft, Zitronenabrieb, Petersilie, Salz, Pfeffer und Sriracha unterrühren und nochmal kurz aufkochen lassen.
    Gegebenenfalls mit noch mehr Salz, Pfeffer und Zitronensaft nachwürzen.
  • Die Soße über Blumenkohl und Kartoffeln gießen.
    Mit 100g Käsealternative bestreuen.
  • Den Auflauf für 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
    Danach nochmals für 5 Minuten den Grill zuschalten. Bitte beobachten, damit es nicht zu dunkel wird.
  • Mit der beiseite gestellten Petersilie und etwas grob gemahlenem Pfeffer servieren.

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Weitere tolle vegane Ofengerichte findet Ihr hier:

Mediterraner Nudelsalat

Ein veganer Nudelsalat mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen.

Im heutigen Rezept wird es richtig mediterran. Gesehen habe ich diesen Nudelsalat so oder so ähnlich auf einem Partybuffet. Leider nicht vegan. Deshalb konnte ich ihn nur bestaunen während ich am trocknen Brötchen mit Ketchup nagte. Ok, ok, ganz so dramatisch war es jetzt doch nicht. Ich hatte noch Gurkenscheiben dazu.

Aber ich bin das mehr oder wenig gewohnt. Bei uns auf dem Land sind vegane Speisen eher noch eine Ausnahme und man muss die eigene Ernährungsweise vorab schon mehrmals betonen um eine echte Chance auf alternatives Essen zu bekommen. Oder man bringt selbst mit. Das setzt allerdings Zeit und Lust voraus. Beides nicht immer vorhanden. Um nicht am plötzlichen Hungertod zu sterben, packe ich deshalb meist ein paar Nüsse in meine Tasche. Oder Kekse 😉 Für den Fall, das der Brötchenkorb bereits vor meiner Ankunft leer ist.

Besagter Nudelsalat jedenfalls sah fantastisch aus, enthielt aber dummerweise Schafskäse. Schon diese, ganz offentliche Zutat hielt mich davon ab, weitere Fragen zu stellen. Vermutlich wäre er aber ohne ihn essbar gewesen. Ebenfalls offensichtlich waren die getrockneten Tomaten und Pinienkerne.

All diese Sachen kommen auch in unserem heutigen Rezept vor. Den Schafskäse allerdings ersetzen wir durch eine vegane Alternative, meist deklariert als „veganer Hirte“ oder „Hirtengenuss“. Zack, so einfach kann`s gehen- 😉

Die getrockneten Tomaten kommen aus dem Glas. Sie sind in Öl eingelegt und bereits mit Oregano verfeinert. Das Öl dient uns in diesem Fall gleich als Dressing. Für noch mehr mediterranen Geschmack habe ich ein paar Oliven untergemengt. Frischer Basilikum darf natürlich auch nicht fehlen.

Bei den Nudeln handelt es sich um Farfalle aus 100% Hartweizengrieß. Schon allein wegen dieser Schmetterlingsform sieht der Salat so umwerfend gut aus. Alternativ könntet Ihr auch eine Variante aus Vollkorn nehmen.

Genug geschrieben. Jetzt seid Ihr dran, macht ordentlich Nudelsalat und peppt das nächste alternativlose Buffet auf. Ich wünsche viel Spaß dabei! LG 🙂

Dieser leckere Nudelsalat passt perfekt als Beilage zu jeder Grillparty und ist eine tolle Speise auf jedem Buffet. Er ist vegetarisch und vegan. Das heißt, er kommt nicht nur ohne Fleisch sondern auch ohne Käse, ohne Eier und sonstige Zutaten tierischen Ursprungs aus.

Mediterraner Nudelsalat

Kati Neudert
Ein veganer Nudelsalat mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen
Gericht Abendessen, herzhaft, Nudeln

Zutaten
  

  • 500 g vegane Farfalle
  • 50 g Pinienkerne
  • 15 g Basilikum frisch
  • 280 g getrocknete Tomaten mit Oregano in Öl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Zucker
  • 150 g veganer Hirtenkäse
  • 50 g schwarze Oliven
  • etwas Pfeffer und Salz zum abschmecken

Anleitung
 

  • Die Farfalle nach Packungsanleitung kochen. Abschrecken, abtropfen lassen und dann in die Salatschüssel geben.
  • In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett vorsichtig anrösten.
  • Den Basilikum fein hacken.
  • Die getrockneten Tomaten aus dem Glas fischen und beiseite stellen.
    In das Glas mit dem verbleibenden Öl den gehackten Basilikum und 1 Prise Zucker geben. 2 geschälte Knoblauchzehen (mittels Knoblauchpresse) hinein pressen. Deckel drauf und einmal ordentlich durchschütteln.
    Das Öl nun in die Salatschüssel geben und gleich unter die Nudeln rühren, damit sie nicht aneinander kleben.
  • Die Tomaten selbst halbieren, in Streifen schneiden und zu den Nudeln geben.
  • Den veganen Hirtenkäse in etwa 0,7cm Würfel schneiden.
    Die Oliven in feine Ringe schneiden.
  • Veganen Hirtenkäse, Olivenringe und Pinienkerne unter die Nudeln heben.
    Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Hier findet Ihr weitere vegane Rezepte mit Nudeln:

Kokos-Limetten-Muffins

Karibik-Feeling in Kuchenform. Schnell, einfach und vegan.

Lasst uns mal ein bisschen gegen das Schmuddelwetter anstinken. Lasst uns gedanklich auf einem gepolsterten Gartenstuhl rumlungern, mit ganz viel Sonne auf dem Bauch und den Füßen im Planschbecken. Ein gutes Buch in der einen Hand und in der anderen… hach, nein, kein Eis!

Bei aller Liebe und gut gemeinter Fantasie…das fühle ich dann doch noch nicht. Aber stellen wir uns doch einen Muffin vor. Einen schön fluffigen mit cremiger Kokosnuss und spritziger Limette. Na? Wär` das was?

Gleich nach Erdbeeren gehören diese beiden wohl zu den ersten Zutaten, die einem einfallen sobald man an Sommer-Rezepte denkt. Beide Komponenten kommen im heutigen Rezept gleich in geballter Ladung im Teig und im Guss bzw. Topping zum Einsatz.

Dabei verwenden wir ordentlich Kokosmilch aus der Dose für den Teig. Außerdem heben wir Kokosraspeln unter, die zudem später über den noch feuchten Zuckerguss gestreut werden.

Von den Limetten werden im Rezept sowohl Saft als auch Schale zugegeben. Darum ist es wichtig, auf Bio-Qualität zu achten und die Zitrusfrüchte vorab gut säubern. Für den Teig wird die Schale fein gerieben, für die Deko grob geraspelt und/oder in feine Zesten geschnitten. Das sorgt für noch mehr Geschmack und sieht hübsch aus.

Um die enthaltene Zitrusfrucht optisch ein bisschen zu unterstreichen, habe ich tricksenderweise ein kleines Tröpfchen grüne Lebensmittelfarbe unter den Guss gerührt. Müsst Ihr nicht machen. Wenn aber doch, verwendet möglichst eine wasserlösliche Gelfarbe. Die flüssigen Varianten verlangen höchstwahrscheinlich nach etwas mehr Puderzucker, damit Ihr zur richtigen Konsistenz gelangt. Und bitte, bitte vorsichtig dosieren. Sonst habt Ihr am Ende ein Grasgrün und man vermutet eher Spinat als Limette.

Sooo, zumindest das Rezept für den Muffin habe ich Euch jetzt also schonmal in die eine Hand gegeben. Das passende Buch sucht Ihr bitte selbst aus. Ich weiß ja gar nicht, ob Ihr Team Schnulze oder Thriller seid. Erzählt mal in den Kommentaren und fühlt Euch frei, Empfehlungen in der jeweiligen Kategorie auszusprechen.

Liebe Grüße und bis bald 🙂

Dieses schnelle Rezept für Muffins ist vegan. Es kommt ohne Ei, ohne Milch und sonstige Zutaten tierischen Ursprungs aus.

Kokos-Limetten-Muffins

Kati Neudert
Karibik-Feeling in Kuchenform. Schnell, einfach und vegan.
5 from 1 vote
Gericht Muffin, süß, zum Kaffee
Portionen 12 Stück

Zutaten
  

Teig

  • 320 g Mehl Typ 405
  • 120 g Zucker
  • 10 g Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 80 g neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps-)
  • 250 g Kokosmilch
  • 50 g Sprudelwasser
  • 2 Limetten
  • 80 g Kokosrasepln

Guss

  • 1 Limette
  • 70 g Puderzuzcker
  • optional 1-2 Tropfen grüne Lebensmittelfarbe (in Gelform)
  • etwas Kokosraspeln zum Bestreuen

Anleitung
 

  • Die Muffinform mit Papierförmchen ausstatten oder nur fetten.
    Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Limetten säubern, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.
  • Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und 2 TL Limettenabrieb in einer großen Schüssel mischen.
  • Kokosmilch, Sprudel, 30g Limettensaft und Pflanzenöl ebenfalls mischen und nach und nach unter die trockenen Zutaten rühren. Nicht zu lange rühren, sonst verkleistert der Teig.
  • Zum Schluss die Kokosraspeln unterheben und alles möglichst gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.
  • Für etwa 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Stäbchenprobe!
  • Für den Guss die Limette säubern, Schale in Zesten herunterschneiden (oder grob reiben, oder beides) und Saft auspressen.
    Nun ca.15g Limettensaft mit 70g Puderzucker (und optional 1-2 Tropfen Lebensmittelfarbe) glatt rühren.
    Den Guss auf den abgekühlten Muffins verteilen und sofort mit Limettenabrieb/-zesten und optional etwas Kokosraspeln bestreuen.

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