Monate: Mai 2016

EnerBio Rossmann

Zu meiner großen Freude habe ich am Samstag ein kleines Päckchen mit einigen veganen Lebensmitteln aus dem Rossmann EnerBio-Programm erhalten. Vielen Dank dem Unternehmen an dieser Stelle!  Ich werde einige der Produkte in den nächsten Tagen für Euch testen und wieder in 1-2 Rezepten verarbeiten. Seid also gespannt!

Waldmeister (Galium odoratum)

Waldmeister , auch Wohlriechendes Labkraut, Maiblume oderMaikraut genannt, wächst derzeit. Nun gut, genau genommen ist die Saison (April-Juni) bald schon wieder vorbei, denn viele der Pflanzen blühen bereits. Er ist an schattigen Plätzen in Laubwäldern zu finden und, zu meinem Erstaunen, mittlerweile auch in Kräutertöpfen im Supermarkt. Man erkennt ihn am herrlichen Duft den er im welken bzw. trockenem Zustand verströmt, verursacht durch das enthaltene Cumarin. Dieses hilft, in geringen Mengen verwendet, gegen Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und wirkt leicht beschwingend. Bei zu hoher Dosierung allerdings passiert wohl genau das Gegenteil. Laut BfR (Bundesamt für Risikiobewertung) sollte beim Verzehr eine Menge von 0,1mg pro kg Körpergewicht nicht überschritten werden.

Waldmeister-Sirup

Passend zum Spotlight-Thema gibt es heute ein Waldmeister-Rezept. Dieser Sirup lässt sich super für Limonaden, (non)alkoholische Drinks oder Bowlen verwenden. Ich habe den Waldmeister noch vor der Blütezeit gepflückt und ihn für etwa 3 Tage zum Trocknen aufgehangen. Dieses Rezept ergibt ungefähr 850ml fertigen Sirup. Wer ihn etwas dickflüssiger mag (z.B. als Topping für Desserts), lässt ihn einfach länger einkochen. Er hat nur eine leicht gelbliche Färbung. Um die Optik zu verstärken habe ich grüne Lebensmittelfarbe zugegeben.   Zutaten 1 Liter   Wasser 1 Bund   getrockneter Waldmeister 500g      Zucker 1              Bio-Zitrone Optional grüne Lebensmittelfarbe   Zubereitung Zitrone gut waschen und in Scheiben schneiden. Wasser, Waldmeister und Zitronenscheiben in einem Topf zum Kochen bringen und bei geschlossenem Deckel 20 Minuten köcheln lassen. Alles durch ein feines Sieb giessen und die Flüssigkeit auffangen. Flüssigkeit mit dem  Zucker in einem Topf (ohne Deckel) etwa 30 Minuten einkochen lassen. Gegebenenfalls grüne Lebensmittelfarbe einrühren. In saubere Flaschen abfüllen. Kühl und dunkel lagern.    

Pralinen mit Erdbeer-Vanille-Füllung

Gestern war Muttertag. Und weil vegane Pralinen schwer zu bekommen und nur Blumen  zu langweilig sind, habe ich mich selbst an dieses Thema gewagt und meine liebe Mama damit beglückt. Zwar bin ich mit dem Rezept hier jetzt etwas spät dran, aber es finden sich ganz sicher noch viele andere Gelegenheiten, um diese kleinen Exemplare zu verschenken. Ich hoffe, sie gelingen und schmecken Euch oder den Beschenkten genauso gut wie meiner Mutter! Für die Herzen habe ich eine Pralinenform genutzt mit der man 15 Stück gleichzeitig herstellen kann. Sie hat eine angegebene Füllmenge von 150g Schokolade (zur Orientierung, damit das Rezept dann bei Euch auch funktioniert).     Zutaten 50ml  Sojadrink 5g       Zucker 4g       Puddingpulver Vanillegeschmack 30g     vegane Margarine, zimmerwarm 10g     Puderzucker 2-3g   gefriergetrocknete Erdbeeren 75g     Zartbitter-Kuvertüre 5g       Kokosfett Optional Kuvertüre zum Überziehen Zuckerperlen   Zubereitung Aus Sojadrink, Zucker und Puddingpulver einen Pudding nach Packungsanleitung kochen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Margarine und Puderzucker in einer Schüssel mit einem Schneebesen zu einer cremigen Masse verarbeiten. Nun nach und nach den erkalteten Pudding unterrühren. Gefriergetrocknete Erdbeeren …

Torten

und zwar gleich vier verschiedene. Cremig, Schokoladig, Karamellig, mit Nüssen und Früchten. Die Fotos entstanden in den letzten Wochen und nun bin ich endlich dazu gekommen, sie zu bearbeiten. Deshalb gleich alle vier hier als Zusammenfassung.      

Eigentlich…

…wollte ich den ersten News-Beitrag nutzen um einen kleinen Artikel über das „Street Food Festival“ in Ilmenau zu verfassen, aber…. Angelockt von einem Plakat voll mit Gemüse entschieden wir uns gestern spontan nach Ilmenau zu fahren. Leider stellte sich heraus, dass der Veganismus dort noch nicht angekommen war. Bis auf ein paar  vegetarische Speisen gab es nur Fleisch. Das einzige Gericht, welches möglicherweise vegan war, nämlich Veggie-Burritos, konnten wir nicht probieren. Denn leider waren diese nicht als vegan gekennzeichnet und die Schlange vor dem Wagen so lang, dass wir keine Lust hatten uns anzustellen um dann vielleicht heraus zu finden, dass doch tierische Produkte verarbeitet wurden. Also fuhren wir bereits nach einer halben Stunde unverrichteter Dinge zurück nach Hause. Somit kein Bericht und keine Fotos vom Event. Schade! Sollte ich etwas übersehen haben, dann berichtigt mich bitte! Sollte es ein nächstes Mal in Ilmenau geben und der kulinarische Horizont dann dort erweitert sein, so würde ich es noch einmal wagen wollen.