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Udon-Nudeln mit Pfeffer-Koriander-Soße

Ein veganes Nudel-Gericht mit viel Gemüse und Tofu in einer pfeffrigen Soße.

Wir bleiben noch mal in der japanischen Küche, zumindest was die Nudelsorte angeht. Denn heute packen wir Udon-Nudeln auf unsere Teller. Das sind diese herrlich elastischen Weizen-Nudeln. Kennt Ihr, oder? Vorgekocht meist als sehr dicke, runde Version erhältlich. In getrockneter Variante habe ich sie bisher nur als flache Nudel finden können. Was aber nicht automatisch bedeutet, dass es sie anders nicht gibt. Klärt mich bitte auf, wenn Ihr mehr wisst!

Wir Ihr auf den Fotos gut sehen könnt, braucht Ihr fürs heutige Gericht eben jene flache Nudel aus Japan. Woher aber nun die Soße stammt oder ob sie überhaupt genau so außerhalb Deutschlands gekocht wird, kann ich nicht sagen. Tatsächlich kenne ich sie nämlich nur von einem asiatischen Schnell-Restaurant, dass laut eigener Aussage Speisen aus dem ost- und südostasiatischen Raum anbietet. Das kann also von Indonesien über China bis Japan alles sein. Und wie haben wir bereits gelernt: Bolognese wird in Italien überhaupt nicht zusammen mit Spaghetti gegessen. Und ein Döner wird in der Türkei weder mit Fladenbrot noch mit der bei uns so typischen Salat-Soßen-Kombi serviert, sagt man. Und so wird es unzählige weitere Dinge geben, die dem deutschen Gaumen angepasst sind.

Ist aber eigentlich auch völlig egal ob traditionell, eingedeutscht und/oder frei erfunden. Diese Soße hat Eindruck hinterlassen. Und zwar soviel, dass ich nun versucht habe, sie in der heimischen Küche nachzukochen. Ist ganz gut gelungen und kommt dem Original recht nahe.

Der Rest des Gerichts ist kein Budenzauber. Frisches Gemüse, scharf angebraten. Tofu gewürfelt, mariniert und ebenfalls angebraten. Dann alles ein bisschen gemeinsam köcheln lassen und Nudeln unterheben. That`s it.

Und genauso schnell, wie dieses Gericht zubereitet ist, komme ich auch schon zum Ende des Beitrags. Ich wünsche viel Spaß beim nachkochen und ein angenehmes Wochenende! LG und (ich versuche) bis bald 🙂

Dieses asiatische Gericht ist vegetarisch und vegan. Es ist fleischlos und kommt ohne Ei und sonstige Zutaten tierischen Ursprungs aus.

Udon Nudeln mit Pfeffer-Koriander-Soße

Kati Neudert
Gericht Abendessen, Hauptspeise, herzhaft
Küche Asiatisch
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 300 g Udon-Nudeln

Pfeffer-Koriander-Soße

  • 1 TL Schwarzer Pfeffer fein und frisch gemahlen
  • 1 TL Koriander gemahlen
  • 2 TL brauner Zucker
  • 2 TL Reiswein-Essig
  • 40 g dunkle Sojasoße
  • 40 g Mirin
  • 4 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps-)
  • 250 g Gemüsebrühe
  • 2 daumengroße Stück Ingwer frisch
  • 2 Knoblauchzehen

Gemüse

  • 25 g Shiitake-Pilze getrocknet
  • ½ Chinakohl (etwa 300g)
  • 1 rote Paprika (etwa 150g)
  • 2 Möhren (etwa 200g)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Korianderblätter frisch

Tofu

  • 400 g schnittfester Tofu
  • 10 g dunkle Sojasoße
  • 5 g Ahornsirup

Außerdem

  • 4-5 EL Erdnussöl zum Anbraten (Rapsöl geht auch)
  • optional etwas Korianderblätter und Sesam zum Bestreuen
  • optional etwas Schwarzer Pfeffer zum Nachschärfen

Anleitung
 

  • Zuerst die Shiitake-Pilze in ausreichend Wasser für 30 Minuten einweichen.
    Danach Wasser abschütten und etwas ausdrücken.
  • Währenddessen den Tofu marinieren.
    Dafür den Tofu zunächst in etwas Küchenrolle wickeln und vorsichtig auspressen.
    Dann in Stücke schneiden (je nach Block-Größe so um 1,5x2cm).
    In einer verschließbaren Dose Ahornsirup mit Sojasoße mischen, Tofustücke hinein geben, verschließen und gut durchschütteln.
    Bis zum anbraten beiseite stellen.
  • Nun das Gemüse schneiden:
    Den halben Chinakohl nochmals längs halbieren und quer in 2cm Streifen schneiden.
    Paprika putzen und in etwa 2,5cm Stücke schneiden.
    Die Möhren nach dem (spar)schälen schräg in 0,5cm Scheiben schneiden.
    Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Dabei den hellen Teil etwas schmaler, den dunklen etwas breiter.
    Die Korianderblätter hacken.
  • Jetzt die Soße zubereiten.
    Dafür Pfeffer, gemahlenen Koriander und Zucker in eine Schüssel (oder anderes zum mischen geeignetes Gefäß) geben und vermengen.
    Nun alle flüssigen Zutaten einfüllen und verrühren.
    Den Ingwer und den Knoblauch (nach dem Schälen bitte) durch die Knoblauchpresse in die Schüssel drücken.
    Alles beiseite stellen.
  • Nun beginnen wir mit dem anbraten.
    2-3 EL Erdnussöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Den marinierten Tofu für 7-8 Minuten auf mittelhoher Hitze (bei mir Stufe 7 von 9) rundherum anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
    Während des Bratvorgangs schonmal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanleitung (nicht ganz weich) kochen und sofort kalt abschrecken, denn sie garen später noch nach.
  • Nochmals 2 EL Erdnussöl in der Pfanne erhitzen und zuerst Paprika und Möhren für etwa 5 Minuten braten.
    Dann die Pilze, den hellen Teil und einen Teil der dunklen Zwiebelringe und den Chinakohl zugeben und alles für etwa 2 Minuten mitbraten.
    Nun die Soße zugeben und bei geschlossenem Deckel für etwa 10 Minuten (auf Stufe 6 von 9) köcheln lassen.
  • Nach Ablauf dieser Zeit den Deckel abnehmen. Gehackte Korianderblätter unterrühren. Tofu und Nudeln zugeben, verrühren und alles nochmal kurz auf dem angeschalteten Herd stehen lassen, so dass Tofu und Nudeln ausreichend Temperatur haben.
    Gegebenenfalls mit mehr Schwarzem Pfeffer abschmecken.
    Mit Korianderblättern, Sesam und Zwiebelringen bestreut servieren.

www.vegan-zu-tisch.de

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